Freitag, 28. Oktober 2011

Rezension: Nybbas Träume: Schattendämonen 01

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks gewonnen. Mit der Rezension habe ich mich allerdings sehr schwer getan.

Informationen zum Buch:
Autor: Jennifer Benkau
Seiten: 408 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Sieben-Verlag (Juni 2010)
ISBN 10: 394154702X
ISBN 13: 978-3941547025

Rezension:
Als Joana Nicholas begegnet ahnt sie nicht, dass sich hinter der schönen Fassade der Nybbas, ein Dämon, der von den Gefühlen seiner Opfer lebt, verbirgt. Doch auch Nicholas vermutet bei der zarten Joana ein leichtes Opfer und nicht die starke Frau mit der besonderen Vergangenheit, die sie in Wahrheit ist.

Es ist immer wieder faszinierend, den Debüt-Roman einer Autorin zu lesen, von der man bereits andere Werke kennt. In diesem Fall ist es so, dass das Werk für ein Debüt sehr mutig und unkonventionell ist, dass es aber gerade zu Beginn auch recht holprig und unrund ist.

Überhaupt beschreitet Jennifer Benkau mit einem Protagonisten, der böse ist und böse bleiben darf, recht neue Wege, interessante Wege in jedem Fall. Joana bleibt da hinter einem äußert interessanten und gut ausgearbeiteten Nicholas leider zurück, sie verhält sich teilweise zu extrem, zu kindisch an einigen, zu ruhig und abgeklärt an anderen Stellen. Es wirkt so, als wäre da zuerst Nicholas gewesen und als wäre Joana um ihn herum entworfen worden. Das ist schade, weil aus ihrer Person mehr heraus zu holen gewesen wäre, vor allem, wenn man ihr einen etwas weniger dramatischen Lebensweg zugeschrieben und mehr auf ihren Charakter gebaut hätte.

Der Stil der Autorin entwickelt sich im Laufe des Buches. Wo man zu Beginn noch etwas Schwierigkeiten hat, in die Handlung zu finden und sich an die Personen zu gewöhnen, wird das Geschriebene später flüssiger und mitreißender, so dass man am Ende fast atemlos einer sehr intelligenten Auflösung zusehen darf.

Die expliziten Szenen sowohl in sexueller als auch in gewalttätiger Richtung sind direkt und deutlich beschrieben. Ich kann nachvollziehen, warum einige sich daran stören, aber letztendlich haben wir es hier mit einem Dämon und nicht mit einem Kuscheltier zu tun, da ist schonmal alles etwas heftiger.
Kleine Ungereimtheiten gibt es leider im Verlauf des Buches immer wieder, aber so etwas darf in einem Debüt vorkommen. 

Insgesamt ein Buch, das vor allem durch den Mut der Autorin und die Idee der Handlung besticht, in der Ausführung aber noch leichte Schwächen aufweist.

Bewertung 3 von 5 Punkten

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Rezension: Isola

Achja, nachdem ich Lucian gelesen habe, wollte ich auf der Buchmesse ja unbedingt zur Signierstunde von Isabel Abedi. Ja, obwohl ich Lucian nicht gut bewertet habe, mochte ich das Buch, mag ich den Schreibstil. Und da ich einfach weniger tragen wollte, habe ich mich dann entschieden, Isola mitzunehmen. 

Informationen zum Buch:
Titel: Isola
Autor: Isabel Abedi
Seiten: 324 Seiten (broschiert)
Verlag: Arena (Januar 2010)
ISBN 10: 3401501984
ISBN 13: 978-3401501987

Rezension:
Zwölf Jugendliche werden auf eine einsame Insel gebracht, auf der sie Tag und Nacht und an nahezu jedem Ort von Kameras überwacht werden. Aus den Aufnahmen soll ein Film entstehen – ein Drehbuch gibt es nicht. Die Jugendlichen schaffen ihr eigenes Werk. Dann jedoch wird ein Spiel begonnen, dessen Folgen keiner voraus ahnen konnte.

Mit Isola legt Isabel Abedi ein Buch vor, das in mehrfacher Hinsicht faszinierend ist. So folgt man einer Protagonistin durch das Werk, die in den Augen der anderen sehr wenig spricht, die aber dennoch so lebendig erzählt, dass man sich dieses kaum vorstellen kann. 

Gleichzeitig zeichnet Frau Abedi ein Bild der Insel, dass man sie sich weniger in den tatsächlichen Abmessungen, als aber viel mehr im Lebensgefühl und der Atmosphäre geradezu bildlich vorstellen kann.
Geschrieben ist die Geschichte so locker und flüssig, dass man bereits nach wenigen Sätzen in die Handlung eintaucht und sich ihr auch erst am Ende wieder entziehen kann.

Die Figuren sind sehr speziell und da viele nur Statistenrollen spielen, bräuchten diese nicht so genau ausgearbeitet sein, dass man als Leser jede ihrer Handlungen voraussagen könnte. Dennoch wirken sie so sehr von innen heraus, dass man es eben doch kann. Die Personen erscheinen authentisch und plastisch, gerade Veras Gedankengänge und Handlungen sind nachvollziehbar und erleichtern dem Leser somit vieles.

Die Handlung ist in sich schlüssig und gut aufgelöst, vor allem aber ist das Finale so stimmig, dass kein schlechtes Gefühl zurück bleibt, wenn man das Buch schließt. Hier passt einfach das Ende zur Handlung und das ist ein schönes Gefühl.

Dieses Buch greift eine Idee auf, die nicht ganz neu ist: Viele Kinder auf einer Insel, auf sich selber gestellt. Handlung und Auflösung gehen jedoch in diesem Fall einen neuen, interessanten Weg und die Autorin versteht es, den Leser an die Hand zu nehmen und in einer fremden Umgebung abzusetzen, die sich irgendwie echt anfühlt.

