Samstag, 31. Dezember 2011

Einen guten Rutsch und...

... ein ganz wundervolles, ereignisreiches, spannendes, aufregendes und vor allem glückliches neues Jahr 2012 wünsche ich euch allen!

Ich hoffe, ihr habt heute einen schönen Abend, jeder nach seinem Geschmack. Ich für meinen Teil werde in der neuen Umgebung erstmal die Lage sondieren, wie lange und intensiv und nervig wird hier geknallt?
Und ansonsten gehört der Abend mir und meinem Freund, der Sektflasche und den Konzertmitschnitten auf 3SAT (ich liebe es!).

In dem Sinne: Einen guten Rutsch, brecht euch nichts und auf ein tolles neues Jahr!

Freitag, 23. Dezember 2011

Frohes Fest!

Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachtsfest! Habt ein paar schöne Tage, bleibt entspannt, genießt die schönen Momente!

Montag, 19. Dezember 2011

Rezension: Ausgewichtelt / Weihnachtslesen

Und schon sind die 4 Wochen Weihnachtslesen vergangen und hier kommt meine letzte Rezension. Ich muss sagen, ich habe einfach etwas anderes erwartet bei diesem Buch, am meisten geärgert hat mich allerdings die Diskrepanz zwischen Titel und Cover auf der einen Seite und Inhalt und den enthaltenen Zeichnungen auf der anderen Seite. Das hätte man viel netter machen können.
Aber egal. War schön, das Weihnachtslesen, das mache ich im nächsten Jahr wieder :)


Informationen zum Buch:
Titel: Ausgewichtelt
Autor: Paula Havaste
Seiten: 206 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Bastei Lübbe (Oktober 2010)
ISBN 10: 3404165055
ISBN 13: 978-3404165056
Rezension:
Der Weihnachtsmann führt in Lappland ein beschauliches Leben. Er genießt die Natur und den Wechsel der Jahreszeiten und bereitet nebenher die Geschenke für all die braven Kinder vor, die er mit Hilfe seiner Zauberkraft an Weihnachten besuchen will. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Angefangen bei der vorwitzigen Sumpfmeise Kyksi und der jungen Krähe bis zum Wichtel Onni, die sich dem Weihnachtsmann anschließen und so sein Leben gehörig auf den Kopf stellen. Und dann sind da noch ein magisches Rentier und der böse Staalo der dem Weihnachtsmann nach der Magie trachtet.

Dieses Buch ist definitiv etwas, woran Kinder Spaß haben werden, wenn es ihnen vorgelesen wird. Die Figuren sind zauberhaft und liebenswert beschrieben, die Geschichte birgt in sich eine Moral, die ohne erhobenen Zeigefinger überbracht wird und sie passt einfach wundervoll in die Weihnachtszeit.

Allerdings ist dies kein Märchen, das auch Erwachsene im gleichen Maße erfreuen kann. Zu platt sind die Beschreibungen, zu wenig Tiefgang hat die Geschichte an sich und was Titel und Cover mit dem Inhalt und den zauberhaften Zeichnungen im Buch zu tun haben sollen, kann ich auch nicht verstehen.

Ja, dies ist ein niedliches Weihnachtsbuch, das sich sicherlich wunderbar eignet, es eigenen oder fremden Kindern vorzulesen. Aber es ist keines der Bücher, die einem als Erwachsenen ans Herz gehen und einen so tief berühren, dass man sie nie wieder hergeben möchte.

Unterm Strich bleibt eine, wenn auch sehr niedliche, Geschichte für Kinder, die sich sicherlich toll als Zeichentrickfilm umsetzen ließe, die aber zu wenig Substanz hat, um wirklich als Buch auch für ältere Leser bestehen zu können.
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Samstag, 17. Dezember 2011

Rezension: Der Christmas Cookie Club / Weihnachtslesen Teil 3

Also ja, der Christmas Cookie Club... Wollte ich schon recht lange lesen, das Cover ist so schön und ein Buch, in dem Keksrezepte stehen ist doch toll... Hmm. Mag sein, aber mir persönlich hats einfach nicht gefallen. Vielleicht muss ich noch ein paar Jahre älter werden dafür.


