Freitag, 29. April 2011

Freitags-Füller

Die Vorlage findet sich - wie immer - hier.

1. Au weia, es  ist tatsächlich passiert und ich habe Teile DER Hochzeit gesehen... und es hat mich nicht berührt.
2. Meine Katzen fressen leider Blumen .
3. Im Grunde genommen ist es egal, dass Adlige Bürgerliche heiraten, denn diese Konstellation gab es zuletzt fast ausschließlich - warum also das Gewese darum?.
4.  Sekt mit selbstgemachtem Holunderblütensaft, dieses Rezept gehört für mich zum Sommer.
5.  Ich war im Kino zuletzt vor laaaanger Zeit.
6. Manche Menschen sind  ganz schön dumm.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das süße Nichtstun, morgen habe ich Spätdienst geplant und Sonntag möchte ich einen frühen Feierabend!

Ihr seht, die Hochzeit hat mich doch etwas beeinflusst. Ich habe nur wenige Momente gesehen und bin etwas enttäuscht. Das war alles so... kalt. Da hätte man auch eine Dokumentation über Hutmacherei schauen können. Das überrascht mich schon, ich hätte gedacht, dass es mich mehr berührt, immerhin sind die beiden in meinem Alter, da ist man irgendwie näher dran als an Hochzeitspaaren, die an der 40 kratzen, aber... nichts.
Interessant irgendwie, aber auch schade, vielleicht hätt ichs doch ganz gucken müssen *g*

Donnerstag, 28. April 2011

Rezension: Und wenn du schon mit 20 stirbst?

Eines der Bücher, die man sich kauft, weil man etwas von ihnen erwartet und von denen man dann sehr enttäuscht wird.

Informationen zum Buch:
Titel: Und wenn du schon mit 20 stirbst? Die Lebensgeschichte der Lindtraud Beck
Autor: Gotthold Beck
Seiten: 143 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: clv (1996)
ISBN 10: 9783893977864
ISBN 13: 978-3893977864

Rezension:

Lindtraud Beck ist gerade 20, als sie stirbt. Und dennoch ist ihr Leben erfüllt und sie selber glücklich, denn sie vertraut auf Jesus und freut sich darauf, ihm bald gegenüber stehen zu dürfen. So ist ihr Tod dann auch Anlass für ihr Eltern, Missionare in Japan, ein Buch über die Lebensgeschichte ihrer Tochter zu veröffentlichen.

Wer hier tatsächlich die Lebensgeschichte einer beeindruckenden jungen Frau erwartet, wird leider enttäuscht werden. Viel mehr handelt es sich um ein Buch, dem man die missionarischen Ansichten sehr deutlich schon auf den ersten Seiten anmerkt. Die Geschichte Lindtrauds, ihr Umgang mit ihrem Sterben ist sicherlich untrennbar mit ihrem Glauben verknüpft, so dass das Buch auf religösem Hintergrund basiert und sich zwangsläufig damit auseinander setzen muss. Allerdings ist hier weit übers Ziel hinaus geschossen worden.

Nicht nur, dass Lindtrauds Geschichte kaum ein Dritte des Buches ausmacht, die Anmerkungen, die sie selber in ihre Bibel und die Andachten, die sie ausgearbeitet hat, sogar mehr Platz erhalten, nein es werden beständig die Texte der religiösen Lieder abgedruckt, die bestimmte Personen zu bestimmten Anlässen gesungen haben.
Und zuletzt lässt sich der Autor noch darauf ein, im Buch über die Geschichte seiner Tochter  seine eigenen Ansichten zu verkünden. Der letzte Teil des Buches beschäftigt sich damit, warum Herr Beck selber das Zungenreden als gefährlich und durch einen irreführenden Geist verursacht empfindet und verdeutlicht, warum er vor Religion als Solcher und dem Christentum im Speziellen warnt und nur die reinen Lehren Gottes und die Bibel als Glaubensgrundlage empfiehlt.
Dieser Teil des Buches ist so stark missionarisch und gleichzeitig so stark eingeschränkt in seiner Sichtweise, dass man ihn als Leser kaum noch ernst nehmen kann. Als glaubender Mensch vielleicht, als Leser nicht.

Ich muss sagen, als ich das Buch gekauft habe, habe ich etwas anderes erwartet. Mir war klar, dass der Inhalt sich mit dem Glauben auseinander setzen würde, was ja durchaus sehr interessant und beeindruckend sein kann. Nicht erwartet hätte ich eine missionarische Schrift, wie sie hier vorliegt, bei der die titelgebende Geschichte, das Leben eines Menschen, so stark in den Hintergrund rückt.
Sicherlich ist es kein Anliegen der Familie Beck, Lindtraud und ihre Persönlichkeit nach vorn zu stellen, sondern viel mehr ihren Glauben zu erklären und Menschen zu erreichen. Doch ich denke, das hätte auch erreicht werden können, wenn man empfindsamer auf das Leben des Mädchens und ihre Überzeugungen eingegangen wäre, statt eine Bibelstunde als Buch heraus zu geben.

Am stärksten beeindruckt hat mich dann auch nicht der Text, sondern die im Mittelteil abgedruckten Fotos, auf denen man ein glückliches, sterbendes Mädchen sieht.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Rezension: House of Night 03: Chosen

Eines der Bücher, die laaaaaange Zeit ungelesen herum lagen, die ich im Zuge meiner eigenen kleinen englisch-Challenge dann gelesen habe. Es hat sich gelohnt! Teil 3 ist wirklich besser als die ersten beiden und ich bin mittlerweile sehr gespannt, in welche Richtung sich alles weiter entwickeln wird.

Informationen zum Buch:
Autor: P.C. + Kristin Cast
Seiten: 320 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Macmillan US (März 2008)
ISBN 10: 0312360304
ISBN 13: 978-0312360306


Rezension:

Die Rezension bezieht sich auf die englische Ausgabe

Zoey ist mittlerweile richtig im Internat der Vampire angekommen. Sie hat ihre Platz als Anführerin der Dark Daughters eingenommen und vor ihr scheint eine glänzende Zukunft zu liegen.
Würde sie nicht Stevie Rae so sehr vermissen, würde sie nicht mit dem Geheimnis umgehen müssen, dass Stevie Rae überhaupt noch lebt – oder so etwas ähnliches. Wäre sie nicht fast die Einzige, die hinter Neferets Fassade sehen kann.
Und wären da nicht ihre Männerprobleme, denn problematisch ist es in jedem Fall, gleich drei Freunde zu haben.