Insgesamt ein Buch, durch das man die Fantasie schweifen lassen kann. Eines, das gut lesbar ist und eine intelligente Auflösung mit einer spannenden Handlung und sympathischen Figuren verbindet.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Dienstag, 25. Oktober 2011

Weltspartag? Einkaufsflatrate!

Einige von euch haben es ja schon mitbekommen, für alle anderen jetzt nochmal in aller Deutlichkeit:
Kaufda verlost anlässlich des Weltspartages am 28. Oktober eine Einkaufsflatrate in Höhe von 200 Euro pro Monat und für die Länge von mindestens 6 Monaten, wobei diese von der Teilnehmerzahl abhängt.

Flatrate Internet
kaufda
Wie es dazu kommt? Auf der Seite steht die Erklärung:
Nach einer wissenschaftlichen Ausarbeitung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. zum Thema Lebensmittelkosten im Rahmen einer vollwärtigen Ernährung, werden durchschnittlich 186 Euro pro Monat pro Person benötigt. Wir runden auf und zahlen dir als Flatrate pauschal 200 Euro pro Monat für deinen Einkauf des täglichen Bedarfs. Ein halbes Jahr ist garantiert. Mit jedem fünften Teilnehmer verlängert sich die Flatrate um einen Tag. Natürlich wird der Gewinn tagesgenau berechnet und unkompliziert überwiesen. Was du damit machst bleibt dir überlassen.

Und dann habe ich natürlich auch noch etwas zum Thema Sparen beizutragen: 
  • Beim Einkaufen eine Summe festlegen, die man nicht überschreiten möchte und dann im Kopf mitrechnen. Dadurch landet ganz vieles nicht im Korb, was man sonst so nebenher eingepackt hätte
  • Spart nicht nur, hilft auch der Umwelt: Licht ausschalten, wo es keine Not tut und beim Einseifen unter der Dusche, sowie beim Zähneputzen das Wasser ausstellen ;)
  • Und, wenn man über ein Sparkonto verfügt: Sofort dahin überweisen, sobald das Gehalt kommt, nicht "wenn am Ende noch was übrig ist". Was weg ist, ist weg ;)

Was für ultimative Tipps habt ihr? Und welche davon nutzt ihr auch?

Rezension: P.S.: Ich töte dich

Eines der Bücher aus meinem Buchgewinnpaket und eines der Bücher, die ich schon lange haben wollte, aber irgendwie nie gekauft habe. 

Informationen zum Buch:
Autor: Sebastian Fitzek (Hrsg.)
Seiten: 272 Seiten (broschiert)
Verlag: Droemer (Oktober 2010)
ISBN 10: 3426198975
ISBN 13: 978-3426198971

Rezension:
Manchmal ist alles ganz anders, als es auf den ersten Blick erscheint. Und genau damit spielen die Kurzgeschichten in diesem Buch.
Am Ende ist man als Leser meistens überrascht, manchmal geschockt, nur selten gelangweilt. Wie Sebastian Fitzek es im Vorwort beschreibt: Kurzgeschichten zu schreiben ist nicht einfach, da muss auf wenigen Seiten alles passen.

Umso mutiger ist es dann, Autoren von „richtigen“ Büchern um eben solche Geschichten zu bitten. Der jeweilige Stil, der sonst in den Thrillern zu bemerken ist, ist hier entsprechend auf den wenigen Seiten kaum herausgearbeitet, man kann die Geschichten nicht lesen und dann den Autoren zuordnen. So sind es dann mehr gute Stories, die zufällig einen berühmten Namen voran stehen haben, der eine nette Information darstellt, aber keinen unverwechselbaren Schreibstil verspricht.

Die Geschichten selber sind größtenteils sehr gut und spannend. Manchmal ahnt oder weiß man das Ende bereits vorher und nimmt damit der Kurzgeschichte ihre charakteristische Überraschung, aber gut zu lesen und kurzweilige Unterhaltung bieten die Stories in jedem Fall.

Die Kapitel beginnen jeweils mit einer Schriftprobe des Autors oder der Autorin, die am Ende des Buches graphologisch gedeutet wird, was einfach eine nette Zugabe ist. Denn ob die Annahmen über die Persönlichkeiten stimmen, kann man (mit Ausnahme von Sebastian Fitzek) nicht wissen, interessant ist es jedoch einfach das Schriftbild zu betrachten und auf sich wirken zu lassen.
Überhaupt besticht das Buch durch seine hochwertige Aufmachung und ist einfach ein kleiner Hingucker.

Man darf also nur nicht den Fehler machen, von den Namen auf dem Cover etwas Ähnliches wie in den Büchern der Schriftsteller zu erwarten. Was man bekommt, sind aber in jedem Fall spannende Geschichten und kurzweilige Unterhaltung in einer tollen Verpackung.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Montag, 24. Oktober 2011

Rezension: Lucian

Das ist auch eines der Bücher, auf die ich lange gewartet habe, bevor ich sie endlich in den Händen hielt.

Informationen zum Buch:
Titel: Lucian
Autor: Isabel Abedi
Seiten: 553 Seiten (Hardcover)
Verlag: Arena (September 2009)
ISBN 10: 3401062034
ISBN 13: 978-3401062037

Rezension:
Rebecca lebt ein ganz normales Teenagerleben mitten in Hamburg, erfüllt mit Schule, Freunden, Parties und einer liebenden, wenn auch etwas ungewöhnlichen Familie. Bis sie plötzlich beginnt, sich seltsam zu fühlen und erst zur Ruhe kommt, wenn dieser seltsame Junge in ihrer Nähe ist. Dieser Junge, der eine unglaubliche Faszination auf sie ausübt und ihr immer und immer wieder über den Weg zu laufen scheint.

