Mittwoch, 2. April 2014

Sprache und Kommunikation

Kinners, wie die Zeit vergeht!
Nur kurz mal ein paar Tage nicht auf den Blog geschaut, weil beruflich ziemlich eingebunden und schon sind drei Monate (!) vergangen seit dem letzten Beitrag.

Das geht ja nun wirklich nicht.
Daher möchte ich heute etwas anderes mit euch teilen.

Diese Woche war ich auf einem Seminar und hatte an einem Vormittag noch ein paar Stunden Zeit und die habe ich im Wortreich verbracht.

Mal ganz davon abgesehen, dass der Name ja schon passend ist, dreht sich die ganze Ausstellung um  Sprache und Kommunikation.
Das beinhaltet jetzt nicht nur Wörter an sich, sondern auch Körpersprache, elektronische Kommunikationsmedien, Geheimcodes und vieles, vieles mehr.

Netterweise hat mich ein Kollege begleitet, so dass wir viele der über 90 (!) Ausprobierstationen auch tatschlich nutzen konnten. Für einiges jedoch wären sogar noch mehr Personen nötig gewesen, was dann etwas schade war.

Da es recht leer war, hat sich die Mitarbeiterin dort bemüßigt gefühlt, uns immer wieder zu erklären, was man wo spielen oder ausprobieren kann. Total nett gemeint, aber ich persönlich fühle mich gehemmt, wenn ich dann vor Wildfremden eine ausgedachte Melodie singen soll, damit das dann aufgezeichnet und abgemischt werden kann... nunja.

Wir hatten trotzdem unseren Spaß. 
Aber was genau gibt es nun eigentlich zu sehen?

Da stehen zum Beispiels Spielzeugküchen, bei denen auf Schubladen und Fächern Abkürzungen aufgedruckt sind, deren Sinn man dann wissen oder raten und durch einen Blick hinter die Klappe oder in die Schublade überprüfen kann.
Da gibt es Stationen, an denen Theater gespielt oder ein Hörspiel aufgenommen werden kann.

Ratespiele, in denen in den unterschiedlichsten Sprachen oder Dialektenein Satz gesagt wird und man muss durch einen Sprung auf die auf dem Boden aufgemalte Karte bestimmen, aus welcher Region oder aus welchem Land der Sprecher kommt.

Gerade die Deutschlandkarte mit den unterschiedlichen Dialekten ist da ziemlich lustig gewesen.
Es gibt Bereiche, in denen Geheimcodes erklärt und ausprobiert werden können oder in denen man in Spiegelschrift schreibt.

Es gibt einen Bereich zur Natur, in der Tiergeräuschmemorie gespielt oder ein Weg eines Käfers anhand von Gerüchen nachverfolgt werden kann, denn auch das ist Kommunikation.


Immer wieder sind Touchscreens aufgebaut, mit denen man kleine Spiele gegeneinander oder in Gruppen spielen kann, von Flaggenraten bis zu einer Unterhaltung in einer fremden  Sprache.
Aber man darf auch ganz aktiv werden und mit einander zugeworfenen Bällen Worte bilden oder ein Entspannungsduell gegeneinander spielen.

Besonders schön aber fand ich die Musikabteilung.
Eine Kammer war dort, die die Bewegungen des darin Tanzenden in Musik und Bilder umgesetzt hat. Und es gab einen Kreis von Klangstäben, die je nachdem, welche beiden man berührrt hat, die unterschiedlichsten Geräusche wiedergegeben haben.

Kurz gesagt, es war wirklich eine total interessante Ausstellung, die die unterschiedlichsten Bereiche von Kommunikation beleuchtet hat und auch wenn der Eintritt nicht ganz günstig ist, kann man jedem, der nach Bad Hersfeld fährt (ja, ich habe dem goldenen A gewunken) nur empfehlen, dort einmal vorbei zu schauen.

Fotos sind leider in der Ausstellung nicht erlaubt, daher müsst ihr mit den Fotos vom Flyer auskommen, aber immerhin...
Oh und natürlich gibt es noch eine ganz wichtige Sache: Eine Röhrenpost !!! (Hallo, Spencer!)

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