Der dritte Band der Reihe entschädigt den Leser für einige Schnitzer der letzten Bände, allem voran Zoey.
Ihre  allgegenwärtige Perfektion ist anstrengend und einfach zuviel.  Und so tut es einfach gut, hier eine Entwicklung zu sehen hin zu einem normalen Individuum mit Fehlern.
Zu jemandem, der die falschen Entscheidungen trifft und dem eben nicht immer alles sofort verziehen wird. Zu jemandem, der sich eingestehen muss und es auch kann, dass was schief gelaufen ist. Zu jemandem, der Rückschläge (und was für welche!) hinnehmen muss.

Auch ihre Freunde kommen ein wenig aus der Rolle des reinen Unterstützers der Figur Zoey heraus.
Die Sprache ist nach wie vor gut verständlich und wirkt im Original natürlicher und weniger flach als auf deutsch, so dass ich jedem, der der englischen Sprache halbwegs mächtig ist, die Lektüre im Original ans Herz legen würde.

Die Handlung an sich ist ein wenig dürftig, aber umso mehr Raum nimmt die Entwicklung der Figuren ein, einige werden den Leser am Ende positiv oder negativ überraschen.
Das ist den Autorinnen hier sehr gut gelungen, was deutlich das Lesevergnügen erhöht. Mit diesem Buch ist die Serie einen Schritt von der Teenie-rosa-Wolke-Zoey-ist-die-Heldin-Schiene weggekommen hin zu einer ernstzunehmenden, auch für ältere Semester lesbaren Reihe.

Deutliche Entwicklung in den Figuren, interessante Handlungselemente, insgesamt besser und interessanter als die Vorgänger – dieses Buch macht mehr Lust auf die Serie.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Mittwoch, 27. April 2011

Rezension: Black Dagger 3: Ewige Liebe und Black Dagger 4: Bruderkrieg

Aus irgendwelchen Gründen hat der Verlag bei dieser Serie beschlossen, die englischen Originale in jeweils zwei deutsche Bücher aufzuteilen. Ok, die Geldfrage mag eine Rolle spielen, andererseits lassen sich die kurzen Bücher natürlich gut lesen und es sieht schon hübsch aus im Bücherregal, so eine umfangreiche Reihe.
Dennoch bin ich mit der Lösung nicht ganz glücklich, weil ich mir unsicher bin bei der Gestaltung der Rezensionen. Da es sich beim zweiten Teil ja um eine direkt anschließende Fortsetzung handelt, kann man kaum unabhängige Rezensionen für beide Teile schreiben, den gleichen Wortlaut für zwei Bücher gleichzeitig zur Papier zu bringen, fühlt sich aber auch komisch an.
Letztendlich habe ich mich für die zweitgenannte Variante entschieden, weil ich mir einer Inhaltsangabe für Teil 2 zuviel von Teil 1 voraus nehmen würde.

Informationen zum Buch:
Titel: Black Dagger 3: Ewige Liebe
Autor: J.R. Ward
Seiten: 272 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Heyne TB (Oktober 2007)
ISBN 10: 3453523024
ISBN 13: 978-3453523029


Informationen zum Buch:
Titel: Black Dagger 4: Bruderkrieg
Autor: J.R. Ward
Seiten: 304 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Heyne TB (Dezember 2007)
ISBN 10: 9783453565104
ISBN 13: 978-3453565104

 Rezension:

Da diese Bücher im Original ein einziges sind und nur in der deutschen Übersetzung geteilt wurden, bezieht sich die Rezension sowohl auf Black Dagger 3: Ewige Liebe, als auch auf Black Dagger 4: Bruderkrieg.

Rhage, der Schönling, der Weiberheld unter den Brüdern der Black Dagger trägt ein schauriges Schicksal mit sich herum: In ihm wohnt eine Bestie, die hervorbricht, wenn er unausgeglichen, wütend oder frustriert ist.
Und so hangelt er sich von Frau zu Frau, von Kampf zu Kampf, um wenigstens einen körperlichen Ausgleich zu finden, wenn auch sein Inneres davon nicht erfüllt wird.
Umso mehr ist er erstaunt, schockiert, verunsichert, als Mary in sein Leben tritt. Mary, die etwas in ihm zum Klingen bringt. Mary, deren Stimme ihn besänftigt. Mary, die ein Mensch und noch dazu sterbenskrank ist…

J.R. Ward liefert hier wieder solide Arbeit ab. Bücher, die eingängig sind, deren Charaktere alle trotz ihrer augenscheinlichen Probleme auf ihre Weise liebenswert sind.
Und so wundert es dann auch nicht, dass neben Rhage auch Zsadist, dem „Problemkind“ der Bruderschaft mehr Raum und vor allem mehr Persönlichkeit zugeschrieben wird. Der Blick auf die einzelnen Personen wandelt sich von Buch zu Buch, fast möchte man sagen, die Ecken und Kanten weichen etwas auf. Ob dies im weiteren Verlauf auch noch so ist, wird sich zeigen.
Die Geschichte an sich ist – bis auf den Schluss, aber solche Momente braucht es wohl – in sich sehr stimmig und mitreißend. Die Sexszenen sind nicht zu vulgär, aber auch nicht zu prüde beschrieben, so dass die Autorin auch hier das richtige Maß findet.
Ein kleines Manko ist in meinen Augen der Hinweis Rhages zu Beginn des ersten Buches, in dem er zum Ausdruck bringt, sich durchaus EINE Frau an seiner Seite zu wünschen. Somit nimmt er vieles vorweg, ohne diesen einen Satz wäre die Geschichte in sich etwas stimmiger gewesen.

