Samstag, 30. Juli 2011

Rezension: Gefangene des Blutes

Meine Hoffnung hat sich bestätigt: Band zwei ist tatsächlich besser als Band eins. Immer noch keine große Kunst, aber dafür gibt es dieses Mal sympathische Charaktere...

Informationen zum Buch:
Titel: Gefangene des Blutes
Autor: Lara Adrian
Seiten: 416 Seiten (broschiert)
Verlag: Egmont Lyx (September 2007)
ISBN 10: 3802581318
ISBN 13: 978-3802581311

Rezension:
Im zweiten Band der Reihe stehen die Tierärztin Tess und der Krieger Dante im Mittelpunkt. Tess wird mitten in der Nacht von dem angeschossenen Dante überrascht, der sich in ihre Praxis schleppt und sich mit ihrem Blut das Leben rettet. Zu spät bemerkt er den Leberfleck, der sie als Stammesgefährtin auszeichnet und bindet Tess so gegen ihren Willen und ohne ihr Wissen an sich.

Der zweite Band macht zwar noch deutlicher, dass diese Reihe genau den gleichen, vorhersehbaren Weg geht, wie die Black Dagger-Serie, allerdings sind die Figuren besser ausgearbeitet und mit Tess und dem kleinen Harvard treten sogar richtige Sympathieträger auf, so dass man doch etwas mehr mitfiebert, statt zu gähnen und das Ende herbei zu sehnen.
Die Sprache ist nach wie vor einfach und die Sexszenen sind nach wie vor eher pornografisch als erotisch, aber dennoch ist unterm Strich eine positive Entwicklung zu vermerken, was allerdings hauptsächlich durch die wirklich interessante Gabe von Tess und ihre Person als solche geschieht.
 Man darf also noch hoffen, ob diese positive Entwicklung sich vielleicht in den nächsten Bänden fortsetzt.

Unterm Strich ein wieder sehr hervorsehbares Buch, nach einem bekannten Muster gestrickt , allerdings haben hier die Protagonisten ausnahmsweise echte Gründe, einander zu lieben, zu hassen, zu misstrauen, zu begehren, statt wie in so vielen anderen Büchern einfach nur aneinander vorbei zu reden. Definitiv eine Steigerung gegenüber dem ersten Band.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Rezension: Geliebte der Nacht

Der erste Teil der Mitdnight-Breed-Reihe, die ja neulich zu großen Teilen bei mir eingezogen ist. Hoffen wir auf Besserung bei den nächsten Bänden!

Informationen zum Buch:
Titel: Geliebte der Nacht
Autor: Lara Adrian
Seiten: 462 Seiten (broschiert)
Verlag: Egmont Lyx (September 2007)
ISBN 10: 380258130X
ISBN 13: 978-3802581304

Rezension:
Die Fotografin Gabrielle beobachtet einen grausamen Mord, doch bei der Polizei will ihr niemand glauben.  Der geheimnisvolle Lucan Thorne jedoch hört ihr zu und nimmt sie ernst.  So ernst, dass Gabrielle sehr bald in eine Welt gezogen wird, in der Vampire, Dunkelheit und Gefahr das Leben bestimmen.

Die Herkunft der Vampire wird hier mal anders dargestellt, als üblich, dafür haben diese die üblichen Eigenschaften.
Die Sprache ist sehr einfach und gut lesbar,  die ganze Geschichte verlangt vom Leser kaum Mitdenken und ist somit alles andere als schwere Kost.
Wer bereits die Black Dagger-Reihe kennt, dem wird hier sehr vieles leider sehr, sehr bekannt vorkommen, nur dass die Gefahr hier aus den eigenen Reihen kommt. Im Grunde allerdings wird eine bereits vorhandene Idee nochmals aufgewärmt – und das nicht einmal gut.
Selbst die Zusammensetzung der Gruppe ist sehr ähnlich und das ist dann nicht nur langweilig, sondern dazu dreist und ärgerlich.

Die Figuren sind nur  oberflächlich ausgearbeitet, wenn keine Namen genannt werden kann man sie – bis auf wenige Ausnahmen – kaum voneinander unterscheiden. Am Interessantesten waren hier noch die menschlichen Freunde von Gabrielle.
Die vielgelobten Sexszenen sind… nunja… billig. Da kann man keine interessanten, erotischen Formulierungen finden, sondern fühlt sich ein wenig, als würde man das Drehbuch eines Pornos lesen.

