Dienstag, 31. Mai 2011

Aktion: Die neuen 100 Lieblingsbücher - morgen geht es los!

Ihr Lieben, 

wie schon angekündigt startet morgen, am 01.06.2011, die Aktion "Blogger suchen die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen". Ich freue mich sehr auf Eure persönlichen Lieblinge. So könnt Ihr mitmachen:

1. Schickt mir zwischen dem 01.06. und 01.08. 2011 eine Liste mit Euren 15 Lieblingsbüchern.
2. Vermerkt auf der Liste Euren Namen, Wohnort und Euer Alter.
3. Bücher aus Serien zählen einzeln, Ihr solltet also nicht schreiben "Biss-Trilogie", sondern Euch z.B. für "Biss zum Morgengrauen" entscheiden.
4. Die Reihenfolge der Bücher ist egal, nur die Anzahl der Nennungen auf allen Listen zählt. 
5. Insgesamt nehmen 66 Blogs an der Aktion teil - reicht aber bitte Eure Liste nur bei einem dieser Blogs ein.
6. Gerne könnt Ihr im Freundes- und Familienkreis weitere Listen einsammeln und diese (wieder mit Namen, Wohnort und Alter) bei mir einreichen.
7. Auf meinem Blog findet Ihr regelmäßig Updates zur Aktion, genau wie bei den Urheberinnen der Aktion Sabrina, Claudia und Yvonne und all den anderen teilnehmenden Blogs.


Los geht's!

Montag, 30. Mai 2011

Aktion: Beutewelt I

So ihr Lieben, es wartet etwas Neues auf euch.
Zumindest ist es für uns neu. Sabrina und ich haben beide vom Autor Alexander Merow seinen Erstling „Beutewelt I“ zur Rezension zur Verfügung gestellt bekommen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!
Um euch mal etwas mehr als „nur“ eine Rezension bieten zu können, haben wir uns überlegt, euch an unserem Lesen teilhaben zu lassen.
So werden wir abwechselnd – immer Montags – über einen bestimmten Abschnitt des Buches berichten und euch neben einer Rezension am Ende auch noch ein Interview mit dem Autor vorstellen.
Als kleine Einstimmung kommen hier schonmal ein paar Informationen zum Autor, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat:

Alexander Merow (* 1979 in Berlin) ist ein deutscher Buchautor.

Merow studierte nach seinem Abitur Medienwisschaften und ist seit etwa zwei Jahren als Autor von dystopischen Science-Fiction Büchern tätig.

Sein Erstlingswerk Beutewelt I – Bürger 1-564398B-278843 wurde im April 2010 vom Engelsdorfer Verlag veröffentlicht und behandelt ein Leben in einer düsteren, dystopischen Welt mit totaler Überwachung und sozialem Elend, welche an George Orwells 1984 erinnert.
Im September 2010 wurde der zweite Teil der Beutewelt-Romanreihe, Beutewelt II – Aufstand in der Ferne, veröffentlicht.
Im Januar 2011 wurde schließlich der dritte Teil der Serie auf den Buchmarkt gebracht, Beutewelt III – Organisierte Wut.
Die Reaktionen auf die drei ersten Beutewelt-Romane des Autors waren fast durchgehend positiv. So schreibt das SF-Portal planet-scifi.eu etwa: „Durch diverse Anspielungen an die heutige Zeit (Klimawandel, Finanzkrise, Herr der Ringe Verfilmung) fühlt sich das geschehen auch wunderbar beklemmend an und ist dadurch intensiver als bei 1984, da es nicht so abgehoben ist und man viele Handlungen der Weltregierung auch teils 1 zu 1 auf die aktuelle politische Situation übertragen kann.“
Der Autor selbst bezeichnet seine Zukunftsvisionen als „überhaupt nicht unrealistisch“ und versteht seine Bücher unter anderem als Warnung an seine Leser vor einer kommenden „Weltdiktatur“. Auf Kritiken, dass sein Hauptheld Frank Kohlhaas selbst gewalttätigen Widerstand gegen die fiktive „Weltdiktatur“ leistet, antwortet Merow, dass eine solche Vorgehensweise in einem derartigen fiktiven Fall wohl nachvollziehbar wäre.
Im Mai 2011 hat Alexander Merow den ersten Band seiner futuristischen Buchreihe „Das aureanische Zeitalter“ veröffentlicht. Hier entführt er den Leser in eine 13000 Jahre entfernte Zukunft voller Technologie und Wohlstand. Doch auch die scheinbar heile Welt dieser Utopie hat ihre Schattenseiten.

Ihr seht, es kommen interessante Wochen auf uns und auch auf euch zu. Falls ihr euch schon weiter informieren wollt, könnt ihr folgende Seiten besuchen:

Den Anfang mit der Berichterstattung über das Buch macht am nächsten Montag Sabrina  mit den ersten Kapiteln des Buches.
Man darf gespannt sein!

31 Tage - 31 Bücher: Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast

Das wäre dann wohl (auch) das Kinderlexikon. Irgendwie drehen sich meine Antworten im Kreis ;)
Zumindest ist es das erste, an das ich mich wirklich erinnere...

Sonntag, 29. Mai 2011

Rezension: Die poetische Katze

Dieses wirklich wundervolle Buch habe ich von der lieben Anette zur Gastrezension bekommen. Diese Tatsache als solche freut mich sowieso schon und dann habe ich das Buch erhalten und war sofort hin und weg. Es ist wirklich toll und unbedingt empfehlenswert!
Danke nochmal, Anette, ohne dich wäre ich wohl nie an dieses Schmuckstück gekommen.

Informationen zum Buch:
Illustrationen: Rotraut Susanne Berner 
Seiten: 40 Seiten (Hardcover)
Verlag: Jacoby & Stuart (August 2010)
ISBN 10: 3941787128
ISBN 13: 978-3941787124

Rezension:
Dieses kleine Büchlein enthält die verschiedensten Gedichte, die, so sehr sie voneinander in Länge, Stil und Sprache abweichen, alle eines gemeinsam haben: Sie alle handeln von Katzen.  Von ihren Eigenarten und dem Zusammenleben mit ihnen.