Ehrlich gesagt habe ich große Schwierigkeiten, dieses Buch objektiv und fair zu beurteilen, denn meine Emotionen beim Lesen waren total konfus und ich fühlte mich permanent hin- und hergerissen zwischen Begeisterung und Kopfschütteln. Aber von vorne.

Die Sprache der Protagonisten ist durchaus authentisch und Alter und Situationen angemessen und der Anteil an wörtlicher Rede ist angenehm gewählt, so dass sich ein stimmiges Bild ergibt. Die Erzählsprache ist schnörkellos, aber nicht platt, man kann der Geschichte gut folgen, ohne sich in endlosen Landschaftsbeschreibungen zu verlieren. An einigen Stellen wird im Gegenteil sogar fast schon hektisch berichtet, hier findet die Autorin einen guten Weg, Stimmung in Sprache zu verwandeln. Gestört hat mich lediglich die permanente Erwähnung von Liedtiteln, Textzeilen oder Interpreten. Das war zu viel, um in den Fluss des Buches zu passen, zu wenig, um wirklich als Stilmittel des Buches oder Erkennungsmerkmal durchgehen zu können. Dennoch kann man das Buch sehr gut und flüssig lesen, was ein großer Vorteil ist.

Die Handlung spielt größtenteils in der Erinnerung Rebeccas ab. Diese Erzählperspektive birgt immer das Risiko, dass andere Figuren farblos bleiben, weil man in deren Köpfe nicht so einfach eindringen kann und genau das ist hier geschehen. Rebeccas Gedanken dominieren das Buch und den Rest der Personen lernt man nur durch ihre Augen kennen, was dann ein emotional sehr eingefärbter Blick ist. Natürlich ist es normal, dass man Menschen, je nachdem, wie man zu ihnen steht, in einem anderen Licht sieht. Rebecca allerdings kreiselt so sehr um sich selber, dass sie wirklich nur von oberflächlichen Emotionen geleitet zu sein scheint, wenn sie ihre Mitmenschen betrachtet. Der Versuch, die Hintergründe der Handlungen zu erkennen, zu verstehen, warum jemand sich so oder so verhalten hat, fehlt völlig und dabei ist dies bei einem Menschen in Rebeccas Alter durchaus zu erwarten. Normalerweise geht man nicht durchs Leben und hasst jeden leidenschaftlich, der grad mal anders gehandelt hat, als man es selber gewollt hätte, normalerweise denkt man auch kurz darüber nach, warum derjenige diese Entscheidungen getroffen hat.

Nicht so Rebecca. Wer nicht nach ihrer Pfeife tanzt, ist blöd. Ende der Diskussion. Und das ist mit der Zeit wirklich anstrengend. Den anderen Figuren wird hier die Möglichkeit genommen, sich zu entfalten und zu entwickeln und wirkliche Stützen der Handlung zu werden. Sie sind einfach Beiwerk zu einer Geschichte, die um eine einzige Person herum gestrickt ist. Und das ist, anders als der Titel vermuten lässt, nicht Lucian. Dieser verhält sich im Übrigen so schizophren, dass man als Leser manchmal genervt den Kopf schütteln muss. Auch die Erklärung, die am Ende des Buches geliefert wird, ist für einige seiner Eskapaden unbefriedigend, so dass ein seltsamer Geschmack zurück bleibt.

Die Nebenfiguren, die im hinteren Teil des Buches ihren Auftritt haben, sind schließlich so plakativ und klischeehaft gezeichnet, dass sich mir stellenweise die Zehennägel hochrollen wollten. Ich erwarte wirklich keine großen Zaubertricks, aber Figuren, zu denen man nicht schon nach dem ersten Satz alle weiteren Eigenschaften und Charakterzüge herunterbeten kann, wären schon nett.

Die Handlung selbst… nunja. Erstmal finde ich die Idee grundsätzlich sehr gut. Endlich wieder ein Buch, das sich abseits ausgetretener Pfade bewegt. Und tatsächlich ist die Auflösung sogar recht überraschend, trotz dessen, was man im Buch bis dahin herausgefunden hat. Aber das WIE führt dann wieder zum Punktabzug.
Liebe Autoren. Es ist sehr löblich, wenn für den Leser wenig offene Fragen zurück bleiben, wenn man das Gefühl haben darf, das Buch verstanden zu haben.

Aber BITTE. Es macht einfach mehr Spaß, wenn die Lösung häppchenweise serviert wird, man etwas mitdenken darf und man sie nicht so vorgekaut bekommt. Mal ganz davon abgesehen, dass ich auch das Ende nach dem ganzen Hin und Her auch eher unglaubwürdig fand und im hinten Teil ohnehin vieles wie an den Haaren herbeigezogen wirkte,  war diese Aufklärungsszene echt unbefriedigend.
Gut wiederum war der Beginn des zweiten Teiles, der wirklich kurzweilig und eindringlich war. Danach allerdings ging es dann auch mit der Handlung bergab.

Insgesamt ein Buch, das durchaus Lesefreude gemacht hat, einfach auf Grund des eingängigen Schreibstiles, das aber in Figuren und Auflösung der Handlung so viele Schwachstellen hat, dass unterm Strich zu viel Frust und zu wenig Zufriedenheit zurück bleibt.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Sonntag, 23. Oktober 2011

Stöckchen: One Word

Gefunden beim Stöbern auf dem Lese-Leuchtturm und eine echte Herausforderung für Quatschtanten wie mich