Informationen zum Buch:
Autor: Ann Pearlman
Seiten: 368 Seiten (Hardcover)
Verlag: Marion von Schröder (Oktober 2009)
ISBN 10: 3547711584
ISBN 13: 978-3547711585
Rezension:

Jedes Jahr treffen sich in der Vorweihnachtszeit zwölf Frauen und tauschen Kekse, Geschichten und Weisheiten aus. In diesem Jahr, so scheint es, geht es jedoch viel weniger um das Gebäck, als um tiefgreifende Veränderungen, mit denen die Frauen zu kämpfen hatten. Und so wird die Keksparty aus vielen Gründen zu einem ganz besonderen Abend.

Fangen wir bei der Bewertung mit dem Offensichtlichen an: Dieses Buch folgt einem sehr interessanten Muster. Jedes Kapitel beginnt mit einem Cookierezept und zwar dem, das die Frau gebacken hat, um die es in dem Kapitel hauptsächlich geht. Im Anschluss an die eigentliche Handlung des Kapitels erfolgt ein kurzer Abriss über eine der häufig verwendeten Backzutaten. 

Prinzipiell ist das eine wundervolle Idee, eine nette Art, um eine lockere Struktur zu schaffen und gleichzeitig noch ein wenig Hintergrundwissen zu vermitteln. Allerdings wird man immer wieder aus der Geschichte gerissen und im Lesefluss gestört. Davon abgesehen fühlt man sich stellenweise wieder in die Schulzeit zurück versetzt, wenn die Erzählerin doch recht oberlehrerhaft davon berichtet wie gesund Zutat XY doch ist.

Die Handlung selber beschränkt sich auf einen Tag, den Tag der Cookie-Party, sowie diverse Erinnerungssequenzen der Erzählerin. Hierdurch wird eine gleichbleibende Atmosphäre geschaffen, die nur stellenweise durch mehr oder minder überraschende Ereignisse aufgebrochen wird. Nun, ob diese Dinge dann wirklich überraschen können, mag am jeweiligen Leser liegen. Mir persönlich gab es unterm Strich einfach viel zu wenig Handlung und viel zu viel Gerede. Wenn ich ein Buch dieser Seitenzahl lese, erwarte ich einfach etwas mehr, was man daraus mitnehmen kann, als „nur“ Erinnerungen einer einzigen Frau, die um einen einzelnen Abend herum gruppiert wurden. 

Die Figuren an sich bleiben dann auch recht farblos und wenig greifbar, da in ihrer Beschreibung wenig Wert darauf gelegt wurde, sie wirklich abzubilden, sondern viel mehr die Gefühle vermittelt wurden, die zwischen den Personen und der Erzählerin vorherrschend sind.

Insgesamt eine wirklich nette Idee, von der für mich leider viel zu wenig hängen bleibt. Ich wette aber, jeder, der sich selbst ober seine Freunde in den Figuren oder der Handlung, in den Lebenserfahrungen und Schicksalen wiedererkennt, der wird eine Menge Freude mit dem Buch haben. Einen Extrapunkt gibt es für die tollen Rezepte, die Lust machen, sie auszuprobieren.
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Meine erste Glossybox

Ok, ich bin ein Mitläufer, ich lasse mich total leicht von tollen Sachen begeistern, die andere haben und will sie dann auch besitzen oder mitspielen. So wie bei der Glossybox, über die ich in der weiten Bloggerwelt gestolpert bin vor einiger Zeit. Ich hatte mir vorgenommen, sie zu bestellen, sobald ich einen neuen Job habe, das war vor zwei Wochen der Fall und somit habe ich so ziemlich als Erstes dann die Glossybox bestellt *hihi*