Insgesamt also ein Abklatsch einer sehr viel besser geschriebenen Serie. Allerdings vergebe ich nicht die schlechteste Wertung, weil es doch einige wenige interessante Momente gab, das ganze Buch flüssig zu lesen ist und die Serie sich ja eventuell noch weiterentwickelt zu etwas Eigenständigem.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Mittwoch, 27. Juli 2011

Rezension: Die Welle

Eines von den Büchern, die ich trotz mehreren guten Verfilmungen dennoch selber lesen wollte. Ein Klassiker, der nicht nur interessant, sondern auch lehrreich ist.

Informationen zum Buch:
Titel: Die Welle
Autor: Morton Rhue
Seiten: 186 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Ravensburger Buchverlag (Neuauflage Januar 2011)
ISBN 10: 9783473580088
ISBN 13: 978-3473580088

Rezension:
Ein Lehrer versucht, seinen Schülern anschaulich beizubringen, wie faschistoides Handeln entsteht und welchen Einfluss, welche Macht eine Gruppe entwickeln kann. Dieses Experiment funktioniert – zu gut.
Dass dieses Buch auf einer wahren Begebenheit basiert, weiß inzwischen fast jeder, die Filme, teilweise das Buch selber sind heutzutage Unterrichtsmaterialien. Allerdings nicht im Geschichtsunterricht, sondern viel eher in Sozialkunde, was eine durchaus interessante Entwicklung ist.

Die Sprache und der Aufbau der Figuren in diesem Buch sind zweitrangig. Ja, es lässt sich gut lesen, ja es zeichnet die typischen amerikanischen Verhältnisse gut nach. Aber das eigentlich wichtige ist das, was passiert.
Das, was auch in der Wirklichkeit geschehen ist, was Augen öffnen und Menschen bewegen soll und kann. Und eben dieses Experiment ist trotz der der Kürze des Buches, in der sich viel verliert, sehr gut nachzuvollziehen. Man bekommt einen Eindruck davon, was geschehen ist und wie die einzelnen Personen (re)agiert haben.

Natürlich sind die Filme ausführlicher, dennoch erzeugt das Buch eine ganz eigene Atmosphäre und zeigt sehr eindringlich auf, was der Lehrer zu zeigen versucht hat: Der Mensch ist ein Herdentier und wer charismatisch und von sich überzeugt ist, wird Anhänger finden, deren Gruppendynamik sich dann verselbstständigen kann.

Kurz gesagt, ein Buch, das einem das Experiment in aller Kürze verdeutlicht. Stellenweise zu kurz geraten, dafür aber nicht weniger eindringlich und aktuell.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Endspurt beim Gewinnspiel von Buchrücken³

So ihr Lieben und bevor ich mich für ein paar (wenige) Tage verabschiede kommt noch der Hinweis auf ein ganz tolles Gewinnspiel:

Buchrücken³ verlosen gleich 3 großzügige Buchpakete.
Und die haben es wirklich in sich:
Paket 1 enthält die Tribute von Panem und zwar gleich alle 3 Bücher
Paket 2 enthält Falmes `n` Roses und Göttlich verdammt
Paket 3 enthält Splitterherz und Scherbenmond


Ihr seht: Eine Teilnahme lohnt sich auf jeden Fall und ist sogar noch bis Donnerstag, 28.07. möglich.
Also: Wer noch nicht hat, sollte sich ranhalten!

Dienstag, 26. Juli 2011

Aktion: Beutewelt - stellt euch vor, heute wäre Montag

Da Sabrina jetzt wieder Zugriff auf einen funktionierenden Computer hat und wir euch nicht noch länger warten lassen wollen, erfolgt heute die gleichzeitige Besprechung der letzten Kapitel des Buches "Beutewelt I", und zwar sowohl von Sabrina als auch von mir.
Aber bevor jetzt alle traurig sind: Noch sind wir nicht am Ende angelangt. In der nächsten Woche erwarten euch unsere Rezensionen zu dem Buch und abschließend dürft ihr euch noch auf ein sehr spannendes und informatives Interview mit dem Autor freuen!