1.) Wo ist dein Handy? Küche
2.) Dein Partner? auch
3.) Deine Haare? Zopf
4.) Deine Mama? daheim
5.) Dein Papa? tot :(
6.) Lieblingsgegenstand? wechselnd
7.) Dein Traum von letzter Nacht? verwirrend
8.) Dein Lieblingsgetränk? Cola
9.) Dein Traumauto? A3
10.) Der Raum in dem du dich befindest? Stube
11.) Dein Ex? vorbei
12.) Deine Angst? schwindend
13.) Was möchtest du in 10 Jahren sein? glücklich
14.) Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend? mir
15.) Was bist du nicht? geduldig
16.) Das letzte was du getan hast? gegessen
17.) Was trägst du? Kleidung
18.) Dein Lieblingsbuch? vorhanden
19.) Das letzte was du gegessen hast? Pudding
20.) Dein Leben? Reise
21.) Deine Stimmung? müde
22.) Deine Freunde? entfernt
23.) Woran denkst du gerade? Schlaf
24.) Was machst du gerade? tippen
25.) Dein Sommer? arbeitsreich
26.) Was läuft in deinem Tv? Nachrichten
27.) Wann hast du das letzte Mal gelacht? heute
28.) Geweint? Freitag
29.) Schule? damals
30.) Was hörst du gerade? TV
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? ruhen
32.) Traumjob? spannend
33.) Dein Computer? klein
34.) Außerhalb deines Fensters? Dunkelheit
35.) Bier? gerne
36.) Mexikanisches Essen? lecker
37.) Winter? toll!
38.) Religion? Halt
39.) Urlaub? selten
40.) Auf deinem Bett? Kissen
41.) Liebe? magisch

Samstag, 22. Oktober 2011

Bericht zur Frankfurter Buchmesse - was lange währt...

Endlich komme ich dazu, euch meinen Tag auf der Frankfurter Buchmesse etwas näher zu bringen.
Gleich als erstes schonmal die Kurzform: Toll wars!
Aber von vorn.

Eigentlich wollte ich ja gar nicht hinfahren. Ich wohne nicht gerade um die Ecke, die Zugfahrt wäre recht lang und sowieso und überhaupt und nächstes Jahr gibts ja auch noch.
Und dann habe ich tatsächlich über BloggdeinBuch mit dieser Rezension zwei Karten für die Buchmesse gewonnen! Damit stand dann meine Entscheidung fest: Ich werde auf jeden Fall fahren!

 Da es sich um zwei Karten handelte, habe ich dann Sabrina mitgenommen, die sich auch sehr gefreut hat (eine gute Tat am Tag ;) ) und deswegen darf ich euch auch das Foto von uns beiden zeigen, auch wenn wir beide in echt viel hübscher sind.

An der einen oder anderen Stelle habe ich schon berichtet, dass ich wirklich arsc sehr, sehr früh los musste. Genauer gesagt, um kurz nach 4 Uhr morgens, mein erster Zug fuhr nämlich schon kurz nach 5 in 30 Kilometer Entfernung ab.
Jaaa, das Dorfleben. Hat was. 

Nach wundervollen 5 Stunden Zugfahrt (es lebe die Bahn!) und einigen grauenvollen interessanten Begegnungen mit Mitreisenden war ich dann mit nur 20 Minuten Verspätung endlich da! Das erste Mal in Frankfurt.

Sabrina und ich haben uns dann total problemlos gefunden und uns einfach vom Menschstrom mitreißen lassen, der uns dann sehr zuverlässig ans Ziel geführt hat. Die Dame an der Kasse konnte mit unseren Gutscheinen zwar zunächst nichts anfangen, aber das hat dann doch geklappt und wir waren endlich da!

Auf der Frankfurter Buchmesse!


Wie Erstbesucher manchmal so sind (zumindest in diesem Fall), sind wir tatsächlich etwas blauäugig an die Sache heran gegangen. Klar haben wir vorher den Veranstaltungskalender und die Hallenpläne studiert und uns heraus gesucht, was und wen wir wo und wann sehen wollten.
Nicht gerechnet hatten wir allerdings damit, wie voll und wie groß tatsächlich alles ist (Dorfkinder, ich erwähnte da bereits etwas....).
Und so haben wir uns mit vielen anderen gemeinsam durch die Hallen geschoben.


Und am Ende ganz viel leider nicht gesehen.
Zumal man ja auch kurz eine Pause einlegen muss, wobei dann aber solche netten Bilder entstehen (ich liebe die Panoramafunktion!!!).


Bei der Signierstunde von Isabel Abedi sind wir dann eher zufällig zum richtigen Zeitpunkt vorbeigeschoben worden und haben gleich angehalten und uns gefühlte Ewigkeiten angestellt.
Ich muss da mal ein ganz großes Lob loswerden: Eine unglaublich sympathische, offene, herzliche Frau! Und sie hat sich für jeden kurz Zeit genommen, ein, zwei Sätze gewechselt. Fand ich toll und sehr lobenswert.
Vor allem, wie ruhig sie in all der Hektik und dem Geschiebe um sie herum war (mich hätt das ja nervös gemacht).
Und (fand ich eine tolle Idee): Zu allen Covern farblich passende Stifte für die Autogramme.
Sehr schön! (Ja, wie man an der Farbe schon sehen würde, ich habe mir "Isola" signieren lassen).

Als einzigen weitern "unbedingt mitnehmen"-Programmpunkt stand dann noch die "Dornenkuss"-Lesung auf dem Plan, zu der wir leicht zu spät kamen und nur noch einen Platz vor den Bildschirmen im unteren Bereich bekamen.
War jetzt allerdings nicht so dramatisch, jeweils ein Buch konnten wir immerhin ergattern und mit unserem Leben verteidigen ;)
In der anschließenden Signierstunde haben wir uns natürlich auch angestellt. Diese lief sehr viel straffer organisiert, so blieb aber auch keine Zeit, die Autorin als Mensch wahrzunehmen. Schade eigentlich, bei dem Andrang aber verständlich. Während des Wartens haben wir dann lustigerweise noch eine Bekanntschaft von lovelybooks getroffen, war total nett!
Aber ein paar schöne Worte gabs noch in das Buch und so war dieser Punkt dann auch ein voller Erfolg.

