Dienstag, 7. August 2012

Rezension: Der Knochenbrecher

Auch dieses Buch stammt von BloggDeinBuch , diesmal iin Zusammenarbeit mit ullstein.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank.

Informationen zum Buch:
Autor: Chris Carter
Seiten: 416 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: ullstein (Mai 2012)
ISBN 10: 3548284213
ISBN 13: 978-3548284217


Rezension:
Robert Hunter ist entsetzt, als eine in einer Leiche platzierte Bombe in der Pathologie explodiert und unschuldige Menschen mit in den Tod reißt. Wer plant eine so grausame Tat? Oder war am Ende alles nur ein Unfall und der Plan des Täters ist noch viel brutaler, als man es sich vorstellen könnte?

Zugute halten möchte ich diesem Buch, dass man es ohne Kenntnis der vorherigen Romane des Autors dennoch gut lesen kann und nicht das Gefühl bekommt, mitten in eine Geschichte eingestiegen zu sein, ohne deren Beginn zu erkennen.

Ebenso ist der Schreibstil sehr angenehm, flüssig zu lesen und nicht unnötig kompliziert, so dass man sich ganz auf den Roman einlassen und ihn in  kürzester Zeit verschlingen kann.

Die Handlung ist in sich recht logisch und gut aufgebaut, die Auflösung ist sinnig, einzig das Finale, sowie die den Todesursachen zugrunde liegenden Aussagen wirken konstruiert. Davon abgesehen aber ist die Idee, wenn sie auch teilweise recht brutal ist, gut und vor allem auch gut umgesetzt.
Man langweilt sich nicht, während die Ermittlungen fortschreiten und wird sogar noch an der einen oder anderen Stelle überrascht, was gerade bei  Menschen, die viele Thriller und Krimis lesen doch recht schwierig sein kann.

Die Figuren sind mit ihren Fehlern und Macken sympathisch, wenn auch für Quereinsteiger vielleicht nicht so ausgereift und ausführlich dargestellt, wie man es aus anderen Büchern kennt.  Allerdings ist das bei einem Teil einer Reihe ja meistens so. Davon abgesehen bietet die Handlung ohnehin wenig Spielraum für psychologische Exkurse oder Entwicklungsdarstellungen eines Charakters, daher stört dies beim Lesen nicht weiter.

Verwundert hat mich, neben den bereits angesprochenen kleinen Ungereimtheiten, allerdings die deutsche Titelgebung, die ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Insgesamt ein gut gemachtes Buch, das kurzweilige Unterhaltung bietet, allerdings noch Luft nach oben lässt.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

1 Kommentar:

  1. Hallo Claudia,
    das Buch liegt auf meinem SuB, die beiden Vorgänger finde ich spitze und in Robert Hunter bin ich ja von anfang an schwer verliebt. ;o) Bin sehr gespannt ob Dich Deiner Rezi zustimmen kann, wird aber noch etwas dauern.
    Liebe Grüße
    Melanie

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