Da ich leider auf dem Gebiet der Lyrik nicht besonders bewandert bin, kann ich den Inhalt des Buches nicht nach seiner Kunstfertigkeit beurteilen, eines aber kann ich sagen:
Für den Leser ist dieses Buch einfach wundervoll. Die Gedichte sind toll ausgesucht, in ihnen kann wohl jeder Katzenbesitzer Bekanntes finden und auch für Jene, die ohne Katzen leben (müssen) dürfte sich ein durchaus interessantes Bild ergeben.
Die einzelnen Gedichte sind häufig voller Humor und Augenzwinkern, regen aber auch durchaus zum Nachdenken an.  Es macht so viel Spaß, sie zu lesen, über sie nachzudenken oder sie einfach nur zu genießen, dass man richtig traurig ist, wenn das Buch nach so wenigen Seiten bereits beendet ist. Zum Glück kann man Gedichte immer wieder lesen, ohne dass sie etwas von ihrem Zauber verlieren.
Der größte Pluspunkt aber sind zweifelsohne die vielen, farbigen, wunderhübschen Zeichnungen im Buch. Sie alle zeigen – logisch – Katzen, setzen sich aber immer in den Bezug zum jeweiligen Gedicht, was die Mühe widerspiegelt, die man sich mit diesem Büchlein gegeben hat.

Insgesamt absolut lesenswert und vor allem etwas, was man immer und immer wieder gerne zu Hand nehmen kann. Ein Werk, aus dem man Teile zitieren möchte und dessen Bilder man nur zu gern mit anderen teilen möchte. Ein Erlebnis.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

31 Tage - 31 Bücher: Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Einen Ort außer den, an dem das Buch spielt? Ok.
In meiner Vorstellung habe ich von dem gelben Kindderlexikon berichtet, aus dem mir mein Vater früher vorgelesen hat.
Und wenn ich an dieses Buch denke oder es ansehe, sehe ich immer meinen Papa und mich auf dem Ehebett meiner Eltern fläzen und in dem Buch blättern.
Eine schöne Erinnerung an eine schöne Zeit.

Samstag, 28. Mai 2011

Rezension: Evermore - Der Stern der Nacht

Dieses Buch kam in einem Buchpaket von einer Freundin hier an - als Geschenk! Ist es nicht großartig?
Danke, danke, danke nochmal!

Informationen zum Buch:
Autor: Alyson Noel
Seiten: 352 Seiten (broschiert)
Verlag: Page & Turner (April 2011)
ISBN 10: 3442203791
ISBN 13: 978-3442203796

Rezension:
Roman ist tot und Haven inzwischen die erklärte Todfeindin von Ever. Damit scheint das Gegengift, das Romans Fluch aufheben könnte, das erreichen könnte, dass Damen und Ever sich endlich wieder richtig berühren können, in unerreichbare Ferne gerückt zu sein.  Um alles noch schlimmer zu machen, bekommt Ever Probleme mit Sabine und dann sind da immer noch Honor, die ihren Kräften auf die Schliche kommen könnte und die Situation zwischen ihr und Jude ist auch noch lange nicht geklärt…

Zunächst das augenscheinliche: Für mich ist dieses Cover das schönste der ganzen Reihe, ich finde es außerordentlich gut gelungen und in sich sehr stimmig.
Die Sprache der Autorin ist, wie bei allen anderen Büchern der Reihe auch, eingängig und einfach. Gut verständlich, aber auch mit immer wiederkehrenden Äußerungen versehen, die einem mit jedem Band mehr auf die Nerven gehen, weil sie einfach inflationär gebraucht werden.
Die Handlung wirkt dieses Mal nicht ganz so verkrampft und konstruiert wie im dritten Teil der Reihe, aber auch noch nicht wieder ganz so locker und stimmig wie im Ersten.
Die Figuren sind wieder so angelegt, dass man einige von ihnen gerne schütteln und anbrüllen möchte, andere aber, insbesondere Ever, haben inzwischen eine wirklich positive Entwicklung mitgemacht. Ever ist um einiges reflektierter und sich vor allem ihrer eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten bewusst, was im Vergleich zu einigen der Vorgängerbücher einen großen Pluspunkt ausmacht.

Unterm Strich erlebt die Serie mit diesem Buch wieder eine Veränderung ins Positive, so dass man sich durchaus auf den nächsten Teil freuen kann.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Buchpost / Ich lese gerade...

Heute kam "Das Lied der Träumerin" von Tanya Stewner bei mir an. Gewonnen habe ich es im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks und bin schon mehr als gespannt, denn ich habe bisher nur Gutes darüber gehört.
Zugunsten dieses Buches habe ich dann auch "Dein Blut für ewig" beiseite gelegt. Dass  muss warten.

Da wir so schön dabei sind, kann ich dann noch das Buch kurz vorstellen, das ich außerdem gerade lese:
"So finster die Nacht" von John A. Lindqvist.
Nachdem ich auch über dieses Buch hauptsächlich positive bis stark begeisterte Meinungen gehört habe, habe ich es mir im letzten Jahr zum Geburtstag gewünscht und auch bekommen. Seit dem liegt es ungelesen herum, obwohl ich es wahnsinnig oft in der Hand hatte und lesen wollte, aber es ist ständig ein anderes Buch dazwischen gekommen.
Jetzt habe ich es angefangen, im Moment etwa ein Drittel durch und bin ... tja... ziemlich begeistert.

Damit ihr euch mehr darunter vorstellen könnt, hier noch der Klappentext:
Als in dem Stockholmer Vorort Blackeberg die Leiche eines Jungen gefunden wird, geht die Angst vor einem Ritualmörder um. Noch ahnt niemand, was tatsächlich geschehen ist. Auch der 12-jährige Oskar verfolgt fasziniert die Nachrichten. Wer könnte der Mörder sein? Warum sind in der Nachbarwohnung die Fenster verhangen? Und wieso verhält sich seine neue Freundin Eli so seltsam? Eine fesselnde Geschichte über Liebe, Rache - und das Grauen.

31 Tage - 31 Bücher: Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Diese Frage kann ich leider nicht beantworten. Ich verbinde mit Büchern eher Momente und Gefühle als Personen. Ich erinnere mich an das Gesamtgefühl, das ich beim Lesen hatte oder an die Situation, in der ich das Buch gelesen habe.
Ich verbinde sie eher nicht mit Menschen. Nicht im Sinne von "Dieses Buch erinnert mich an Person X". Wenn, dann "Auf dieses Buch bin ich durch Person X" gekommen.
Beispielsweise hat mir mein Onkel mal die Bücher über die Drachenreiter von Pern ausgeliehen und ich liebe diese Bücher. Ohne ihn hätte ich sie nie kennengelernt.
Aber ansonsten: Nein, mir fällt derzeit kein Buch ein, dass mich in besonderer Weise an eine bestimmte Person erinnert. Ändert sich das, trage ich das gerne nach.