Kurz danach haben wir uns dann schon auf den Weg gemacht zu unserer Verabredung mit den Machern von BloggdeinBuch, denen wir ja überhaupt unseren Besuch zu verdanken hatten. Dabei hatten wir Gelegenheit, den Island-Pavillion genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ehrlich gesagt kann ich die Enttäuschung nicht nachvollziehen, die so viele äußern, wenn sie davon sprechen.
Mir fehlen allerdings auch Vergleichsmöglichkeiten zu den Darstellungen anderer Länder in der Vergangenheit.


Dieser Auftritt jedoch hat mir sehr gut gefallen. Und das unten stehende Bild habe ich aus reiner Faszination heraus geschossen. Man muss sich das vorstellen. Man ist auf einer Buchmesse, auf der man kaum an einem Tag über das ganze Gelände kommt, weil es einfach SO VIEL zu sehen gibt.
Und was ist? Kaum stehen Bücher in Regalen, in die man reinlesen kann, schmeißen sich die Leute in die Sessel, nehmen sich die Zeit und LESEN.
Ich fand das wunderschön.

Überhaupt hat der Pavillion eine total angenehme Atmosphäre ausgestrahlt mit den Leinwänden, auf denen Isländer beim (Vor)Lesen gefilmt wurden, mit der kleinen Bühne, der Bar, der Leseecke und dem gedämpften Licht.
Doch, da hätte ich gern noch länger bleiben können.

Das Treffen mit BdB war dann wieder sehr spannend, weil man endlich mal die Gesichter hinter den Mailadressen gesehen hat. Naja und es gab Schnaps *lach*
Im Ernst: Liebes Team, es war wirklich total nett! Nochmals ganz, ganz lieben Dank!
Und zwei Blogger-Kolleginnen, nämlich Sabiene und Eifelmini, habe ich auch noch etwas näher kennenlernen dürfen, das war auch total gut.

Tja und um den Bericht zu vervollständigen, zeige ich euch, was ich mitgebracht habe.
Ein oder zwei Leseproben *g*

Ein paar Lesezeichen (die 4-1-Lesezeichen-Sache von Island ist großartig, oder?)

Dornenkuss

Ein Foto mit mir und Bernhard Hoecker (soooo nett!), wahnsinnige Verspannungen in den Schultern und unglaublich, unglaublich, unglaublich viele Eindrücke.
Ich war ehrlich gesagt ganz froh, meine 5-Stunden-Heimreise allein antreten zu dürfen, weil das einfach ein Informations-Overkill war, ich konnte kaum noch geradeaus denken.

Was ich allerdings noch wahr genommen habe, waren die beiden jungen Frauen, die mit mir am Bahnsteig gewartet haben. Sie kamen, miteinander redend, zur Sitzbank, nahmen Platz, kramten ihre Bücher raus und das Gespräch erstarb, sie saßen einfach nebeneinander und haben gelesen.

Auch das ist Buchmesse und ich fand es toll. So viele Menschen, die ähnlich ticken, das ist schon klasse.

Aber beim nächsten Mal würde ich ganz vieles ganz anders machen. Ich würde mehrere Besuchstage einplanen und versuchen, Samstag und Sonntag zu umgehen. Es war einfach zu voll für meinen Geschmack und wir haben so vieles nicht sehen können, waren nichtmal im Open Space, weil die Zeit einfach fehlte. Das passiert mir nicht noch einmal ;)

Insgesamt aber ein ganz wundervoller, sehr anstrengender, aber auch sehr informativer Messetag, der sich gelohnt hat, aber auch gezeigt hat, was für mich verbesserungsfähig ist.
Ich freue mich auf das nächste Mal!

Weihnachtslesen?!

In diesem Jahr gibt es keine selbstgestalteten verschenkten oder geschenkt bekommenen Adventskalender, sondern "nur" gekaufte. Meinen habe ich heute ausgesucht und bin ganz glücklich mit meiner Wahl.
Und da liegt  es nahe, heute davon zu schreiben, was ich mir vor zwei Wochen überlegt habe, als ich zwei der nachfolgenden Bücher bestellt habe.

Ich liebe die Vorweihnachtszeit und finde, Weihnachtsbücher möchten auch genau dann gerne gelesen werden.Und weil ich zwei ohnehin hier stehen habe und zwei schon ganz lange haben wollte und die Vorweihnachtszeit dann ja mit 4 Wochen auch ganz gut passt, werde ich in diesem Jahr weihnachtslesen.
Jede Woche der Adventszeit ein Buch, wir wollen es ja nicht übertreiben. Mal davon abgesehen, dass man meistens sowieso recht viel um die Ohren hat.

Für diese Aktion ausgesucht habe ich mir folgende Bücher:
Ich freue mich schon arg auf die richtige Lektüre zur richtigen Zeit. In welcher Reihenfolge ich die Bücher letztendlich lesen werde, habe ich noch nicht festgelegt. Sicher bin ich mir nur dabei, dass ich mit dem Christmas Cookie Club beginnen werde. Einfach, damit ich genug Zeit habe, noch einige der Rezepte auszuprobieren ;)

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Weihnachtsbücher? Wann lest ihr die? Könnt ihr sowas auch im Sommerurlaub vertragen oder auch nur in der entsprechenden Zeit?

Freitag, 21. Oktober 2011

Freitags-Füller

Heute gibts von mir mal wieder die Freitags-Füller. Die Vorlage ist wie immer auf scrap-impulse zu finden.


1.  Die Nachrichten sind grausam und heute grad echt ZU deutlich..
2.  Ich hatte heute keine kalten Füße.
3.  Herbstferien hatte ich zuletzt vor 10 Jahren.
4.  Cocktails trinken müsste ich mal wieder.
5. Mal so ganz unter uns gesagt, meine Katzen dürfen auf den Esstisch - meine Erziehung hat voll versagt
6.  Ich finde, ich habe schon ganz viel geschafft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich Dienst geplant und Sonntag möchte ich total gerne nochmal arbeiten *gähn*!

