Freitag, 24. Mai 2013

Rezension: Limit 01

Mein erster Manga! Und dabei bin ich schon 30, die meisten fangen damit glaube ich etwas rechtzeitiger an ^^.
Aber spannend war es schon.

Limit 01
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Egmont Manga; Auflage: 1 (11. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3770478738
ISBN-13: 978-3770478736

Rezension:
Was machst du, wenn deine Welt aus den Fugen gerät? Wenn statt einer Klassenfahrt die Hölle auf dich wartet und wenn dir deine Mitmenschen ihre Abgründe zeigen?

Zugegebenermaßen bin ich kein großer Experte auf dem Gebiet der Mangas. Ich weiß, wie man sie lesen muss und ein bisschen was über die Hintergründe, aber ich habe sie nicht massenweise im Schrank stehen.
Daher fehlt mir auch ein wenig die Vergleichsmöglichkeit.

Dennoch ist es so, dass mir hier der Zeichenstil auf der einen Seite sehr gut gefällt, weil die Mädels vernünftig dargestellt werden, die Stimmung gut eingefangen wird, gerade bei den schlimmeren Szenen. Auf der anderen Seite empfand ich die Unglücksszenen als sehr wirr gezeichnet, wenn dies wohl auch die Angst und den Schock wiederspiegelt, der hier vorherrscht. Dennoch war es da teilweise nicht so einfach, alles richtig zu erkennen.

Interessant fand ich die Auflistung der Zeichengeräte, die sich am Ende findet mit der Beschreibung, was womit angefertigt wurde.
Etwas störend fand ich die Untertitelung von Alltagsgegenständen, weil es mir relativ egal ist, was das nun für Nahrungsmittel sind, die gefunden werden. Denn das ist inhaltlich zweitrangig.

Die Story an sich ist in Ordnung, wenn ich mir nach der Kurzbeschreibung auch mehr erwartet hätte. Die Erkenntnisse der Figuren sind für meinen Geschmack etwas ZU offensichtlich, liegen ein wenig ZU nah unter der Oberfläche, aber grundsätzlich kann man damit leben.

Wie die Geschichte weiter geht, interessiert mich aber, denn ich gehe davon aus, dass dies hier „nur“ die Einführung, der erste Schritt war und die nächsten Bände da noch etwas mehr zu bieten haben werden. 

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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