Freitag, 27. Mai 2011

31 Tage - 31 Bücher: Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Auch hier ist wieder nur eine schwammige Antwort meinerseits möglich.
Grundsätzlich mag ich Bücher nur ein Mal lesen, die ich nicht gerne gelesen habe. Das dürfte klar sein. Das sind beispielsweise Bücher, bei denen mir der Schreibstil gar nicht gefallen hat, oder die vor Fehlern nur so wimmelten. Damit kann ich nämlich auch nicht besonders gut umgehen.

Gute Bücher, die ich nur ein einziges Mal lesen möchte, sind solche, deren Zauber aus Rätseln besteht, die am Ende gelöst werden. Also klassische Krimis oder einfach Bücher, deren Story davon lebt, dass der Leser etwas noch nicht weiß.
Ein gutes Beispiel dafür ist "Sakrileg" von Dan Brown. Obwohl es spannend zu lesen war, wäre es das kein zweites Mal, also lasse ich es bleiben.

Challenge: Debüt 2011/2012

Diese Challenge habe ich gerade auf Kleinbrinas Bücherblog gefunden und konnte gar nicht widerstehen und habe mich sofort eintragen lassen.

Wie der Name schon sagt, dreht sich alles um Debütromane, erschienen in den Kalenderjahren 2011 und 2012.
Innerhalb des Zeitraumes vom 01. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012 sollen ganze 25 Debütromane gelesen und natürlich auch rezensiert werden.




Für diejenigen, die die Challenge erfüllen, gibt es sogar was zu gewinnen.
Und da nicht nur die Idee toll, sondern die Grafik auch noch so wunderschön ist, konnte und wollte ich euch das nicht vorenthalten.

Tragt euch ein, macht mit, das wird toll :)

Liebe Anette, das Buch ist da!

Anette vom Blog "Katze mit Buch" hat Gastrezensenten gesucht. Für Bücher, die etwas mit Katzen zu tun haben.
Ich bin bettelnd auf und ab gesprungen und ja, es hat geklappt.
Eines der Bücher darf von mir gastrezensiert werden und ich freue mich total.

Heute war es in der Post: "Die poetische Katze"


Ich habe schon reingesehen und kann schonmal eines sagen: Es ist toll. Sehr liebevoll. Und ich denke, dass ich zusätzlich zur Rezension da noch so einiges zu zu sagen haben werde ;)

Danke nochmal!

Freitags-Füller

Es ist Freitag, ein Wochenende mit Dienst liegt vor mir, ich hatte grad ein unschönes Erlebnis... alles doof. Also kleine Aufmunterung: Die Freitags-Füller. Vorlage, wie immer, hier.

1.  Eigentlich bin ich immernoch müde.
2. Ich mag unkomplizierte und angenehme Gesellschaft.
3.  Vor vielen Jahren war ich viel unbekümmerter
4.  Heute gibts Bier zum Abendessen. *g*
5.  Ich weiß genau, dass ich zu weich bin für diese Welt.
6. Gerade einen toten Babyvogel geborgen, mit sowas habe ich immer ein Problem.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend, morgen habe ich Arbeit geplant und Sonntag möchte ich einen entspannten Arbeitstag!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Rezension: Die Tochter von Avalon

Das Buch ist mir auf einem Grabbeltisch ins Auge gesprungen und ich bin sehr, sehr froh darum. Es hat einfach Spaß gemacht, es zu lesen.

Informationen zum Buch:
Autor: Meg Cabot
Seiten: 320 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Blanvalet (Januar 2008)
ISBN 10: 9783442244546
ISBN 13: 978-3442244546

Rezension:

Elaines Eltern sind Professoren mit dem Spezialgebiet Mittelalter. Und genau da liegt Elaines Problem: Nicht nur, dass sie nach einem Gedicht benannt wurde und von ihren Eltern ständig mit mehr oder weniger interessanten Details aus dem Mittelalter versorgt wird, nein, sie wird auch noch regelmäßig aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und für ein Jahr an einen anderen Ort gesetzt. Nämlich immer dann, wenn ihre Eltern ein Forschungsjahr einlegen. Das Aktuelle bringt Elaine an die Avalon High, wo sie wieder mal ein neues Leben anfangen muss… nur dass es dieses Mal nicht ganz so ist, wie bisher.

Ok, ich bemühe mich um Objektivität, also fange ich mit den Schwachpunkten des Buches an:
Die Geschichte ist vorhersehbar und absolut gradlinig. Es gibt keine Überraschungen, keine Rätsel, keine spannenden Nebenschauplätze. Die Figuren sind kaum ausgearbeitet und bieten (zu) viel Raum, sich an ihrer Stelle selbst jemanden vorzustellen. Über Elaine erfährt man beispielsweise, dass sie groß und brünett ist und ein klein wenig ihrer Denkweise erfährt man, weil sie diejenige ist, die die Geschichte erzählt. Das war es dann aber auch schon. Für die anderen Figuren gilt das Gleiche.
Die Personen kommen dem Kern der Handlung sehr schnell auf die Schliche, auch wenn ich es grundsätzlich mag, wenn nicht zu viel um den heißen Brei herum geschlichen wird, war es hier schon extrem. Niemand wundert sich ernsthaft, alles wird akzeptiert und damit wird weitergemacht. Das entspricht kaum der menschlichen Psyche, so dass es irgendwie seltsam wirkt.

Aber!
Das Buch liest sich wie nichts. Man fängt an zu lesen und nach gefühlten zehn Minuten ist man in der Hälfte der Geschichte angelangt. Es ist seicht, ja. Aber es ist auch unglaublich unterhaltsam.  Das ist ein Buch, bei dem Lesen vom ersten bis zum letzten Satz schlicht und ergreifend Spaß macht. Und deswegen kann man über die gesammelten Schwachpunkte auch gut hinweg sehen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Stöckchen: Bin ich lesesüchtig?

Frisch gefunden auf dem Blog von Clee.

Mehr als 10 Treffer: akut lesesüchtig
Mehr als 20 Treffer: fortgeschrittenes Stadium
Mehr als 30 Treffer: nicht mehr therapierbar.
LOS GEHT’S!