Die neuen 100 Lieblingsbücher - meine Statistik

Nachdem ich ja gestern schon die Liste gepostet habe, zeige ich sie euch jetzt nochmals.
Mit den Büchern, die ich schon gelesen habe und denen, die noch auf meinem SuB stehen. Und mit denen, die auf meiner Wunschliste stehen.

1. Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele
2. Stephenie Meyer - Biss zum Morgengrauen
3. J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
4. J. K. Rowling - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

5. Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher
6. Michael Ende - Die unendliche Geschichte
7. J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe: Die Gefährten
8. Markus Zusak - Die Bücherdiebin
9. Carlos Ruiz Zafon - Der Schatten des Windes
10. Cornelia Funke - Tintenherz
11. Ken Follet - Die Säulen der Erde
12. Kerstin Gier - Rubinrot
13. Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind
14. Jane Austen - Stolz und Vorurteil
15. Patrick Süßkind - Das Parfüm
16. J. K. Rowling - Harry Potter und der Stein der Weisen
17. Stephenie Meyer - Biss zum Ende der Nacht
18. J. K. Rowling - Harry Potter und der Orden des Phönix

19. Cassandra Clare - City of bones
20. Stephenie Meyer - Seelen
21. J. K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
22. Cecilia Ahern - P.S. Ich liebe Dich

23. J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
24. Stephenie Meyer - Biss zum Abendrot
25. Simon Beckett - Die Chemie des Todes
26. Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
27. Stieg Larsson - Verblendung
28. Marion Zimmer Bradley - Die Nebel von Avalon
29. Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray

30. Ally Condie - Die Auswahl
31. Diana Gabaldon - Feuer und Stein
32. J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
33. Donna W. Cross - Die Päpstin
34. Sebastian Fitzek - Die Therapie
35. Michael Ende - Momo
36. Khaled Hosseini - Drachenläufer
37. Kerstin Gier - Smaragdgrün
38. J. R. R. Tolkien - Der kleine Hobbit
39. Stieg Larsson - Verdammnis
40. Audrey Niffenger - Die Frau des Zeitreisenden
41. J. K. Rowling - Harry Potter und der Halbblutprinz
42. Stephenie Meyer - Biss zur Mittagsstunde
43. Antoine de Saint-Exupery - Der kleine Prinz

44. Dan Brown - Illuminati
45. Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer

46. Astrid Lindgren - Ronja Räubertochter
47. Kerstin Gier - Saphirblau

48. Anna Gavalda - Zusammen ist man weniger allein
49. Frank Schätzing - Der Schwarm
50. Cody McFayden - Die Blutlinie
51. Noah Gordon - Der Medicus
52. Dan Brown - Sakrileg
53. Cassandra Clare - City of glass
54. Christopher Paolini - Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter
55. Tess Gerritsen - Die Chirurgin
56. Arthur Golden - Die Geisha
57. Charlotte Bronte - Jane Eyre
58. Iny Lorentz - Die Wanderhure
59. Patrick Rothfuss - Der Name des Windes
60. Johann Wolfgang Goethe - Faust
61. Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe
62. Daniel Glattauer - Alle sieben Wellen
63. Ursula Poznanski - Erebos

64. Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler
65. Jodi Picoult - Beim Leben meiner Schwester
66. Sebastian Fitzek - Der Seelenbrecher
67. Umberto Eco - Der Name der Rose
68. Walter Moers - Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär
69. Kerstin Gier - Die Mütter-Mafia
70. Kristin Cashore - Die Beschenkte
71. Stieg Larsson - Vergebung
72. Jostein Gaarder - Sofies Welt
73. Bettina Belitz - Splitterherz
74. Simone Elkeles - Du oder das ganze Leben
75. Friedrich Dürrenmatt - Die Physiker
76. Nina Blazon - Faunblut
77. Akif Pirnicci - Felidae
78. Kai Meyer - Arkadien erwacht
79. Simon Beckett - Kalte Asche
80. Rebecca Gable - Das Lächeln der Fortuna
81. George Orwell - 1984
82. Isabel Abedi - Lucian
83. Cecila Ahern - Für immer vielleicht

84. Milan Kundera - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
85. J. K. Rowling - Harry Potter und die Kammer des Schreckens
86. Paulo Coelho - Veronika beschließt zu sterben
87. Bram Stoker - Dracula
88. P. C. & Christin Cast - Gezeichnet
89. John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama
90. David Safier - Mieses Karma
91. Cody McFayden - Der Todeskünstler
92. Terry Pretchett - Gevatter Tod
93. Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Flammender Zorn
94. Anne Frank - Das Tagebuch der Anne Frank
95. Astrid Lindgren - Pippi Langstrumpf
96. Bernhard Schlink - Der Vorleser
97. Kerstin Gier - Für jede Lösung ein Problem
98. Christiana F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
99. Otfried Preußler - Krabat
100. Lauren Oliver - Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Das sind 9 auf dem SuB und 33 gelesene. Dazu 14, die ich definitiv irgendwann noch haben möchte.
Ist jetzt nicht gerade eine Höchstleistung, besonders, wenn man sich anguckt, was ich alles nicht kenne (irgendwie halte ich mich scheinbar an die leichte Kost), aber immerhin.

Wobei ich noch anmerken möchte, weil ich mich ja manchmal über das Buch auslasse, dass ich "Das Parfum" in der Schule mal lesen musste und es irgendwann abgebrochen habe. Daher rechne ich es nicht als gelesen, obwohl ich durchaus was dazu zu sagen habe ;)

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Buchgewinn - voll toll!