Heute kam sie dann an und ich bin total begeistert. Habe mich natürlich gleich auf die Produkte gestürzt und rumprobiert und mich weiter und weiter und weiter gefreut ;)
Und das war bei mir drin:

Eine Handcreme, die nach Schoki und Caramell riecht (leider zu Beginn seeeehr intensiv, wird aber besser), ein Duschschaumgelzeugs (riecht schonmal gut, ich bin sehr gespannt), Creme 21, ein Make-up Stick (total krass-trockenes Gefühl beim Verreiben, ich kenn das bisher nur matschiger, aber fühlt sich gut an) und ein Duo-Blush (sehr interessant, kannte ich nicht bisher, die Farbe gefällt mir aber).

Ihr seht mich glücklich mit dem Inhalt und nun warte ich gespannt auf Mitte Januar.

Freitag, 16. Dezember 2011

Rezension: Peter Pan in Kensington Gardens

Endlich habe ich wieder Internet. Zwar noch nicht richtig, sondern "nur" über einen Stick und Telefon fehlt mir auch noch, aber ich kann wieder von der Couch aus online gehen und dementsprechend auch wieder vernünftig posten.
Von diesem Buch hatte ich ja bereits ganz kurz etwas berichtet, hier folgt nun die richtige Rezension. Erhalten habe ich das Buch über BloggDeinBuch. Die Zusammenarbeit erfolgt in diesem Fall mit dem Verlagshaus Mescheryakov. An dieser Stelle ganz, ganz herzlichen Dank dafür. 



Informationen zum Buch:
Autor:  James Matthew Barrie (Illustrationen von Arthur Rackham)
Seiten: 216 Seiten (Hardcover)
Verlag: Verlagshaus Mescheryakov (August 2011)
ISBN 10: 3902755148
ISBN 13: 978-3902755148
Rezension:

Kensington Gardens, der berühmte Park, ist nicht nur das Zuhause unzähliger Elfen und der Ort, an dem sich die Insel befindet, auf der die Vögel schlüpfen, die später zu Menschenbabies werden, sondern auch der Platz,  an dem Peter Pan sich eingefunden hat, nachdem er aus dem Fenster seiner Menschenfamilie geflogen ist im zarten Alter von nur einer Woche. Und Kensington Gardens ist der Ort, an dem unsere Augen so viel mehr zu enddecken vermögen, wenn wir nur wissen, worauf wir achten müssen und was genau das ist, das erzählt uns dieses Buch.

Wer kennt denn nicht Peter Pan, den Jungen, der nie erwachsen werden wollte? Und wer verbindet diese Bezeichnung mit der Disneyversion, mit einem kleinen, elfenohrigen Jungen in grüner Kleidung, der Wendy und ihre Brüder mitnimmt nach Nimmerland?
Ich zumindest habe dies bisher getan. Die hier vorliegende Version der Geschichte von Peter Pan, sozusagen der Anfang von allem, ist mir persönlich neu. Umso bezaubernder allerdings wirkt sie, wenn man sie nur ganz in sich aufnimmt und versucht, sie ein wenig mit den Augen eines Kindes zu sehen. Aber sie ist eben nicht, was man als erstes erwartet, wenn man den Namen Peter Pan hört.

Und gerade deswegen ist dieses Buch um so interessanter, denn es erzählt von jemandem, den man zu kennen glaubt und es erzählt Dinge, die man nicht wusste, nicht ahnte, sich nicht vorstellen konnte. Das alles in einer Sprache, die einen sofort einen Erzähler vor Augen zaubert, der in einem alten Ohrensessel sitzt und eben diese Geschichte seinem Enkel erzählt. Und so liest sich das Buch dann auch: Als würde einem eine Geschichte erzählt werden und das fühlt sich wirklich heimelig und  schön an.