Während Frank und Alf im Untergrund auf den richtigen Moment zur Umsetzung ihres Planes warten, entstehen an der Oberfläche immer mehr Unruhen, es kommt zu Ausschreitungen und Krawallen, weil die Franzosen ihr Land unabhängig von der One World sehen wollen.
Gerade als der Gouverneur  seinen Glauben äußert, dass die Viehherde der Bevölkerung machtlos ist und es immer bleiben wird, aktivieren die beiden Attentäter die Bombe beginnen ihre Flucht. Der Anschlag erfüllt seinen Zweck und tötet den Gouverneur und die umstehenden Personen.
Alf und Frank entkommen hautnah einer Festnahme und können tatsächlich das Flugzeug zurück nach Ivas erreichen. In Paris hingegen nehmen die Menschen die Explosion zum Anlass, ihre Forderungen nach Autonomie mit Gewalt durchzusetzen. Die Proteste werden jedoch auf brutal niedergeschlagen.
Zum Ende findet sich der Leser im Büro des Weltpräsidenten wieder, wo dann doch noch eine erschreckende Wende zu verzeichnen ist.

Besonders erschreckend sind auch hier, im großen Finale wieder die Parallelen, die man unweigerlich zum Weltgeschehen der letzten Jahre und Jahrzehnte zieht. Die Erkenntnis, dass alles in diesem Buch nicht wirklich neu aber damit umso greifbarer und gefährlicher, umso wahrscheinlicher ist, dass eine solche oder ähnliche Zukunft auf uns wartet.
Es wird deutlich, dass der Mensch, obwohl er sich für intelligent hält, am Ende doch erschreckend einfach zu manipulieren ist, denn gerade die Schlussszene kommt einem leider nur zu bekannt vor, diese Argumentation haben wir alle schon gehört.
Zum Ende eines erschreckenden, beeindruckenden, aufwühlenden Buches ein Zitat aus eben jenem:
"Wir sind die Finsternis der Welt, wer uns nachfolgt, wird nie mehr wandeln im Licht“… und wir alle folgen irgendwie – schon jetzt

Montag, 25. Juli 2011

Und wieder ein Montag ohne Beutewelt

Na, vermisst ihr unsere Beiträge? Seid ihr neugierig?
Hoffentlich ;)
Sabrinas Rechner läuft noch nicht wieder rund, wir wollen euch aber ungern noch eine ganze Woche vertrösten und hoffen also, morgen die letzten Kapitel des Buches besprechen zu können!

31 Tage - 31 Bücher: Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Auf jeden Fall die nächsten beiden Vampire Academy-Bücher, so diese denn langsam mal ankommen. Und immer nebenher etwas von der Sommerleseliste. Gutes Beispiel und so ;)

So und das waren dann 31 Tage mit Büchern. Naja, es sind einige Tage mehr geworden, aber egal. Ich bin wirklich gespannt, was für Antworten ich geben würde, würde man mich in ein paar Jahren nochmal fragen. Vielleicht denke ich ja daran.

Freitag, 22. Juli 2011

Rezension: Alle sieben Wellen

Wenn man den ersten Teil gelesen hat, möchte man in der Regel auch den zweiten Teil kennen. Auch eine Leihgabe meiner Mum.
Muss leider sagen, dass der Autor sich besser nur auf den ersten Teil beschränkt hätte...

Informationen zum Buch:
Titel: Alle sieben Wellen
Autor: Daniel Glattauer
Seiten: 224 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Goldmann (März 2011)
ISBN 10: 9783442472444
ISBN 13: 978-3442472444

Rezension:
Emmi und Leo haben einander nicht vergessen. Und so nehmen sie nach einer langen Zeit ihren Emailkontakt wieder auf, begegnen einander wieder auf eindringliche Art und Weise, dieses Mal allerdings gleichberechtigt, denn auch Leo hat jemanden kennen gelernt.

Vieles hat sich nicht verändert zum Vorgängerroman. Emmi und Leo duzen sich mittlerweile, was der Geschichte aber auch ein Stück weit ihren Charme nimmt.
Sie bedrängen einander weiterhin, sich gegenseitig aus ihrem Leben zu berichten, schrecken aber jeweils nach wie vor davor zurück, zu viel Preis zu geben. Erwarten voneinander Dinge, die sie selber nur bedingt zu erfüllen bereit sind.
Sie streiten sich, sie versöhnen sich, die treffen sich. Sie freunden sich an, sie verlieben sich. Sie lachen und weinen gemeinsam und der Leser ist mittendrin.