Ich habe euch ja ewig meine Neuzugänge nicht mehr gezeigt. Ok, es liegt an könnte eventuell unter Umständen mit der Veröffentlichung meines SuBs zu tun haben.
Man wird dann irgendwie vorsichtig, wenn man doch immer wieder was Neues anschleppt, obwohl das Alte noch nicht weggelesen ist.
Nunja, das Problem dürfte bekannt sein.

Davon abgesehen, MUSS ich euch diese Buchpost aber zeigen.
Ich habe nämlich an einem kleinen Wettbewerb auf neobooks teilgenommen und zwar nicht gewonnen, aber unter den Teilnehmern wurden noch ganz tolle weitere Preise verlost.
Und ich habe tatsächlich das gewonnen, was mich am meisten gefreut hat (nicht den Kindle, nicht den anderen eBook-Reader, keine eBooks): Ein Buchpaket mit richtigen Büchern! Im Wert von unglaublichen 50 Euro.
Ich bin dann, als ich davon erfahren habe, auch erstmal den halben Tag debil grinsend durch die Gegend gelaufen.

Und Wünsche durfte ich sogar auch noch äußern und habe mich dafür entschieden, mir zumindest zwei Bücher zu wünschen, um die ich schon lange herumschleiche, für die ich aber immer zu geizig war, weil ich nicht sicher bin, ob sie mich letztendlich überzeugen können.
Aber erstmal zeige ich euch alle Bücher:



Super, oder?
Die oben genannten Bücher sind "Die geheime Sammlung" und "Silberlicht", wobei ich bei Letzterem einfach nicht sicher bin, ob ich die Story wirklich leiden mag. Bei der geheimen Sammlung konnte ich mich nur nie überwinden, es tatsächlich zu kaufen.

Naja meine Wunschliste enthielt nach diesen beiden dann noch eine Menge anderer Bücher mit dem Zusatz, dass der Verlag oder das zusammenstellende Team sich doch bitte da einfach was raussuchen möge. Ich lasse mich ja gerne überraschen.
Und so kommt es, dass ich da ein weiteres Highlight gefunden habe (P.s: Ich töte dich) und dass mir mit "Die Anstalt" die Entscheidung abgenommen wurde, welches Katzenbach-Buch ich denn als Nächstes lesen möchte.

Also ein rundum tolles Buchpaket für sogar etwas mehr als die angekündigten 50 Euro und ich freu mich riesig!
Danke neobooks, danke Glücksfee, danke danke, danke :)

Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen - die Liste

Lange haben wir gewartet, spekuliert und gerätselt. Haben Freunde, Bekannte und völlig Fremde gefragt, genervt, teilweise gezwungen, uns ihre 15 Lieblingsbücher zu verraten, nur damit wir genug Nennungen sammeln können.
Und damit dann Sabrina, Claudia und Yvonne die endgültige Liste zusammen stellen können, auf der sie nun zu finden sind: Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen!


Gespannt? Ich auch!
Und hier sind sie *trommelwirbel*

1. Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele
2. Stephenie Meyer - Biss zum Morgengrauen
3. J. K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
4. J. K. Rowling - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
5. Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher
6. Michael Ende - Die unendliche Geschichte
7. J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe: Die Gefährten
8. Markus Zusak - Die Bücherdiebin
9. Carlos Ruiz Zafon - Der Schatten des Windes
10. Cornelia Funke - Tintenherz
11. Ken Follet - Die Säulen der Erde
12. Kerstin Gier - Rubinrot
13. Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind
14. Jane Austen - Stolz und Vorurteil
15. Patrick Süßkind - Das Parfüm
16. J. K. Rowling - Harry Potter und der Stein der Weisen
17. Stephenie Meyer - Biss zum Ende der Nacht
18. J. K. Rowling - Harry Potter und der Orden des Phönix
19. Cassandra Clare - City of bones
20. Stephenie Meyer - Seelen
21. J. K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch
22. Cecilia Ahern - P.S. Ich liebe Dich
23. J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
24. Stephenie Meyer - Biss zum Abendrot
25. Simon Beckett - Die Chemie des Todes
26. Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
27. Stieg Larsson - Verblendung
28. Marion Zimmer Bradley - Die Nebel von Avalon
29. Oscar Wilde - Das Bildnis des Dorian Gray
30. Ally Condie - Die Auswahl
31. Diana Gabaldon - Feuer und Stein
32. J. R. R. Tolkien - Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
33. Donna W. Cross - Die Päpstin
34. Sebastian Fitzek - Die Therapie
35. Michael Ende - Momo
36. Khaled Hosseini - Drachenläufer
37. Kerstin Gier - Smaragdgrün
38. J. R. R. Tolkien - Der kleine Hobbit
39. Stieg Larsson - Verdammnis
40. Audrey Niffenger - Die Frau des Zeitreisenden
41. J. K. Rowling - Harry Potter und der Halbblutprinz
42. Stephenie Meyer - Biss zur Mittagsstunde
43. Antoine de Saint-Exupery - Der kleine Prinz
44. Dan Brown - Illuminati
45. Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer
46. Astrid Lindgren - Ronja Räubertochter
47. Kerstin Gier - Saphirblau
48. Anna Gavalda - Zusammen ist man weniger allein
49. Frank Schätzing - Der Schwarm
50. Cody McFayden - Die Blutlinie
51. Noah Gordon - Der Medicus
52. Dan Brown - Sakrileg
53. Cassandra Clare - City of glass
54. Christopher Paolini - Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter
55. Tess Gerritsen - Die Chirurgin
56. Arthur Golden - Die Geisha
57. Charlotte Bronte - Jane Eyre
58. Iny Lorentz - Die Wanderhure
59. Patrick Rothfuss - Der Name des Windes
60. Johann Wolfgang Goethe - Faust
61. Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe
62. Daniel Glattauer - Alle sieben Wellen
63. Ursula Poznanski - Erebos
64. Antonia Michaelis - Der Märchenerzähler
65. Jodi Picoult - Beim Leben meiner Schwester
66. Sebastian Fitzek - Der Seelenbrecher
67. Umberto Eco - Der Name der Rose
68. Walter Moers - Die 13 1/2 Leben des Käpt`n Blaubär
69. Kerstin Gier - Die Mütter-Mafia
70. Kristin Cashore - Die Beschenkte
71. Stieg Larsson - Vergebung
72. Jostein Gaarder - Sofies Welt
73. Bettina Belitz - Splitterherz
74. Simone Elkeles - Du oder das ganze Leben
75. Friedrich Dürrenmatt - Die Physiker
76. Nina Blazon - Faunblut
77. Akif Pirnicci - Felidae
78. Kai Meyer - Arkadien erwacht
79. Simon Beckett - Kalte Asche
80. Rebecca Gable - Das Lächeln der Fortuna
81. George Orwell - 1984
82. Isabel Abedi - Lucian
83. Cecila Ahern - Für immer vielleicht
84. Milan Kundera - Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
85. J. K. Rowling - Harry Potter und die Kammer des Schreckens
86. Paulo Coelho - Veronika beschließt zu sterben
87. Bram Stoker - Dracula
88. P. C. & Christin Cast - Gezeichnet
89. John Boyne - Der Junge im gestreiften Pyjama
90. David Safier - Mieses Karma
91. Cody McFayden - Der Todeskünstler
92. Terry Pretchett - Gevatter Tod
93. Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Flammender Zorn
94. Anne Frank - Das Tagebuch der Anne Frank
95. Astrid Lindgren - Pippi Langstrumpf
96. Bernhard Schlink - Der Vorleser
97. Kerstin Gier - Für jede Lösung ein Problem
98. Christiana F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
99. Otfried Preußler - Krabat
100. Lauren Oliver - Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Sind eure Lieblinge dabei? Seid ihr überrascht?
Mich haben ehrlich gesagt einige Platzierungen doch verblüfft, aber viele kann ich doch nachvollziehen.
Und vor allem: Wie viele dieser Bücher habt ihr denn eigentlich schon gelesen? 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Rezension: Zum Traummann in 30 Tagen