Die Zeichnungen schließlich machen das Werk außergewöhnlich, sind sie doch, wie bereits das Vorwort deutlich macht, ein wichtiger Bestandteil des Buches. Und sie verleihen ihm einen ganz besonderen Charme, auch wenn die Darstellungen nicht immer ganz zu dem passen, was gerade erzählt wird, sondern manchmal das Elfenleben im Allgemeinen abbilden. Sie alle sind absolut liebevoll und detailreich ausgeführt und laden zum langen Betrachten ein. 
Und so entdeckt man auch mit jedem Ansehen andere Details und verliebt sich von Neuem in die Darstellungen (ich übrigens besonders in die tanzenden Herbstblattelfen). Einzig irritierend ist es, dass der Text manchmal für mehrere Seiten unterbrochen wird, aber darüber kann man hinweg sehen, wird dies vor allem durch die zusätzlichen Erklärungen verursacht, die die Welt der Elfen und Zauberwesen näher bringen, was wiederum sehr positiv zu bewerten ist.

Insgesamt ist dies ein Buch mit einer süßen Geschichte, die ganz bezaubernd erzählt ist und von wunderschönen Zeichnungen eingerahmt wird. Unbedingt empfehlenswert, ein echtes Schmuckstück!
Bewertung: 5 von 5 Punkten

Dienstag, 13. Dezember 2011

News / Weihnachtslesen Teil 3

Wie ich ja bereits am Rande erwähnt habe, bin ich gerade umgezogen und habe derzeit so gut wie gar keinen Zugang zum Internet und wenn, dann nur von einem öffentlich zugänglichen Computer, an den ich meinen Stick nicht anschließen kann.

Das bedeutet, dass ihr noch bis nächste Woche (ich hoffe, der Termin kann eingehalten werden) auf "richtige" Posts von mir warten müsst.
Auf jeden Fall erwarten euch dann die Rezensionen zum Christmas Cookie Club, was Teil 3 der Weihnachtslesenaktion ist (und damit diese Woche hätte online gehen sollen) sowie die Rezi zu Peter Pan in Kensington Gardens. Das habe ich über BloggDeinBuch bekommen und gestern in einem Rutsch durchgelesen. Wirklich etwas Besonderes.

Wie dem auch sei: Nächste Woche gibt es wieder mehr als nur diese kleinen Lebenszeichen von mir.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Rezension: Katzenweihnacht / Weihnachtslesen

Ein weiteres Buch aus meiner Weihnachtslesenaktion. Ich habe es im letzten Jahr an Weihnachten von meiner Mum geschenkt bekommen, diese hat es inzwischen genauso gelesen, wie meine Tante (beide haben selber Katzen) und sie waren beide überaus begeistert. Nur ich war bisher nicht dazu gekommen, aber jetzt schon und ich muss sagen: Ich liebe es!
Vielleicht bin ich im Moment einfach arg nah am Wasser gebaut, aber ich habe schon wieder vor Rührung geweint und ein wenig auch um die Charaktere, und das, obwohl eigentlich alles friedlich ist. Achja... lest selber.


Informationen zum Buch:
Autor: Andrea Schacht
Seiten: 223 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Aufbau Taschenbuch (Oktober 2009)
ISBN 10: 3746624991
ISBN 13: 978-3746624990

Rezension:
Was haben ein struppiger Streuner, eine Sternschnuppe, ein dicker Kater im Puppenjäckchen, eine entlaufene Oma und ein gefallener Engel miteinander zu tun? Sie alle tummeln sich in den beiden Weihnachtsgeschichten, die in diesem Buch vereint sind.

Beide Geschichten lassen sich gut lesen und punkten mit einem versöhnlichen Ende, das neben einem guten Rat, einer unterschwelligen Moral, vor allem ganz viel Wärme hinterlässt.
Sicher handelt es sich hierbei nicht um gehobene Literatur, aber die Geschichten gehen ans Herz und man merkt beim Lesen ganz deutlich, dass die Autorin selber Katzen hat und ihr Verhalten und ihre Besonderheiten ganz genau kennt. Diese Liebe zu den Pelzigen merkt man auf jeder Seite und so wird das Buch für Katzenliebhaber zu einem ganz besonderen Lesevergnügen.