Insgesamt eine kurzweilige Lektüre. Eine interessante Geschichte, gut geschrieben, schöne Bücher!

Bewertung: 4 von 5 Punkten (Ewige Liebe) und 4 von 5 Punkten (Bruderkrieg)

Dienstag, 26. April 2011

Rezension: Seelen

Um dieses Buch bin ich so lange herum geschlichen, zu Weihnachten dann habe ich es endlich in den Händen halten dürfen. Mal ganz abgesehen vom Inhalt, ist es wirklich ein Schmuckstück im Regal - ob da das im Sommer erscheinende Taschenbuch mithalten kann?

Informationen zum Buch:
Titel: Seelen
Autor: Stephenie Meyer
Seiten: 864 Seiten (Hardcover)
Verlag: Carlsen (August 2008)
ISBN 10: 3551581908
ISBN 13: 978-3551581907 

Rezension:
Die Seelen haben die Herrschaft auf der Erde übernommen. Sie haben sich der Körper der Menschen bemächtigt, deren Bewusstsein unterdrückt und ihre eigene Kultur und Zivilisation auf unseren Planeten gebracht. Und damit auch den Frieden, das Vertrauen, ein Miteinander, in dem jeder seine Aufgabe erfüllt und hierdurch zu einem Teil einer Gesellschaft wird, in der jeder geachtet wird, jeder bekommt, was er braucht ohne dafür zahlen zu müssen, in der es kein arm und reich, keine bösen Taten mehr gibt.
Eine wundervolle Welt, würde dafür nicht das Bewusstsein der Menschen fast ausgelöscht werden. Nur einige mutige Widerständler gibt es noch. Sie verstecken sich in unwegsamen Gelände, dort, wo die Sucher der Seelen sie nicht erreichen können.
Dann jedoch geschieht etwas seltsames: Melanie, eine derjenigen, die sich so lange vor einer Übernahme schützen konnten, wird gefangen und von einer Seele besetzt. Doch Melanies Geist ist zu stark und so muss die Seele ihr den Platz einräumen, den Melanie nach wie vor beansprucht: Ihr eigenes Denken, ihre eigenen Wünsche.... ihre Flucht.

Man muss der Autorin Respekt zollen. Sie schafft es, endlose Seiten mit wenig Handlung zu füllen und dem Leser doch das Gefühl zu geben, nur eine Kurzgeschichte zu lesen und trotz aller Mängel ein wirklich lesenswertes Buch abzuliefern.

Mängel? Ja, Mängel.
Man braucht lange, um in die Handlung wirklich einzutauchen. Nach 100 bis 200 Seiten endlich legt sich der Schalter um und man fängt an, das Buch zu inhalieren. Aber 100 bis 200 Seiten sind viel Papier. Zuviel für einen so zähen Einstieg. Andere Bücher wären ungelesen weggelegt worden, diesem habe ich doch noch eine und noch eine Chance gegeben.
Und es hat sich am Ende doch gelohnt.
Die Figuren sind, wie bei der Autorin üblich, irgendwie farblos. Nett, ja. Und die Protagonistin ist auch charakterlich recht gut ausgearbeitet, aber das war es dann auch schon. Alle anderen Figuren  haben ihre Auftritte und ja, auch ihre Probleme und Eigenarten, aber wirklich beeindruckende Persönlichkeiten, greifbare Charakterzüge, die gibt es nicht.
Mal ganz davon abgesehen, dass seltsamerweise auch hier wieder mehrere der Hauptpersonen Namen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben haben, was vielleicht Zufall, vielleicht eine seltsame Marotte ist.
Aber, betrachtet man dieses Buch objektiv, ist es gar nicht so toll: Ein langatmiger Einstieg, fade Protagonisten, in den letzten Kapiteln eine neue Figur, vor der es einem gruseln könnte.

Und doch: Hat man sich erst mal in die Geschichte eingefunden, liest das Buch sich von allein. Die Autorin schafft es, wenig Handlung auf vielen Seiten so zu schreiben, dass man ewig weiterlesen könnte. Dass man am Ende enttäuscht ist, das Buch zuzuklappen. Dass man sich fragt „Wow, und das waren fast 900 Seiten? Ging ja schnell“. Dass man trotz allem mitfiebert, hofft, verzweifelt, innerlich kämpft mit den Protagonisten. Dass man mehr aus ihrem Alltag wissen möchte, egal, wie langweilig dieser erscheinen mag. Dass man sich sehnt nach mehr.
Das alles bietet dieses Buch, man muss ihm nur die ersten 200 Seiten lang die Chance dazu geben.

Alles in allem ein wundervolles, absolut lesbares, mitreißendes Buch – trotz aller Schwächen. 

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Montag, 25. April 2011

Rezension: Sommerroulette

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals ganz, ganz herzlichen Dank, es hat meinen Horizont wirklich erweitert.
Ich habe lange daran gelesen, was nicht daran liegt, dass es mir nicht gefallen hätte. Aber man sollte es nicht leichtfertig lesen, sondern bewusst, anderenfalls kommt man nicht hinterher.

Informationen zum Buch:
Titel: Sommerroulette
Autor: Liz Ambros
Seiten: 208 Seiten (broschiert)
Verlag: BoD (Dezember 2010)
ISBN 10: 9783842346420
ISBN 13: 978-3842346420

Rezension:
Tina, Chris, Big Lo, Anni, Ronny, Omimi, Doc Fred, Pedro, Macht, Liebe, Geld, Verluste und Intrigen. Dies alles sind die Darsteller in einer Geschichte, die sich immer schneller dreht, immer mehr konzentriert, bis sie sich in einem Wirbelsturm auflöst.