1. Du hast deinen eigenen Sachbearbeiter bei Amazon!
2. Deine Kreditkartenabrechnungen werden per Büchersendung verschickt!
3. Du kaufst Teil 3 einer Serie und noch bevor du angefangen hast zu lesen, freust du dich auf Teil 4!
4. Du teilst das Jahr nicht in Frühjahr Sommer Herbst und Winter auf, sondern Neuerscheinungen Frühjahr und Neuerscheinungen Herbst!
5. Die vielen Mails in deiner Mailbox sind keine Spams sondern die Lieferauskünfte deines Online-Buchhändlers! (ja die und die ganzen Newsletter der Verlage)
6. Deinen Buchhändler wählst du danach aus, wie weit es bis zum nächsten Parkhaus ist, damit du nicht so weit so schwer tragen musst!
7. Dein Stapel ungelesener Bücher ähnelt in Höhe und Ausrichtung dem Schiefen Turm von Pisa!
8. Du ärgerst dich im Mai, wenn ein im Oktober erscheinendes Buch noch nicht in der Datenbank deines Online-Buchhändlers zum Vorbestellen aufgeführt ist.
9. Die Familienmitglieder deiner Serienhelden sind dir geläufiger als deine eigenen Cousins und Cousinen!
10. Dein Postbote hasst dich! (Der Aushilfspostbote mag mich nicht, mein Regulärer schon, zu dem bin ich aber auch immer extra-freundlich)
11. Deine Familie erkennt dich ohne Buch vor dem Gesicht nicht mehr!
12. Du freust dich über ein schlechtes TV-Programm, denn es verschafft dir mehr Zeit zum Lesen!
13. Du überbietest dich im Eifer des Gefechts bei eBay selber!
14. Die Leihbücherei deines Heimatortes kann nur aufgrund deiner Buchspenden existieren!
15. Du verbringst alle Wochenenden im Baumarkt, um dir neue Regalbretter zuschneiden zu lassen!
16. Wenn dein SUB auf unter 5 sinkt, steigt dein Puls auf 180!
17. Man nennt dich auch den ‚Schrecken der Flohmärkte!
18. Dein Vermieter kündigt dir, weil die Statik des Hauses nicht für deine Buchmengen ausgerichtet ist.
19. An Sonn- und Feiertagen bestellst du entweder online oder gehst an den Hauptbahnhof, um dir Suchtstoff zu beschaffen! (wenn ich welchen benötige, ja. Wie soll man das Problem denn sonst lösen??)
20. Wenn du in den Urlaub fährst, dann hast die Klamotten im Handgepäck und der Koffer ist voller Bücher!
21. Du Deine Bücher grundsätzlich mit Schutzfolien versiehst, damit sie beim (sowieso schon vorsichtigen) Lesen nicht leiden.
22. Du bereits Freundschaften gekündigt hast, weil Du ausgeliehene Bücher beschädigt zurückbekommen hast. (Nicht aufgekündigt, aber im Sande verlaufen lassen. Geht hierbei aber um mutwillige Beschädigungen, nicht um Versehen)
23. Du heimlich in der Buchhandlung an den neuen Büchern riechst und Dich dabei verstohlen umsiehst.
24. Du Menschen, die die letzte Seite eines Buches zuerst lesen, für nicht gesellschaftsfähig hältst.
25. Jedes Buch behältst, obwohl es Dir überhaupt nicht gefallen hat oder Du es nie lesen wirst.
26. Du das Gefühl hast, einen guten Freund verloren zu haben, sobald Du ein gutes Buch beendet hast.
27. Du niemals das Haus ohne Buch verlässt.
28. Du Dich über Bücher ärgerst, die Dir nicht gefallen, Du sie aber trotzdem zuende liest.
29. Du Grundsätzlich für jedes Buch ein neues Lesezeichen verwendest. (nein, aber für die meisten)
30. Du anstatt vor das Aquarium vor Dein Bücherregal sitzt. (Grammatik??)
31. Du als ansonsten friedliebender Mensch Mordgedanken bei schlampigen Übersetzungen oder Grammatik- und Rechtschreibfehlern hegst.(Ich HASSE es)
32. Du beim Lesen von dicken Bücher immer zwischendurch mal wieder den Klappentext liest. (Ist das nicht eher ein Zeichen von beginnender Demenz?)
33. Du Dich über Dein neues Auto nur deshalb freust, weil Du nun auch die schweren Hardcover mit Dir herumschleppen kannst.
34. Du Dir nicht vorstellen kannst, wie man in der Supermarktwarteschlange NICHT lesen kann.
35. Du Dir zu allen Feiertagen nur Bücher wünscht, obwohl Du mindestens zwei Leben bräuchtest, um Deinen derzeitigen SUB auch nur annähernd abbauen zu können.
36. Du Dir ein ausgeliehenes Buch, das Dir gut gefallen hat, nach dem Lesen kaufst, (obwohl Du noch nie ein Buch zweimal gelesen hast.) (Ich kaufe mir geliehende Bücher, die ich toll fand, ja. Aber gibt auch Bücher, die les ich mehrfach)
37. Du nach jedem Kapitel die durchschnittliche Seitenanzahl je Kapitel berechnest. (manchmal)
38. Du unter allen Umständen ein neues Buch beginnen musst, nachdem Du das letzte fertig gelesen hast und Du dafür auch mitternächtliche Klettertouren im Nachthemd aufs Bücherregal auf Dich nimmst.
39. Du denkst, dass Du krank bist, wenn Du in einer Buchhandlung mal nichts kaufst.
40. Deine Umgebung völlig schockiert darauf reagiert, dich ohne Buch anzutreffen.
41. Wenn du das Buch auch aufs Klo mit nimmst und liest
42. Du andauern rufst: “Oh! Eine Buchhandlung!” (Und die Umgebung ruft jedes Mal "Wie toll. Du hast genug Bücher" und zerrt mich weiter)
43. Du ständig über kreative Möglichkeiten nachsinnst, Deine wachsenden Bücherstapel unterzubringen
44. Du diverse Listen -incl. Sub – führst bzw. Dateien anlegst, um den Überblick über die Bücher zu behalten

Oh weia!

31 Tage - 31 Bücher: Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest

Das sind in diesem Fall zwei Bücher, die ich schon in meiner Lieblingsbücherliste hatte:


"P.S.: Ich liebe dich" und "Bis(s) zum Morgengrauen" auch wenn DAS wieder etwas peinlich zuzugeben ist ;)
Aber es sind beides Bücher, die deswegen auf meiner Lieblingsliste sind, weil sie mich emotional einfangen können. Und das können sie immer wieder.
Da geht es dann erst in zweite Linie um den Inhalt und in erster Linie um das Gefühl. 
Und das können sie beide.

