Montag, 26. November 2012

Rezension: Langenscheidts Handbuch zum Glück

Dieses Buch habe ich über BloggDeinBuch erhalten, es ist im Heyne-Verlag erschienen. Ich freue mich immer sehr über die Chance, Bücher zu lesen, die ich sonst vielleicht nie gekauft hätte. Vielen Dank!

Informationen zum Buch:
Autor: Florian Langenscheidt
Seiten: 264 Seiten (Hardcover)
Verlag: Heyne (August 2012)
ISBN 10: 3453186133
ISBN 13: 978-3453186132
 
Rezension:
Nein, das hier ist kein Standard-Selbsthilfebuch, das einem nach einer Bruchlandung wieder auf die Beine helfen soll, sondern ein Buch, das zum Nachdenken und Mitmachen einlädt umso dem eigenen Weg zum Glück auf die Spur zu kommen.

Der Autor bekräftigt seine Intention gleich im Vorwort und ermutigt den Leser, ganz nach den eigenen Wünschen vorzugehen und auch gerne die Einblicke in das Leben des Autors zu überlesen, wenn sie denn nicht gefallen oder besser gesagt, wenn der Leser das einfach nicht lesen möchte.

Das Buch selber ist in 24 Abschnitte unterteilt, in denen man etwas über das Glück, das Glücklichsein erfährt und Menschen kennenlernt, die ihre eigene Definition von Glück haben. Und immer wieder ergänzt durch eine Anekdote aus dem Leben des Autors und dessen Suche nach dem eigenen Glück.

Und auch wenn man als Leser diese Abschnitte ja auch gerne überlesen darf, tut man es ja nicht. Man möchte schon wissen, was da für ein Mensch am anderen Ende sitzt, wie dieser sein Leben gestaltet, wo er doch so gut darin ist, Glück zu suchen und zu finden. Und das erfährt man dann auch.
Wobei ich zugeben muss, dass die Abschnitte mich wenig angesprochen haben, wenn beispielsweise ziemlich altklug darauf hingewiesen wird, dass man ja bereits als sehr junger Mensch dieses Ziel hatte.

Insgesamt finde ich das Buch gut, aber nicht überragend. Das mag vor allem daran liegen, dass der Stil nicht unbedingt meiner war und ich mir vieles knackiger formuliert gewünscht hätte. Die Erlebnisse der Menschen, die beispielshaft angeführt werden allerdings, hätten meinetwegen gerne sehr viel mehr Raum einnehmen können.
Ich persönlich denke, man lernt vielleicht nicht immer, aber oft besser aus dem, was das Leben selber vorgibt, aus dem, was andere einem aus persönlichen Erlebnissen vermitteln können als aus dem, was ein Einzelner vorträgt.

Ich bin wohl eher der Typ für Bücher wie "The Book of Awesome", was wohl den "1000 Glücksmomenten" von Herrn Langenscheidt ziemlich nahe kommt.

Dennoch unterm Strich ein Buch mit einer schönen Mission, einer schönen Aufmachung und einem guten Inhalt. 

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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