Der Autorin gelingt hier ein durchaus interessantes Kunststück: Verwirrung.
Zum einen inhaltlich, denn das Buch besteht nicht aus Kapiteln, sondern aus Absätzen, in denen jeder sich einer anderen Person zuwendet. Manchmal liest man erst nach einigen Zeilen heraus, um wen es gerade geht, so dass man als Leser ständig gefordert ist und dieses Buch keinesfalls leichtfertig und unaufmerksam lesen sollte.
Zum anderen verwirrt die Sprache. Es liest sich größtenteils wie eine Mischung aus Anpreisungen eines Hotelprospekts und lyrischen Ergüssen, so dass auch hier eine erhöhte Konzentration erforderlich ist.
Dennoch ist diese absolut realitätsferne Sprache interessant, ungewöhnlich und dadurch spannend. Die Geschichte an sich ist durchdacht, wenn auch vielleicht ein paar weniger Verwirrungen dem Lesefluss geholfen hätten. Insgesamt aber ist hier wirklich intelligent zu Werke gegangen worden, die Auflösung ist zwar etwas dick aufgetragen, in sich aber logisch.

Eine Bewertung fällt mir schwer, denn mir hat das Buch gut gefallen, es lässt sich aber eben nicht einfach lesen, man muss wirklich Zeit und Aufmerksamkeit mitbringen. Vor allem aber finde ich die Bezeichnung „Roman“ irreführend. Denn im Grunde handelt es sich hier, allein schon aufgrund der Sprache, viel mehr um eine Erzählung, die tiefer reicht, nachdenklicher ist, dafür aber auch stärker von der Realität abweicht und sei es nur im Ausdruck.
Ich fürchte, dass einige Leser bei einem Roman einfach etwas Anderes erwarten und daher enttäuscht werden können. Andererseits dürfte es auch für Leute, die von eben dieser Art zu erzählen, angesprochen werden, schwerer zu finden sein.

Insgesamt ein durchaus interessantes, wenn auch schwieriges Werk. Aufgrund der dahinter steckenden Intelligenz noch die Bewertung von 4 Punkten.

Bewertung: 4 von 5 Punkten mit Tendenz nach unten

Ausstehende Rezensionen (mal wieder)

Ich komme mir schlecht vor, weil ich es nicht auf die Reihe kriege, die Rezensionen zu schreiben.
Würde jetzt gerne entschuldigend anführen, dass ich schließlich die letzte Zeit sehr viel arbeiten musste, grad auch an den Wochenenden und mich das ziemlich ausgelaugt hat.
Andererseits hätte ich die Zeit schon noch gefunden für die Rezis, war aber dann immer nicht "im Fluss" und habe ewig an 3 Sätzen gebastelt.
Und dann lass ichs lieber sein und warte auf die Momente, wo alles sich wie von selbst schreibt.

Hier zur Erinnerung, was ich noch nicht rezensiert habe:

  • Seelen (ob ich es jemals schaffe? ;)
  • Chosen
  • Grün wie die Hoffnung
  • Alles Liebe, deine Anna
  • Scherbenmond
  • Sommerroulette
  • Black Dagger 3: Ewige Liebe
  • Black Dagger 4: Bruderkrieg

Sonntag, 24. April 2011

Lesemarathon Abschlussbericht

Ok, ich habe heute viele Dinge gemacht, die mit Lesen nichts zu tun hatten. Und dennoch meine Ziele erreicht.
Es tut gut, sich einen Tag zu nehmen, an dem man nicht nur liest, wenn man irgendwo noch ein Fitzelchen Zeit findet, sondern an dem man sich die Lesezeit ganz bewusst herausnimmt.


Und so bin ich dann am Ende bei 530 Seiten und zwei beendeten Büchern gelandet:
  • Nachtgeboren: 42 Seiten gelesen
  • Der siebte Schwan: 118 Seiten gelesen
  • Sommerroulette: 126 Seiten gelesen und beendet
  • Black Dagger 3: Ewige Liebe: 244 Seiten gelesen und beendet
Das Einzige, was ich nicht erreicht habe: Ich habe keine einzige Seite aus Endzeit gelesen. Aber das kommt schon noch.Ich finde, das ist trotzdem ein recht ordentliches Ergebnis und ich freue mich auf den nächsten Lesemarathon

Samstag, 23. April 2011

Lesemarathon 3. Zwischenbericht

Sooo, nachdem ich etwas Schlaf nachgeholt habe, jetzt, gegen 21 Uhr, der dritte Bericht.
Black Dagger 3 habe ich beendet und große Lust, direkt bei Teil 4 weiter zu machen ;)
Aber ich habe ja noch anderes vor mir. Vielleicht als Belohnung...

Im siebten Schwan habe ich weitere 60 Seiten gelesen und im Sommerroulette 24.

Somit komme ich derzeit auf 412 Seiten, ein beendetes Buch.
Da ja noch 3 Stunden Zeit sind, scheint mein Ziel ja realistisch gewesen zu sein.

Rezension: Böse Sterne

Eines der Bücher aus meiner Medimopsbestellung. Ließ sich gut und schnell lesen, ist leider nur bedingt interessant.


Informationen zum Buch:
Titel: Böse Sterne: Die Wahrheit über die 12 Zeichen
Autor: Dietmar Bittrich
Seiten: 160 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: dtv (Dezember 2008)
ISBN 10: 3423211040
ISBN 13: 978-3423211048

Rezension:

Was man niemals über das eigene Sternzeichen wissen wollte – hier findet man es. Lauter kleine Bösartigkeiten, Dinge, die die meisten vielleicht lieber im Verborgenen gelassen hätten – hier kommen sie ans Tageslicht.
Dietmar Bittrich beschreibt in diesem Buch die andere Seite der Sternzeichen, jene, die nichts mit „Sie sind überaus kreativ und liebenswert“ zu tun hat, die Böse eben.

Ja, die Einträge sind zum Schmunzeln. An einigen Stellen muss man sogar laut lachen, wenn man beim Lesen eines Sternzeichens eine konkrete Person vor Augen hat und einiges dessen, was der Autor dem Zeichen dann „vorwirft“ passt wie die Faust aufs Auge.
Auch sind die kurzen Aufzählungen am Ende jedes Kapitels sehr reizvoll, insbesondere die „Berufsbezeichnungen“ der prominenten Vertreter des jeweiligen Sternzeichens sind wirklich gut getroffen.