Erinnerung: Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen

Wie schon vor einiger Zeit berichtet, werden ab dem 01. Juni wieder die 100 Lieblingsbücher der Deutschen gesucht - diesmal von Bloggern.
Ausgedacht haben sich das Sabrina, Claudia und Yvonne .


Da der Juni ja schon nächste Woche beginnt (und ich schrecklich neugierig bin), erinnere ich euch jetzt schonmal daran.
Immerhin soll ja jeder mitmachen und dann kann man sich ja schonmal über die eigenen Lieblingsbücher Gedanken machen ;)

Nochmal für alle, die eine Liste einreichen wollen:
Schreibt eure 15 Lieblingsbücher auf. Die Reihenfolge ist egal, es geht um die Zahl der Nennungen. Bei Reihen zählt jeder Band einzeln.
Vermerkt auf der Liste euren Namen, euer Alter und euren Wohnort, damit wir von jedem wirklich nur EINE Liste werten.

Und dann: Schickt sie an einen der mitmachenden Blogs.

Ich freu mich schon!

...in weite Ferne gerückt...

Ich hatte ja gesagt, das Buchkaufverbot wird erst aufgehoben, wenn 1. das Datum erreicht ist UND ich 2. meinen SuB endlich schriftlich festgehalten und irgendwo katalogisiert habe.

Da ich heute frei habe  und eigentlich ausschlafen wollte (hat geklappt bis 8 Uhr ^^) und danach in hektische Betriebsamkeit verfallen bin, wollte ich die Zählung  zumindest angehen...

Naja.
Also die Bücher in der Küche habe ich aufgeschrieben (nur 2 SuB *g*) und die auf meinem Nachttisch auch.
Und dann habe ich mir meinen Schreibtisch und mein Regal im Schlafzimmer angesehen und fühlte mich plötzlich so kraftlos...

Also ich mach dann später weiter.
Nach den genannten Buchaufbewahrplätzen bleiben ja nur noch 4 Regale im Wohnzimmer und 3 auf dem Dachboden *seufz*

Ich glaube also, es dauert noch eine Weile, bis ich wieder einkaufen darf...

Mittwoch, 25. Mai 2011

31 Tage - 31 Bücher: Tag 4 – Dein Hassbuch

Das ist schwierig, partielle Verdrängung funktioniert bei mir und Büchern, die ich nicht leiden konnte, nämlich erstaunlich gut ;)
Aber, um es kurz zu machen (man muss der Erinnerung nicht noch mehr auf die Sprünge helfen):
Vor allem aber deswegen, weil wir es in der Schule lesen MUSSTEN und ich es dementsprechend nicht einfach zuklappen und im Regal verstauben lassen konnte.

Dienstag, 24. Mai 2011

Gewonnen! Danke liebe Literaturfee!

Auf dem Blog der Literaturfee gab es ja vor einiger Zeit ein Waaaaaaaahnsinnsgewinnspiel. Ich konnte da nicht widerstehen, habe mitgemacht und tatsächlich etwas gewonnen.
Gefreut habe ich mich vom ersten Moment an.

Letzte Woche kam dann die Post endlich in die Puschen und hat mir meinen Gewinn vorbei gebracht:


Dabei sind das Buch "Spukhaus zu verkaufen", sowie tolle Karten im Metall-Look, Notizblöcke sowie ein Eselsohr (begreife endlich, warum alle die so toll finden :) ) und ein Türschild von lovelybooks.

Ich liebe diesen Gewinn, auf das Buch bin ich gespannt und die ganzen Extras sind wundervoll.
Tausend Dank Tracy/Literaturfee ! Du hast mir damit wirklich ein dickes Grinsen aufs Gesicht gezaubert!

Ich muss da mal was beichten...

Ich habe ein Buch gekauft.
Und das nicht mal aus Versehen (huuuuuch, wie ist das denn in meinem Korb gelandet?), sondern mit voller Absicht und ein schlechtes Gewissen habe ich auch nicht.
Trotz Buchkaufverbot.

Und das kam so:
Ich besitze  "Die Säulen der Erde" als Taschenbuch. Und - man kennt das ja - muss natürlich dann "Die Tore der Welt auch haben".
Vor einiger Zeit war ich im Supermarkt. Beim Grabbeltisch lag dann "Die Tore der Welt" als Mängelexemplar. Ich Schaf habe es aber nicht gekauft, sondern bin erstmal heim gefahren, überprüfen, ob ich "Die Säulen der Erde" tasächlich und wirklich in meinem Regal stehen habe, oder ob mir nur so war, es aber gar nicht stimmt (Buchkaufdemenz, ich sags ja). Nein, steht da.

Also wieder los zum Supermarkt.
Buch weg.
Große Klasse.

Hab mich ziemlich geärgert und guck seit dem immer wieder, obs nicht doch irgendwo...
Und letzte Woche lags dann da.
Gleicher Supermarkt, gleicher Grabbeltisch, "Die Tore der Welt" als Mängelexemplar.


Also habe ich es mitgenommen und es tut mir nichtmal leid ;)

Davon abgesehen halte ich mich aber sehr brav an das Buchkaufverbot, meine Kaufsucht befriedige ich mit DvDs *lach*

31 Tage - 31 Bücher: Tag 3 – Dein Lieblingsbuch

Das ist wieder sehr einfach. Oder auch nicht?

"P.S. ich liebe dich" ist da ein ganz heißer Kandidat. Weil das Buch mich persönlich immer wieder berührt. Auf einer Seite lache ich, auf der nächsten heule ich mir die Augen aus dem Kopf. Und das alles, ohne kitschig und albern zu werden. Sehr gelungen, sehr traurig, sehr schön.

Ebenso großartig ist "Der Patient". Die Auflösung ist grandios, die ganze Geschichte so geschickt aufgebaut, dass ich bis zum Schluss im Dunkeln getappt bin. Gruselig und wirklich ideenreich dazu. Es läuft einem kalt den Rücken herunter, wenn man sich überlegt, dass Menschen tatsächlich auf solche Ideen kommen können (der Autor zumindest ist es schonmal).