Die Handlungen sind nach dem gleichen Muster gestrickt und so aufgebaut, dass man sie gut auch kleineren Kindern vorlesen könnte, denn es gibt hier immer eine Lösung, auch wenn es nicht immer gleich danach aussieht. Ans Herz gehen die Schicksale der felligen Hauptdarsteller dennoch und so sind mir beim Lesen an mehreren Stellen Tränen über das Gesicht gelaufen. 

Der Mensch neigt dazu, sich an Hoffnung und beruhigenden Gedanken festzuklammern. Und so gibt es verschiedene Geschichten über das Land, in das unsere geliebten Vierbeiner nach ihrem Tod gehen. Ich nehme aus diesem Buch eine weitere Hoffnung, einen weiteren beruhigenden Gedanken mit.

Insgesamt ein ganz liebevolles, wundervolles Buch über Katzen, über Weihnachten, über Liebe und Vertrauen, Hoffnung und Zusammenhalt.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Montag, 5. Dezember 2011

Rezension: Die Bibel der Toten

Ein Buch vom Grabbeltisch, die Klappe las sich interessant und es war dann ja auch eine sehr kurzweilige Unterhaltung.

Informationen zum Buch:
Autor: Brad Kelln
Seiten: 336 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: rororo (März 2009)
ISBN 10: 3499248255
ISBN 13: 978-3499248252
Rezension:
Ein geheimnisvolles Buch wird in einer Bibliothek verwahrt und bewacht. Niemand kann seinen Inhalt entziffern, niemand etwas mit Schrift oder Bildern anfangen. Bis eines Tages ein kleiner Junge vor der Vitrine steht und beginnt, mühelos zu lesen. Ein Junge, der eigentlich nicht lesen kann. Als das Buch dann auch noch gestohlen wird, wird eine Lawine aus Misstrauen, Verfolgung und Rätseln losgetreten, bei der der Vatikan eine bedeutende Rolle spielt.

Und wieder ein Buch, das sich mit Rätseln der Bibel, Verschwörungen des Vatikans und Mitgliedern der katholischen Kirche, die nicht ganz so fair spielen, wie man es glauben möchte, beschäftigt. Ein durchaus erfolgreiches, wenn auch ausgelutschtes Konzept, bei dem allerdings etwas mehr Augenmerk auf  übernatürliche, denn auf logisch erklärbare Phänomene gelegt wird.

Die handelnden Figuren werden nur kurz eingeführt und bleiben so auch recht farblos, man hat seine Schwierigkeiten damit, sich wirklich ein Bild von ihnen zu schaffen. Es wirkt so, als würden einfach Marionetten mit Namen belegt werden, die dann die geforderten Handlungen ausführen, weiter aber nicht wichtig sind.
Einzig die beiden seltsamen Brüder wirken besser ausgearbeitet und stimmiger, vielleicht nicht trotz, sondern gerade wegen ihres Schicksals.

Die Handlung an sich ist ganz gut aufgebaut, sie bleibt spannend und rasant, so dass man durch die Seiten hindurch jagt. Dennoch bleibt am Ende außer einigen offenen Fragen wenig zurück. Sicher, wir beschäftigen uns hier mit biblischen Mythen und man darf da auch einiges Rätselhaftes erwarten, aber eine etwas differenziertere Reaktion der Eltern am Ende hätte ich mir da schon gewünscht. Genauso, wie ich mich frage, warum ich als Leser mich mit der Figur Jenna beschäftigen musste, die doch so überhaupt keine wichtige Rolle spielt.