Allerdings sollte man für die einzelnen Kapitel auch immer jemanden vor Augen haben, mit dessen Person man den Inhalt vergleichen kann, ansonsten wird das Buch schnell langweilig, da sich die Strukturen wiederholen und auch die kleinen und großen Seitenhiebe auf die Charakterzüge schnell ihren Reiz verlieren.

So möchte ich meinen, dass man, solange man nur das eigene Sternzeichenkapitel liest oder das jener Personen, die man gut kennt, eine interessante, gemeine, aber durchaus lustige Lektüre in der Hand hält. Die Kapitel, deren Vertreter man nicht in seinem Umfeld hat, kann man sich aber getrost sparen.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Lesemarathon 2. Zwischenbericht

Es ist 14.15 Uhr.
Nachdem ich nach dem Aufstehen erstmal arbeiten gewesen bin, noch eingekauft habe und noch nicht allzu lang wieder daheim bin, eine doch recht positive zweite Zwischenbilanz:

Habe mir gestern abend noch ein "will"-Buch geschnappt, nämlich Black Dagger 3 - Ewige Liebe. Dort hatte ich vorher schon ein paar wenige Seiten gelesen, im Laufe des heutigen Tages bin ich aber schon um stolze 116 Seiten weiter gekommen.

Und im Sommerroulette immerhin 32 Seiten.

Und diese beiden Bücher möchte ich heute eigentlich auch beenden, schauen wir, obs klappt (Black Dagger sicherlich ja, beim Sommerroulette bin ich wirklich gespannt)

Lesemarathon 1. Zwischenbericht

Es ist jetzt 1.34 Uhr.
Ein bißchen gelesen habe ich, aber auch noch einiges nebenher gemacht.

So komme ich bisher auf 20 Seiten in "Nachtgeboren" und auf 58 Seiten in "Der siebte Schwan".

Und nun gehe ich erstmal schlafen, wir lesen uns morgen

Lesemarathon: Es geht los

Guten Morgen!
Es ist Mitternacht und der Lesemarathon zum Welttag des Buches beginnt.


Eigentlich bin ich jetzt schon müde *lach* aber ich werde ohnehin nicht 24 Stunden durchlesen, denn etwas vom Inhalt behalten würd ich schon gerne.
Aber ich fange jetzt an.

Mein Ziel lautet nacht wie vor: 500 Seiten.
Die sind selbst an "normalen" Tagen machbar, wenn das Buch mich fesselt.
Also nicht allzu hoch gesteckt, das Ziel, aaaaaber (wie immer gibt es ein aber).
Ich habe mir vorgenommen, wenigstens ein paar (mehr) Seiten aus den Büchern zu lesen, an denen ich schon seit Wochen "arbeite".
Die sind nämlich leider nicht so runterzulesen, wie ich es gern gehabt hätte, teilweise aufgrund der Sprache, teilweise aufgrund der Handlung...

Interessant, ja, auf jeden Fall. Aber eben nicht so ratzfatz zu lesen.

Daher werde ich wohl auch ab und an das Buch wechseln, bevor ich es beendet habe.

Wenigstens ein paar Seiten lesen will ich aus:
  •  Nachtgeboren
  • Der siebste Schwan
  • Sommerroulette
  • Endzeit
Was mir sonst noch in die Finger fällt? Ich hätte da so einige Ideen, aber wir werden es ja sehen

Freitag, 22. April 2011

Freitags-Füller

Die Vorgaben, wie immer, hier.

1. Auf meiner To Do Liste  finden sich endlos viele, mehr oder minder wichtige Dinge, die zu tun ich meistens keine Lust habe.
2. Mir ist vieles egal (aber das musste ich auch erst lernen).
3. Unbedingt zu Ostern gehört für mich, mich an früher zu erinnern, wie die Osterfeste damals für mich waren (denn heute habe ich leider keine Zeit für so etwas).
4.  Ich werde mit mir und meinen Erfolgen nicht zufrieden sein, jedenfalls nicht in der nächsten Zeit.
5. Für mich war  die Kindheit eine wunderschöne Zeit und ich bin  sehr dankbar dafür.
6. Ist denn schon wieder ein Monat vergangen - wahnsinn.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Mitternacht, morgen habe ich ganz viel Lesezeit und nur wenig Arbeit geplant und Sonntag möchte ich meinen letzten Dienst in Arbeit Nr.2 gut hinter mich bringen!

Donnerstag, 21. April 2011

Lesemarathon zum Welttag des Buches


Es gibt wieder einen Lesemarathon über Lovelybooks und ausnahmsweise kann ich dieses Mal mitmachen, denn ausnahmsweise muss ich nicht arbeiten.
Ich freue mich sehr, bin aber noch etwas unsicher, wie ich das Ganze angehen soll.

Allerdings war die erste Ansage, es würde um 0.00 Uhr losgehen, dann 24 Stunden. Jetzt wurde der zeitliche Rahmen auf 18.00 Uhr am Samstag bis 18.00 Uhr am Sonntag verschoben.
Da ich Sonnntag doch wieder arbeiten muss, geht das natürlich für mich nicht und somit halte ich mich an die 0.00 bis 23.59 Uhr-Zeitebene ;)

Da ich ein kleiner Listen-Freak bin und Listenschreiben mich fast schon glücklich macht (es bringt irgendwie Struktur in meine Gedanken und macht damit das Handeln leichter), habe ich natürlich diverse Prioritätenlisten erstellt voller Bücher, die ich (zuende) lesen will oder muss.
Denke auch, ich werde wohl eher in 10 Büchern ein bißchen lesen, als zwei oder drei ganz zu schaffen, obwohl es mir anders herum lieber wäre.
Aber ich habe ein paar harte Brocken auf meiner Liste, bei denen ich nicht so viel am Stück schaffe ;)

Naja, wir werden es sehen, ich werde auf jeden Fall berichten.

Mein Ziel, das kann ich aber jetzt schon einmal verkünden, ist es, 500 Seiten am Samstag zu lesen.