Dann, und das muss ich jetzt zugeben, obwohl ich wohl doppelt so alt bin wie die Mädels der Zielgruppe, fand ich den ersten Teil der twilight-Saga wundervoll. Der hat noch so einen Zauber. Dieses Buch hat mich eingefangen und erst mit der letzten Seite, da dann aber sehr widerwillig, wieder freigelassen. Ich war vom ersten Wort an gefesselt, habe das Buch an einem einzigen Tag gelesen und schwebte danach tagelang auf einer kleinen Glückswolke durch die Gegend.
Und ja, ich bin mir all der Fehler und Unzulänglichkeiten bewusst, die diese Bücher, auch das Erste, mit sich bringen. Ich kann jede negative Rezension versehen und nachvollziehen.
Aber dennoch fand ich das Buch so zauberhaft, dass ich es nach wie vor liebe.Danach gings mit der Reihe kontinuierlich bergab, aber das ist eine andere Geschichte.

In dieser Aufzählung darf auf keinen Fall "Küsse lügen nicht".
Ok, der Titel ist Mist. Und das Buch habe ich damals nur gekauft, weil Glitzer auf dem Cover war (weia, das mutiert hier echt zum Offenbarungspost). Aber der Inhalt ist toll. Lustig, spannend, kurzweilig, romantisch. Einfach schön. Habe ich auch schon mehrfach gelesen und bereue keine Seite.

Auch sehr klasse war "Sags nicht weiter, Liebling". Obwohl ich von den anderen Büchern der Autorin nicht so überzeugt bin, dieses ist große Klasse. Ich bin mit dem Buch in der Hand giggelnd und kichernd durch die Wohnung gehüpft, weil das Lachen in mir so gekribbelt hat und unbedingt raus wollte. 

Ok und bevor ich jetzt noch mehr Peinlichkeiten verkünde, zwei abschließende Dinge.
1. Die Beantwortung der Frage war doch nicht so einfach.
2. Wenn ich es wirklich auf ein Buch eingrenzen muss, ist es wohl


Montag, 23. Mai 2011

31 Tage - 31 Bücher: Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Hmmm, das ist keine allzu leichte Frage, weil ich meistens sehr spontan entscheide, worauf ich als nächstes Lust habe.

Es wird aber vermutlich eines der Bücher von diesem Foto sein, höchstwahrscheinlich "Das Buch der Lügen" oder "Die Tochter von Avalon".


"Before I fall" lese ich im Juni in einer Leserunde, sonst wäre es das vielleicht gewesen, die Black Dagger habe ich schon durch.... naja.
Vielleicht wird es auch was ganz anderes, aber das wird man dann ja sehen ;)

Sonntag, 22. Mai 2011

31 Tage - 31 Bücher: Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest

Ohhh, das ist einfach. Wobei es bei mir - wie üblich - "die Bücher" heißen müsste.
Im Moment sind es "Das Kind" von Sebastian Fitzek und "Evermore - Der Stern der Nacht" von Alyson Noel.


Beide Bücher sind ja noch relativ neu bei mir, "Das Kind" kam von  medimops, "Evermore" war ein Geschenk einer Freundin (nochmal tausend Dank!).

Beides liest sich bisher gut, daher ist das jetzt wirklich eine Momentaufnahme, in zwei Tagen würde die Antwort sicherlich anders ausfallen ;)

Samstag, 21. Mai 2011

Rezension: Scherbenmond

Dieses Buch habe ich durch  die tolle Trailer-Aktion vom script5-Verlag bekommen. An dieser Stelle nochmals herzlichen  Dank!
Gelesen habe ich das Buch bereits im April, die Rezension folgt erst jetzt, weil ich das alles erstmal sacken lassen musste. Ich war unglaublich enttäuscht von diesem Buch, obwohl ich es einfach toll finden wollte. Umso schwerer ist mir die Bewertung gefallen. 

Und ich möchte faire Rezensionen schreiben, daher musste ich zunächst etwas Abstand gewinnen, um nicht aus subjektiver Enttäuschung oder dem trotzigen Willen, es zu mögen, heraus zu beurteilen. Diesen Punkte habe ich mittlerweile erreicht, dennoch ist es mir nicht leicht gefallen, diese Rezension zu schreiben.

Informationen zum Buch:
Titel: Scherbenmond
Autor: Bettina Belitz
Seiten: 686 Seiten (Hardcover)
Verlag: script5 (Januar 2011)
ISBN 10: 9783839001226
ISBN 13: 978-3839001226
 
Rezension:
Ellies Trennung von  Colin liegt einige Zeit zurück und so langsam zweifelt sie an dem, was sie gemeinsam erlebt haben. Gab es diese magischen Momente wirklich? Existiert Colin doch nur in Ellies Gedanken? Aber wenn das so ist, warum  ist ihr Vater dann schon so lange verschwunden? So lange, dass selbst ihre Mutter sich eingesteht, dass dieses Mal etwas passiert sein  muss. Und so öffnen die Frauen  den Brief, der Anweisungen enthält für  den Fall, dass Ellies Vater nicht  mehr zurück  kommt.
Diese Anweisungen allerdings stürzen Ellie in ein Abenteuer, von  dem sie niemals erwartet hätte, es zu erleben. Oder zu überleben…

Ich möchte eines vorweg nehmen: Ich wollte dieses Buch mögen, ich wollte es toll finden, ähnlich großartig wie Splitterherz, aber ich kann einfach nicht.
Ein Jahr lang habe ich mich auf den Erscheinungstag gefreut und wurde leider bitter enttäuscht.
Zwischen diesen Buchdeckeln versammeln sich logische Lücken durch die ein Elefant noch ein Rad schlagen könnte, Unstimmigkeiten, anstrengende Charaktere und einfach viele kleine Unsauberkeiten. 

Zunächst aber das, was trotz allem gut gelungen ist:
Die Autorin hat das Talent, ihre Geschichten in eine einfache und eingängige, aber nicht unbedingt simple Sprache zu verpacken, so dass sich die Seiten wirklich schnell und flüssig lesen lassen. Entsprechend rast man geradezu durch das Buch, was immer ja immer ein klein wenig glücklich stimmt. Außerdem sind hier wieder einige sehr interessante Wendungen verpackt und es sind viele Fragen noch offen, so dass man auf den Nachfolger gespannt sein darf.