Und dennoch. So intensiv auch diese Geschichte ist, sie ist unnötig. Das Ende des Vorgängers war grandios, das hätte man so stehen lassen können. Es muss nicht immer ein Happy End geben, das Leben spielt nicht so.
Aber da scheinbar viele Leser eben das erwarten, gibt es also eine Neuauflage. Andere Randbedingungen, gereifte Charaktere, was sich vor allem dadurch zeigt, dass Leo sich nicht mehr so stark (dennoch aber weiterhin) von Emmi herum kommandieren, bedrängen und anzicken lässt.
Emmis Charakter wird mir hier noch unsympathischer als im ersten Buch, Leo gefällt mir durch seinen stärkeren Willen besser.

Trotzdem finde ich die Geschichte hier einfach etwas zu glatt, zu kitschig und vorhersehbar. Schade.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Freitags-Füller

So, bevor es zur Arbeit geht, noch rasch die Freitags-Füller. Die Vorlage wie immer hier 


1. Ich halte hoffentlich bald eine Zusage in der Hand.
2. Ich mag das Innere von Brötchen, aber es muss weich sein.
3. Es hört sich seltsam an, aber  es ist so. 
4. Andere Sichtweisen erweitern den Horizont, beispielsweise "von unten" .
5. Ich glaube fest daran, irgendwann reich und berühmt zu sein *g*.
6.  Eine spezielle Sorte Instantkaffee ist meine neuste Leidenschaft .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend, morgen habe ich  Aufsichtdienst geplant und Sonntag möchte ich nach der Arbeit meine Ruhe!

Und 20 Minuten später nehme ich 7. zurück und behaupte das Gegenteil.
Ich darf heute und morgen den Spätdienst übernehmen, spontan, weil jemand ausgefallen ist und der Rest *tadaaa* frei hat. Heute morgen standen sie zu Dritt rum (!) und ich darf jetzt allein den Spätdienst machen.
Erwähnte ich, mein Arm kaputt ist und ich so gut wie nichts aus dem Aufgabenbereich "Spätdienst" machen kann? Ich könnt heulen!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Rezension: Gut gegen Nordwind

Eines der Bücher, bei denen ich der Meinung bin, sie unbedingt gelesen haben zu müssen. Umso praktischer, dass meine Mum es mir dann geliehen hat.

Informationen zum Buch:
Titel: Gut gegen Nordwind
Autor: Daniel Glattauer
Seiten: 224 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Goldmann (Juli 2008)
ISBN 10: 9783442465866
ISBN 13: 978-3442465866

Rezension:

Emmi Rothner und Leo Leike lernen sich ganz zufällig durch einen Tippfehler in der Emailadresse kennen. Aus einigen kurzen Korrespondenzen entwickelt sich etwas, was mehr und mehr in Leben und Gefühlswelt der beiden eingreift, fast, aber eben auch nur fast eine Liebesgeschichte, denn bisher kennen die beiden sich nur per Mail.

Von einer Geschichte wie der  von Emmi und Leo haben die meisten von uns schon mal gehört. Man lernt sich irgendwo zufällig online kennen und es entwickeln sich Gespräche, vielleicht auch mehr. Meistens hat zumindest eine Seite irgendwann diese Hoffnung.
Und das macht diese Geschichte so lebensnah: Sie hätte passiert sein können.
Die Sprache der beiden wechselt zwischen geschäftsmäßig, locker-spritzig und tiefgehend-philosophisch. Beide unterhalten sich über alles und nichts und so manches Mal möchte man sich selber einklinken und die beiden geradezu zu einem Treffen zwingen, damit sie nur endlich einen Schritt weiter kommen.

Die Charaktere der beiden öffnen sich durch die verschiedenen Mails und das, was man aus ihnen über die Geschehnisse dazwischen erfährt, mehr und mehr. Leider ist genau das auch ein Schwachpunkt: Emmi ist unglaublich klischeehaft weibisch. Meistens nett, lieb, freundlich, witzig, schlagfertig, intelligent. Aber manchmal auch absolut von sich eingenommen, sehr schnell eingeschnappt, zickig, missgünstig, eifersüchtig, herrisch und rechthaberisch. Leo kann dem zwar manches Mal die Stirn bieten, leider jedoch tut er es nur selten – meistens nimmt er sich Emmi zuliebe selbst zurück, stellt sich hinten an und gibt ihr Recht.