Mittwoch, 20. April 2011

Leselust und Lesefrust

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, oder ob es das bei euch in einem ähnlichen Ausmaß gibt:

Lesephasen.
Es gibt Zeiten, da stecke ich meine Nase in jeder freien Minute in ein Buch, kann es kaum abwarten, weiter zu lesen und beende ein Buch nach dem Nächsten.
Und dann gibt es Phasen, in denen ich zwar nach wie vor permanent ein Buch mit mir herum trage (ohne verlasse ich das Haus nicht), in denen ich aber zu nichts komme und allenfalls ein paar Seiten am Stück lese.

Der Grund ist meistens ein Einfacher:
Bocklosigkeit hervorgerufen durch Enttäuschung.
Ein Buch ist schlecht und ich möchte es eigentlich nicht weiterlesen (muss aber), oder ein Buch hat mich sehr enttäuscht und ich bin frustriert.

Oder aber, das andere Extrem: Ein Buch hat mich so gefesselt, so sehr in seinen Bann gezogen, dass nichts anderes mich mehr berührt, zumindest für eine Weile.

Kennt ihr das?

In so einer Lesefrustphase befinde ich mich gerade, der Grund ist ausnahmsweise aber mal ein anderer. Er soll hier auch nicht weiter ausgewalzt werden, aber ich bin menschlich sehr enttäuscht worden und das hat mir ganz gehörig die Petersilie verhagelt.

Wie komme ich da wieder raus?
Ein Buch finden und lesen, das mich fesselt.

Dann läufts meistens von allein wieder.
Und da ich ja am Samstag viel lesen werde (vielleicht auch: Mich zum lesen zwingen werde), wird es danach wieder bergauf gehen, davon bin ich überzeugt.

Nur muss ich erst das Buch beenden und mit der Rezension abschließen, das dafür gesorgt hat, dass ich in dieser Lage bin.
Aber auch da bin ich zuversichtlich.

Das also als Erklärung für meine Schweigsamkeit in den letzten Wochen.
Hoffe sehr, dass ich ganz bald wieder oben auf schwimme, nämlich in einer LeseLUSTPhase

Endspurt: Gewinnspiel bei der Literaturfee

Falls ihr staunen und euch freuen wollt, besucht unbedingt die Seiten der Literaturfee.
Sie hat ein wundervolles Gewinnspiel zum ersten Geburtstag des Blogs ins Leben gerufen - eines, wo mir die Kinnlade heruntergefallen ist, als ich es zum ersten Mal gesehen habe.

Da sind wahnsinnige Preise zu gewinnen, ein Besuch lohnt sich also definitiv.
Nur schnell müsst ihr sein, denn das Gewinnspiel läuft nur noch bis zum 22.April.

Was alles im Topf ist, schaut ihr euch am besten selber an, nur so viel: Es gibt ganz, ganz viele wundervolle Bücher, teilweise signiert, es gibt Hörbücher, Shirts, Lesezeichen und diverse Dinge, von denen man schomal gelesen hat, sie toll fand, sich aber doch nie selber gekauft hat...

Davon abgesehen finde ich, lohnt ein Besuch auf dem Blog ohnehin sehr, also: Geht und schaut ;)

Freitag, 15. April 2011

Freitags-Füller

Die Vorlage ist, wie immer, hier zu finden.

1. Ich muss unbedingt das Päkchen heute losschicken.
2. Schiebe es vor mir her, einige Termine zu machen und das schon seit einiger Zeit.
3. Mein Lieblingsfrühstück am Wochenende ist egal, hauptsache es gibt Kaffee.
4.  Mein Dienstplan steht für die nächsten Wochen fest bis auf weiteres.
5.  Es ist immer schön wenn man kleine Erfolge verbuchen kann.
6. Im Urlaub, da wäre ich jetzt gerne.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Feierabend , morgen habe ich Frühdienst geplant und Sonntag möchte ich einen ruhigen Arbeitstag und Regen!!! (Warum beantworte ich die Frage eigentlich jedes Mal wieder, ich muss ja doch meistens arbeiten *seufz*)

Rezension: Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt

Endlich, endlich wieder eine Rezension ;)
Dass ich dieses Buch überhaupt gelesen habe, grenzt schon an ein Wunder. Ich kriege zwar keine Panikschübe beim Fliegen, aber ich bin nervös und ängstlich und fühle mich nicht gut. Und doch bin ich sehr froh, mich für diese kleine Sammlung entschieden zu haben.

Informationen zum Buch:
Autor: Stephan  Orth, Antje Blinda
Seiten: 192 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Ullstein Taschenbuch (März 2010)
ISBN 10: 3548373267
ISBN 13: 978-3548373263

Rezension:

„Meine Damen und Herren, bleiben Sie bitte noch sitzen. Es hat noch niemand geschafft, vor uns das Gate zu erreichen“
Solche und viele andere teilweise humorvolle, teilweise erschreckende, teilweise kuriose Durchsagen aus den Flugzeugen dieser Welt erwarten den Leser.
Einem Aufruf des Spiegels, lustige oder denkwürdige Erlebnisse von eigenen Flügen einzureichen, kamen unzählige Personen nach, die getroffene Auswahl wurde in diesem Buch in verschiedene Phasen eines Fluges eingeteilt und entsprechend sortiert.
Die vorliegenden Anekdoten sind am Ende der Kapitel jeweils durch Informationen ergänzt, die dem Laien das Fliegen verständlicher machen sollen.

Obwohl das Buch nur so vor Geschichten strotzt, die, hätte ich sie selber erlebt, mir vermutlich einen halben Nervenzusammenbruch beschert hätten, empfinde ich sie hier als beruhigend. Sitzt man daheim auf der Couch und liest, was für Situationen es gegeben hat, die, so kurios sie waren, alle gut ausgegangen sind, dann wächst der Glaube an die Sicherheit des Fliegens.
Ich befürchte, wenn ich das nächste Mal einen Flieger besteige, könnte sich dies umkehren, aber in der jetzigen Situation schafft ein Buch über kleine und größere Pannen beim Fliegen das mittlere Wunder und kann mir tatsächlich einen Teil meiner Angst nehmen.
Beruhigende Informationen, Entspannung auf Seiten der Crew und der Piloten auch in brenzligen Situationen und immer wieder die Erkenntnis: Diejenigen, die sich tagtäglich in Flieger begeben, sie steuern oder die Fluggäste versorgen, haben ein großes, großes Vertrauen in die Technik. Warum  sollte ich als Laie sie also nicht haben?