Allerdings gibt es dieses Mal leider sehr viel zu bemängeln. So befinden sich in der Handlung logische Lücken. Situationen, in der der aufmerksame Leser sich fragt, wie das jetzt angehen kann. Hier kann man anführen, wer sich wirklich gefangen nehmen lässt von der Geschichte, dem wird das nicht auffallen. Das mag sein, dennoch finde ich, dass solche Fehler und Stolperer im Geschehen einfach hätten vermieden werden können.
Habe ich beim Vorgänger noch die toll ausgearbeiteten und wahnsinnig sympathischen Charaktere gelobt, so muss ich hier leider alles zurück nehmen und das Gegenteil behaupten. Ellie ist nicht mehr nett, interessant und liebenswert, sondern anstrengend, arrogant , zickig und kindisch. Colin umgibt nicht  mehr der besondere Zauber des ersten Bandes, sondern er passt sich Ellies Wesensveränderung geradezu an.
Sicher ist viel der Handlung geschuldet, aber es macht einfach keinen Spaß, über so unsympathische Personen zu lesen. Einzig Tillmanns Charakteränderung seit dem letzten Band ist positiv zu vermerken, macht ihn interessanter und erwachsener.

Die neu eingeführten Personen bleiben trotz aller Aufmerksamkeit, die sie bekommen, irgendwie farblos, Gianna wirkt teilweise sehr überzeichnet und irgendwie wie ein Störfaktor. Ebenso ist ihre Vergangenheit einer der Punkte, bei denen ich nur hoffen kann, dass diese im nächsten Band nochmals aufgegriffen werden, da ich sonst nicht nachvollziehen könnte, warum das in dieser Geschichte noch erzählt werden musste.
Darüber hinaus können einen Sequenzen, die tiefgründig und emotional sein sollen, leider lange nicht so berühren, wie es beispielsweise die einfache Bach-Szene im ersten Band konnte.
Auch wirkt die Handlung, insbesondere am Beginn und am Schluss sehr konstruiert, nicht so natürlich  gewachsen, wie die Autorin es in Splitterherz hat wirken lassen.
Zugegebenermaßen gab es viele Momente, wo ich grinsen musste, was dann aber eher seltsamen bis falschen Bezeichnungen oder ungewollter Komik statt wirklich humorvollen Szenen zu verdanken war.

Insgesamt muss ich leider sagen, dieses Buch ist ein einziges großes „Nicht mehr so… wie Splitterherz“. Nicht mehr so sehr zum mitfiebern, nicht mehr so liebenswert, nicht mehr  so tiefgründig, nicht  mehr so lebendig, nicht  mehr zu ergreifend, nicht mehr so zauberhaft, einfach nicht  mehr so gut.
Hoffen  wir auf Dornenkuss

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Freitag, 20. Mai 2011

Rezension: Endzeit

Das Buch habe ich - wie so viele andere Leser auch - von vorablesen bekommen. Ich habe eine gefühlte Ewigkeit daran  gelesen, was einfach zum großen Teil daran lag, dass all die großen Emotionen angesprochen, aber nicht rübergebracht werden könnnen. Und ohne Emotionen liest sich so ein Buch irgendwie nicht so gut...


Informationen zum Buch:
Titel: Endzeit
Autor: Liz Jensen
Seiten: 400 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: dtv (April 2011)
ISBN 10: 3423248440
ISBN 13: 978-3423248440



Rezension:

Gabrielle ist Kunsttherapeutin und versucht nach einem schweren persönlichen Schlag, mit einer neuen Arbeitsstelle wieder zu sich zu finden, oder sich zumindest nicht völlig zu verlieren. Diese Arbeitsstelle befindet sich in einer Anstalt für Jugendliche, in der Gabrielle die junge Bethany zugeteilt wird. Bethany, die ihre Mutter brutal ermordet hat, Bethany, vor  der die meisten Therapeuten schon fast Angst haben, Bethany, die keinerlei Respekt gegenüber Erwachsenen zeigt.
Aber auch Bethany, die Dinge sieht. Schreckliche Dinge. Dinge, die geschehen werden. Zunächst schenkt Gabrielle ihr keinen Glauben, was sich jedoch schlagartig ändert, als, eine nach der anderen, alle Vorhersagen Bethanys eintreten.
Nur wie soll man die Welt retten, wenn einem niemand zuhört ?

Der Klappentext verspricht einen großartigen Thriller, ein Werk apokalyptischen  Ausmaßes, einfach ein Buch, das einen mitnimmt.
Und genau das passiert nicht. Sowohl Bethany, als auch Gabrielle haben schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen, die Vergangenheit der beiden, insbesondere die von Gabrielle, wird nach und nach aufgedeckt.  Und obwohl es sich um grausame Momente handelt, Beschreibungen, die einem die Tränen in die Augen treiben sollten, passiert… nichts.
Als Leser ist man die ganze Zeit seltsam distanziert, die Handlung läuft wie ein Film voller Actionszenen ab, aber berühren können einen die Figuren nicht. Das gilt in gleichem Maße für die Beschreibungen von Gabrielles Gegenwart, ihren Ängsten, Gefühlen, ihrer Frustration und Angst. Nichts davon kann den Leser wirklich mitleiden und miterleben lassen.
Die Handlung des Buches immerhin ist spannend und obwohl einige Fragen ungeklärt bleiben, in sich schlüssig. Auch der Aufbau ist gut gemacht, Wendungen in der Handlung sind routiniert eingefügt und verarbeitet, so dass man durch die Geschichte an sich gut und flüssig hindurch kommt.

Und so bleibt ein sprachlich solides Werk, dessen Inhalt zwar spannend ist, dem durch die Distanz zu den Protagonisten aber jede Menge Lebendigkeit verloren geht.


Bewertung: 3 von 5 Punken

Einmal mitmachen, bitte...

Genau das hat jeder einzelne "31 Tage - 31 Bücher"-Post, den ich auf anderen (so unendlich vielen) Blogs gelesen habe, zu mir gerufen. Ehrlich gesagt habe ich es immer wieder auf so vielen verschiedenen Seiten gelesen, dass ich niemanden mehr zuordnen könnte, bei dem ich es zuerst gesehen habe.
Die Auflistung der Fragen habe ich mir aber bei Umblättern gemopst.

Ich mag solche Fragen, ich beantworte sie gerne und ich lese gerne die Antworten anderer.
Und weil ich so gerne so mitteilsam bin (;)) gibts den nächsten Monat dann von mir auch eine "Serie".

Das sind die Fragen:
Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Wobei es wohl sehr spannend wäre, genau die Fragen in 2 oder 3 Jahren nochmal zu beantworten - erinnert mich daran ;)

Freitags-Füller

Sooo, hier sind wir wieder. Die Vorlage wie immer hier.