Das mag theoretisch ok sein, in einer Situation, in der sich eine Partei aber so weit aus dem Fenster lehnt und diese „Beziehung“ aufrecht erhalten will um jeden Preis, im echten Leben aber verheiratet ist, empfinde ich dieses Anspruchsdenken als etwas  zu viel. Zu egoistisch.

Und das ist es dann auch, was einem (neben einer enormen Zeitspanne, die die beiden brauchen, um sich endlich zu einem Treffen durchzuringen) das Lesevergnügen verderben kann.

Allerdings ist der Schluss wiederum großartig, so dass diese Geschichte dann insgesamt noch gut unterhalten kann.

Bewertung 4 von 5 Punkten

Montag, 18. Juli 2011

Montag - KEIN Beutewelttag!

Eigentlich sollten heute die letzten Kapitel des Romanes "Beutewelt I" besprochen werden und zwar sowohl von Sabrina als auch von mir. Da Sabrina aber Probleme mit ihrem Computer hat, klappt das heute nicht. Also dann nächste Woche. 
Nicht enttäuscht sein, der nächste Montag kommt ganz bestimmt und so lange gilt: Vorfreude ist die schönste Freude!

Sonntag, 17. Juli 2011

Rezension: Vampire Academy 1

Diese Reihe wurde mir mehrfach ans Herz gelegt und so freut es mich natürlich außerordentlich, dieses Buch vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Nochmals tausend Dank!
Und ja: Es hat sich gelohnt, die Empfehlungen waren absolut berechtigt.

Informationen zum Buch:
Titel: Vampire Academy 1: Blutsschwestern
Autor: Richelle Mead
Seiten: 302 Seiten (broschiert)
Verlag: Egmont Lyx (Januar 2009)
ISBN 10: 3802582012
ISBN 13: 978-3802582011


Rezension:
In einer Welt, in der es gute und böse Vampire gibt und in der Dhampire die Guten zu schützen haben, wird Rose als Wächterin ausgebildet. Sie hofft, ihre beste Freundin Lissa  jetzt und in der Zukunft schützen zu können. Doch wie sich schnell heraus stellt, bedrohen nicht nur dunkle Wesen Lissa und ihre Gesundheit und Rose hat alle Hände voll zu tun, ihren Auftrag zu erfüllen, was durch die erzwungene Zusammenarbeit mit dem überaus attraktiven Dimitri nicht unbedingt leichter wird…

Vampire Academy 1 – Blutsschwestern ist der Beginn einer Reihe mit sechs Bänden und dabei erfrischend gut lesbar und fesselnd.
Die Story ist der jugendlichen Zielgruppe entsprechend platziert, die Protagonistinnen sind Teenager, dabei aber nicht so albern und anstrengend, wie man vermuten möchte. Im Gegenteil – ihre Weltsicht ist angenehm reif, ohne dabei deplatziert zu wirken. Die Gefühle, die die Charaktere umtreiben sind auch für erwachsene Leser sehr gut nachvollziehbar und intensiv, ohne kindlich oder übertrieben zu wirken.

Die Figuren an sich sind sympathisch, besonders Rose hat eine ganz besondere Art an sich und obwohl sie der Geschichte nach eigentlich zur „zweiten Reihe“ gehört, nimmt sie hier sehr berechtigt die Position der Erzählerin ein. Dabei ist die Sprache schnörkellos und direkt, aber nicht platt oder langweilig. Die Ausdrucksweise ist dem Alter der Charaktere durchaus angemessen, dabei aber nicht zu derb und teilweise ironisch und sarkastisch, so dass das Lesen wirklich zum Vergnügen wird.

Die Handlung an sich ist strukturiert und der rote Faden gut erkennbar. Es werden Nebenschauplätze eröffnet, die interessant sind, dabei aber nicht unnötig von der Haupthandlung ablenken, sondern viel mehr die Spannung auf die nächsten Bände erhöhen.

Ja, dieses Buch ist fesselnd geschrieben, die Handlung ist spannend und die Figuren sind liebenswert. Dennoch ist noch ein klein wenig Luft nach oben,  was sich vielleicht mit den nächsten Bänden ändert. Insgesamt aber auf jeden Fall lesenswert!

Bewertung: 4 von 5 Punkten