Etwas störend fand ich, dass jeder noch so kleine englische Satz übersetzt wurde. Ich denke, ein Mindestmaß an Verständnis der englischen Sprache kann man heutzutage voraussetzen. Und gerade bei einem  Buch, das von nacherzählten Durchsagen, von Erlebnissen und Anekdoten lebt, also keine durchgehende Story aufweist, jedoch auf die Situationskomik angewiesen ist, wird diese durch die Übersetzungen gestört. Gleichzeitig dürfte es dem Gesamtbild des Buches kaum  einen  Abbruch tun, wenn man vereinzelt eine Aussage nicht versteht.

Insgesamt jedoch eine unterhaltsame, lehrreiche und beruhigende Lektüre. Sehr empfehlenswert.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Donnerstag, 14. April 2011

Wow 50 Leser!

Ich bin überrascht und glücklich!
Freue mich sehr, dass ich meine Sache hier scheinbar unterm Strich gut genug mache *lach*

Wobei ich im gleichen Atemzug um Verzeihung bitten muss, dass ich mich im Moment so rar mache. Hier ist jobmäßig einiges los, habe im Moment viel Arbeit und viel Streß und damit dann ein absolutes Lesetief.
Hoffe, ich hangel mich da bald wieder raus, meine Neugierde auf den Inhalt der Bücher wird ja nicht weniger dadurch, dass ich kaum zum Lesen komme...

Und dann, ja dann schreibe ich auch hoffentlich endlich meine ausstehenden Rezensionen...

Ihr seht, ihr lieben Leser: Es gibt Grund, dabei zu bleiben, irgendwann ganz bald ist hier wieder mehr los, versprochen!

Freitag, 8. April 2011

Freitags-Füller

Die Vorlage wie immer hier.


1. Ich bin so müde.
2. Aufraffen oder nicht ?
3. Osterdekoration  gibts nicht, aber der Frühlingstürkranz hängt endlich.
4.  Bei Dingen, die einem wichtig sind, da kommt es auf die Qualität an.
5. Gerade gestern hab ich mal wieder Recht gehabt.
6. Viele selbstgemachte Probleme ist sind ganz unwichtig.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Kneipe, morgen habe ich Spätdienst geplant und Sonntag möchte ich einen ruhigen Arbeitstag!

Donnerstag, 7. April 2011

Abstimmung nur noch heute und ausstehende Rezensionen

Nur noch heute läuft die Abstimmung zum Superblog 2011.
In meinem anderen Beitrag dazu habe ich schon geschrieben, was ich tun würde, wenn....
Also, wer noch nicht abgestimmt hat: Heute ist die letzte Chance

Und dann stehen noch einige Rezensionen aus. Und zwar für
  • Seelen (immernoch)
  • Chosen (*seufz*)
  • Grün wie die Hoffnung
  • Böse Sterne
  • Alles Liebe, deine Anna

Dazu kommt, dass ich mich im Moment in einem kleinen Lesetief befinde. Wenn es mir persönlich nicht so richtig gut geht, geht das Lesen auch nur schleppend voran und im Moment ist ziemlich viel Stress und Ärger da. Ich hoffe aber auf eine Besserung in der nächsten Zeit.

Sonntag, 3. April 2011

Rezension: Splitterherz

Nachdem ich jetzt Scherbenmond lese, sollte ich vielleicht meine Rezension zu Splitterherz auch hochladen. Das war im Übrigen meine erste 5-Punkte-Rezension. Gewonnen habe ich das Buch über lovelybooks.

 Informationen zum Buch:
Titel: Splitterherz
Autor: Bettina Belitz
Seiten: 630  Seiten (Hardcover)
Verlag: script5 (Januar 2010)
ISBN 10: 3839001056
ISBN 13: 978-3839001059

Rezension:
Inhalt:
Die 17jährige Ellie muss mit ihren Eltern aufs Dorf ziehen und ist alles andere als begeistert. Sie findet nur schwer Anschluss und das ganze Landleben erscheint ihr im Vergleich zu ihrem vorherigen Zuhause Köln langweilig und merkwürdig. Besonders der verschlossene und abweisende Colin. Allerdings scheint dieser ohnehin ein Imageproblem zu haben, kann ihn doch augenscheinlich kaum einer der Jugendlichen und nur wenige der Erwachsene leiden.
Andererseits sind da diese Träume, ist da diese Anziehungskraft und die mehr oder weniger zufälligen Begegnungen der beiden, die Ellies Neugier wecken und ihr Colin doch noch näher bringen.
Dies ist jedoch eine Verbindung, die nicht sein kann und nicht sein darf, wofür auch Ellies Vater vehement einsteht, welcher genau wie Colin ein Geheimnis zu verbergen scheint.
Und plötzlich ist alles anders als zuvor...

Meinung:
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, niemals ein Buch zu rezensieren, dem ich die Höchstpunktzahl gebe, um nicht in subjektiv-blinden Freudentaumel zu verfallen. Nun tue ich es doch.

Dieses Buch ist ein kleines Schmuckstück im doppelten Sinne.

Ich hatte, glaube ich, noch nie ein so wunderschönes Buch in den Händen. Der Schutzumschlag ist aus dickem, wunderschön gestalteten Papier, der Einband selber ist ebenfalls ansprechend gestaltet und insgesamt macht es einfach Freude, dieses Buch anzusehen und zu berühren.

 Ellies Gedankenwelt ist so greifbar und nachvollziehbar beschrieben, dass selbst Leser älterer Semester sich mit ihr identifizieren und ihre Sorgen und Nöte nachvollziehen können.
Die Geschichte zieht einen sofort in den Bann, auch wenn das Buch relativ mächtig ist, kommt nicht eine Sekunde Langeweile auf, im Gegenteil, die Seiten blättern sich fast schon von allein um, man fiebert dem nächsten Kapitel, der nächsten Auflösung entgegen.
Die Sprache ist deutlich und verständlich, aber nicht simpel. Jugendlich, aber nicht kindlich. Einfach mitreißend und eindringlich, ohne aufdringlich oder aufgesetzt zu wirken.