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank. Leider wieder eines der Bücher, von denen man irgendwie mehr erwartet hat. Schade. Aber als kleines Mitbringsel ist es sicherlich eine Überlegung wert.

Informationen zum Buch:
Titel: Zum Traummann in 30 Tagen - der individuelle Kurs: Schnell, leicht erfolgreich
Autor: Theresa Selig
Seiten: 160 Seiten (broschiert)
Verlag: Landenscheidt (Oktober2011)
ISBN 10: 3468738358
ISBN 13: 978-3468738357

Rezension:
Single? Frustriert? Ungern allein? Hier ist der Ausweg! Den Traummann zu finden ist nämlich eigentlich ganz einfach, man muss nur wissen, wie man die Sache angehen sollte. Dabei möchte dieser kleine Ratgeber helfen und gibt der interessierten Leserin allerlei nützliche Tipps und Tricks an die Hand.

Zunächst ist zu sagen, dass man dieses Buch nicht als ernst gemeinten Beziehungsfindungsratgeber sehen sollte (gibt es überhaupt welche?). Sondern viel mehr als augenzwinkernden Bericht über all die (Un)Möglichkeiten, Menschen des anderen Geschlechts kennen zu lernen.

So ist der Inhalt dann auch in verschiedene Kapitel eingeteilt, die angeblich dem Verzweiflungsgrad folgen und sortiert diese Kapitel gleichzeitig in die Zeitspannen bis zu 30 Tagen ein, wobei es mit einigen einleitenden Worten und einem Selbsttest zum Grad der eigenen Verzweiflung beginnt und mit Tipps zum Erhalt einer erstmal eingegangenen Beziehung endet.

Die angeführten Hinweise sind dann teilweise sehr gut und hilfreich, was allerdings eher das zwischenmenschliche Miteinander im Allgemeinen angeht, wie beispielsweise die Informationsbeschaffung im Büro. Viele andere Punkte sind aber irgendwo zwischen altbekannt und sinnlos-abstrus einzuordnen. Um zu merken, dass jemand, der Tiefkühlpizza und Bier kauft, mit größerer Wahrscheinlichkeit Single ist als der Mann, der gleichzeitig Tampons oder Babybrei im Wagen hat, dafür braucht man nun wirklich keinen Ratgeber.

Die Aufmachung ist, was Farbwahl und Gestaltung der Überschriften angeht, durchaus ansprechend, nervig sind allerdings die immer wiederkehrenden Bildchen der gleichen Männer mit jeweils dem Kapitel angepassten Aussagen.

Überhaupt ist der Humor des Buches Geschmackssache. Ich bin mir nicht sicher, ob ein humorvoller Ratgeber an Frauen mit den Worten beginnen sollte „Seien Sie nicht fett!“. Aus dem Alter, als bauchfreie Oberteile der einzige Weg zum Mann waren, sind die meisten von uns heraus und warum sollten dicke Frauen keinen Erfolg haben können?

Davon aber abgesehen haben mir viele vermeintlich komische Stellen maximal ein müdes Lächeln entlocken können und auch das letzte Kapitel war dann sehr überflüssig. Tipps zum Erhalt einer Beziehung gut und schön. Aber in der Form wie hier, ist es einfach unnötig. Zu wenig, um wirklich Sinn zu machen, zu gewollt lustig, um wirklich komisch zu sein und insgesamt sehr bemüht.

Unterm Strich ein Buch, das man auf keinen Fall als Ratgeber ernst nehmen sollte und das selbst als Scherz-Ratgeber Schwächen hat. Aber hübsch und bunt ist es und als Mitbringsel zu einer Feier oder als nicht ganz ernst gemeintes Geschenk könnte es durchaus ankommen.

Bewertung: 2 von 5 Punkten