Mir fehlt in diesem Buch einfach die Tiefe, der Biss, das Gehaltvolle, einfach irgendwas, was dazu führt, dass sich das Ende des Buches nach mehr als nach einer zerplatzten Seifenblase anfühlt.
Insgesamt durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil aber eine kurzweilige Unterhaltung.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Freitag, 2. Dezember 2011

Rezension: Das Weihnachtsglas / Weihnachtslesen

So, wie versprochen, trotz akutem Internetmangel die erste Weihnachtslesen-Rezension. Ich bin mir aktuell gar nicht sicher, ob meine Auswahl so klug war, wenn die anderen Bücher auch so ans Herz gehen, wird mein Taschentuchkonsum in der nächsten Zeit enorm ansteigen *seufz* Aber schön wars.


Informationen zum Buch:
Autor: Jason F. Wright
Seiten: 144 Seiten (Hardcover)
Verlag: Heyne (Oktober 2009)
ISBN 10: 345340744X
ISBN 13: 978-3453407442
Rezension:

Hope Jensen, die aufstrebende junge Journalistin, hatte einen schweren Start ins Leben. Sie wurde als Baby von ihrer Mutter in einem Schnellrestaurant zurück gelassen und gelangte so zu ihrer Adoptivmutter, mit der sie eine ganz besonders tiefe Beziehung verbindet. Nach deren Tod steht Hope allein da und steckt all ihre Energie in ihr Ziel, eine Titelstory zu schreiben, wobei sie bald einen Schritt zu weit geht.

Wie der Titel schon sagt, spielt das Buch zu einem großen Teil in der Weihnachtszeit und passt auch von Aussage und Moral her gut in diese besonderen Tage. Und bei so einem Buch muss man, denke ich, nicht auf jedes handwerkliche Detail achten, sondern viel mehr auf die Wirkung des Buches.

Dennoch sind die Figuren sehr liebenswert, wenn auch etwas plakativ angelegt, aber ihre Handlungen sind gut begründet und nachvollziehbar und sie machen die Geschichte lebendig.
Sicher kann man am Ende der Geschichte zweifelnd die Augenbrauen heben und nach der Glaubwürdigkeit fragen, aber ist das wirklich wichtig, wenn es um Weihnachten geht, um die Zeit, in  der Wunder geschehen sollen?

Ich denke nicht. Und so lasse ich die gute Lesbarkeit, die zwar vorhersehbare, aber dennoch interessante Story und die kleinen Ungereimtheiten und all das, was ich an anderen Büchern wichtig finde beiseite und bewerte anders:

Dieses Buch hat mich berührt. Ich wollte es verschlingen und am Ende sind mir etliche Tränen der Rührung über die Wangen gelaufen. Diese Geschichte und der Hintergrund, der zu ihr gehört, gehen einfach zu Herzen und bringen in eine richtig emotionale, besinnliche Stimmung.

Dies ist eines der ganz wenigen Bücher, bei denen ich sicher bin, dass ich sie meinen Kindern später vorlesen werde, obwohl es kein Kinderbuch ist.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Statistik November

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, schlägt mein Leben grad Purzelbäume und ich bin enorm eingespannt. Daher siehts lesemäßig etwas mau aus, ich komme einfach zu nichts. Aber schlimm ist es nicht, es gibt eben solche Phasen.

  1. Dornenkuss (Bettina Belitz), 812 Seiten, rezensiert
  2. Phantom (Patricia Cornwell), 384 Seiten, rezensiert
  3. Sorry (Zoran Drvenkar), 400 Seiten
  4. Saeculum (Ursula Poznanski), 496 Seiten, rezensiert
  5. Die Bibel der Toten (Brad Kelln), 336 Seiten, rezensiert
  6. Das Weihnachtsglas (Jason F. Wright), 144 Seiten, rezensiert

Gelesene Bücher:6
Davon rezensiert: 5
Gelesene Seiten: 2.572
Seiten pro Tag: 85,73