1.  Heute könnte ich viel Zeit in der Vergangenheit verbringen.
2.  Das, was es zum Arbeitsessen neulich gab, ist das beste, was ich in der letzten Zeit gegessen habe.
3.  Wenn ich so neben mich schaue, sehe ich noch nicht rezensierte Bücher und ausgedruckte Stellenanzeigen herumliegen. 
4.  Oftmals war ich sentimental, als es vorbei war.
5.  Es gibt Leute, die überraschen einen immer wieder.
6. Sucht das Video vom niesenden Panda-Baby, ich finde das immer zu komisch.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Freizeit, morgen habe ich den Besuch einer Veranstaltung geplant und Sonntag möchte ich nix tun!

Mittwoch, 18. Mai 2011

Kleiner Zwischenstand

Ich halte mich brav (und ziemlich tapfer) weiter ans Buchkaufverbot, obwohl es in den Fingern juckt.
Also verteile ich meine Buchwünsche an diejenigen, die noch nicht wissen, was sie mir zum Geburstag schenken wollen.
Dauert mir trotzdem zu lang, aber da muss ich jetzt durch.

Beim Lesen bin ich gerade wieder bei den Black Dagger angekommen, habe Band 5 gestern gelesen, heute Band 6 und damit werde ich wohl auch noch fertig.
Immer schön, so "schnelle" Bücher einschieben zu können, schade nur, dass bei diesen beiden Bänden so einige Rechtschreibfehler zu finden sind, das wird hoffentlich wieder besser.

Außerdem habe ich festgestellt, dass sich hier mittlerweile so einige "Helferlein" angesammelt haben, also Gimmicks und Nützliches rund ums Lesen.
Da etwas davon aber noch geheim  gehalten wird (;)) stelle ich sie euch später mal vor, erinnert mich einfach daran.

Dann habe ich noch unveröffentlichte Rezensionen hier liegen, die gehen in den nächsten Tagen online.

Tja und daaaaaaaaaaaaaann gibts bald noch ne nette kleine Aktion, dazu aber später mehr

Sonntag, 15. Mai 2011

Rezension: Nachtgeboren

Hier handelt es sich um ein Rezensionsexemplar vom Verlag Egmont Lyx, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchte!
Ich habe sehr lange an diesem Buch gelesen, was nicht zuletzt dem Umstand zu schulden ist, dass es sich um High Fantasy handelt, also um eine ganz andere Welt, eine andere Sprache, andere Kultur. Das kann ich (ich persönlich) nicht so schnell und flüssig herunterlesen wie andere Bücher, interessant ist es aber dennoch sehr. Es handelt sich bei Nachtgeboren um den ersten Teil einer Trilogie, Cover und Titel des zweiten Bandes sind schon bekannt und machen wirklich Lust auf mehr. Aber zunächst diese Rezension.

Informationen zum Buch:
Titel: Nachtgeboren
Autor: Alison Sinclair
Seiten: 406 Seiten (broschiert)
Verlag: Egmont Lyx (März2011)
ISBN 10: 9783802583353
ISBN 13: 978-3802583353

Rezension:
Die Stadt Minhorne wurde vor vielen Jahren durch einen magischen Fluch gespalten: Es gibt Nachtgeborene, deren Verderben das Licht ist, sowie Lichtgeborene, die ohne dieses nicht existieren können. Ein Zusammenleben ist schwer, gerade innerhalb der nachtgeborenen Gesellschaft, die enge Kontakte zu Lichtgeborenen noch nicht lange toleriert, andere Fähigkeiten wie Magie sogar grundweg ablehnt. In dieser Gesellschaft stellt es ein großes Problem dar, dass eines Morgens eine junge Frau vor der Tür des Arztes Balthasar steht. Eine Frau, die nicht mit ihm verheiratet ist, die aber in seinem Haus Zwillinge zur Welt bringt, die eine besondere Eigenschaft haben. Diese Kinder entfesseln einen Sturm aus Intrigen, Gewalt, Furcht, aber auch Vertrauen, Überraschung und Zuversicht, welcher um die Familie Balthasars wütet.


Zu allererst möchte ich der Autorin ein Lob aussprechen. In diesem Roman sind die Protagonisten blind, sie orientieren sich über Schall und Ultraschall, nehmen darüber sogar feinste Mimiken wahr. Das ist etwas, was man sich nur schwer vorstellen kann und doch wirkt es innerhalb dieses Buches natürlich, es gehört einfach so und irritiert, wenn überhaupt, nur zu Beginn. Das ist, wie ich finde, eine gute schriftstellerische Leistung, wenn es dem Leser so leicht gemacht wird, sich in etwas für ihn so Ungewöhnliches einzufinden.

Auch sind die gesellschaftlichen Zwänge und Anforderungen auf eine Art erklärt, die sich aus der Handlung ergibt, was sehr viel angenehmer und passender ist, als wenn sie explizit dargelegt werden würden.
Die Sprache ist schön, meistens präzise und nur an den richtigen Stellen blumig, allerdings auch recht altertümlich. Dies ist nun etwas, was bei High Fantasy durchaus vorkommt, allerdings erschwert es ein flüssiges Lesen an vielen Stellen.

Die Idee der Licht- und Nachtgeborenen finde ich sehr gut, die Umsetzung ist gut gelungen und zumindest von Seiten der Nachtgeborenen sehr nachvollziehbar. Ob und in wiefern der Fluch die Lichtgeborenen in gleicher Weise beschränkt, wie genau Dunkelheit für sie tödlich ist, dies wird sicherlich im nächsten Band erklärt und ich bin schon reichlich gespannt darauf.

Insgesamt entwickelt die Autorin hier ein wunderschönes Bild einer zerrissenen Gesellschaft. Das Bild von Menschen, die Fähigkeiten haben, die wir uns kaum vorstellen können, die gleichzeitig aber auch starken Zwängen unterworfen sind und sich kaum so frei bewegen können, wie unsereins es gewohnt ist. Dies und eine der heutigen Zeit nicht angemessene Sprache verbindet die Autorin so geschickt miteinander, dass man trotzdem das Gefühl hat, ein stimmiges Ganzes vor sich zu haben.

Ein Buch, für das man sich mit dem Lesen Zeit nehmen muss, das für die Mühen aber durchaus entschuldigt.

Bewertung: 4 von 5 Punkten