Figuren:
Ellie wird mit all ihren Macken so liebenswert eingeführt, dass man sie einfach nur gern haben kann. Ihre kleinen Fehler machen es leicht, sich mit ihr zu identifizieren. Und das alles, ohne externe Beschreibung ihres Charakters, nur mit dem, was Ellie über sich selber erzählt. Ihre Handlungen wirken authentisch, nachvollziehbar und ehrlich.
Die Person der Ellie ist einfach wunderbar realitätsnah angelegt. So geht sie auf Toilette, sie schimpft und zetert, streitet sich mit Colin und ihrem Vater, sie spricht Dinge gerade heraus an, ist einfach direkt und offen.

Colin umgibt von der ersten Begegnung an eine dunkle, geheimnisvolle Aura, die ihn umso interessanter macht, je mehr er von sich preis gibt und je deutlicher wird, dass tatsächlich Gefahr von ihm ausgehen kann. Auch wenn seine Handlungen Ellie nicht immer fair erscheinen, sind sie in einer Art und Weise beschrieben, dass dem Leser klar ist, dass er einen guten Grund haben wird.
Er ist, wenn er auch „nur“ durch Ellie vorgestellt wird, so lebensnah und echt, dass man fast an seine Existenz glauben möchte.

Ellies Eltern bleiben meiner Meinung nach trotz ihrer relativ kurzen Auftritte nicht farblos. Sie spielen ihre Nebenrolle in diesem Buch und das machen sie gut. Es wird deutlich, dass sie ihre Tochter lieben und ihre Entscheidungen auf der Grundlage dieser und der Liebe zueinander treffen.
Ihre Charaktere wirken durchdacht, als könnte die Autorin ohne Probleme eine Beschreibung der beiden verfassen, auch wenn ihre Auftritte und Beschreibungen  im Buch relativ kurz gehalten werden.

Insgesamt also sehr realistische, authentische Figuren, die hier vorgestellt werden, deren Handlungen und Anreize man nur zu gut verstehen kann.

Kritik:
In der erste Hälfte kommt das Buch, reduziert man es auf die reinen Abläufe, sehr nach den bekannten Mustern daher: Mädchen wird in fremde Umgebung gezwungen, trifft geheimnisvollen Jungen, der sie rettet und ihr scheinbar sein Geheimnis verraten will, von irgendetwas aber davon abgehalten wird.
Glücklicherweise löst sich das Ganze dann vollkommen anders auf als erwartet, deswegen ist dieser Kritikpunkt auch nicht so ernst zu nehmen.

Fazit:
Ein ganz wunderbares Buch, nicht nur für Jugendliche, sondern vielmehr für all jene, die sich gerne von mitreißender Sprache nicht in eine andere Welt, sondern in ein anders Leben entführen lassen. Und für jene, die es genießen, ein Buch mit einem wohligen Seufzen zu schließen.    

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Samstag, 2. April 2011

Buchpost

Während ich im Urlaub war, kamen zwei Büchersendungen für mich an. So kommt man doch gern nach Haus.

Zum einen wäre da "Nachtgeboren", freundlicherweise vom Lyx-Verlag zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank!
Und dann kam noch "Alles Liebe, Deine Anna", auf das ich auch nur durch Zufall gestossen bin, das sich aber so nett anhört, dass ich einfach nicht anders konnte.

Superblog 2011

Und die Abstimmung beginnt...
Wenn ich schonmal nominiert bin, kann ich darauf ja auch ein wenig herum hacken, oder nicht?
Es gibt sogar (Geld)Gewinne.
Nämlich 100,- EUR für den dritten Platz, 150,- EUR für den Zweitplatzierten und ganze 250,- EUR für den Sieger in der jeweiligen Kategorie.

Um euch einen Grund zu geben, für mich zu stimmen (außer, dass der Blog natürlich total toll ist und ich ein netter Mensch bin und so *lach*), oder um euch zumindest eine Entscheidung zu erleichtern möchte ich euch verraten, was ich mit dem Geld tun würde (auch wenn ich mich damit jetzt gnadenlos als viel zu weich für diese Welt oute):

Mit einem (kleinen) Teil würde ich meinen SuB vergrößern (konnte man etwas anderes erwarten?), aber der weitaus größte Teil wird nicht bei mir bleiben, sondern gespendet werden.
Und zwar an ein Tierheim bei uns in der Nähe, von dem ich weiß, dass die Leute sich dort den A... aufreißen und alles für die Tiere tun. Aber - wie fast überall - stehen fehlende Finanzen dem im Wege und das Tierheim selber steht kurz vor dem Aus. Das wäre allerdings eine ziemliche Katatrophe, weil der Tierschutzverein hier im Ort bereits aufgeben musste und der in der nächst größeren Stadt ist auch ins Schwimmen geraten.
Alle können im Grunde Hilfe gebrauchen und da ich ohnehin immer mal wieder etwas dorthin gebe, würde es diesmal eben noch eine kleine Finanzspritze geben.

Auch das wäre wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ein Anfang, ein paar Medikamente, Futter für ein paar Tage. Immerhin etwas.

Und ja, ein wenig komme ich mir egoistisch vor, wenn ich nicht alles gebe für den Verein. Aber es ist ja nicht meine einzige Spende und sollte ich weit genug vorne landen, wäre es ja den Büchern zu verdanken, daher...

Naja, also ich freue mich über jede Stimme und wenn ich unter den ersten Dreien landen sollte, berichte ich auf jeden Fall weiter!

Freitag, 1. April 2011

Freitags-Füller

Die Vorlage, wie immer, hier.
Und jetzt schnell, so lange noch Freitag ist.

1. Nun ist endlich wieder Schlafen im eigenen Bett angesagt.
2. Manche Menschen sind echt taktlos, mich nervt das wirklich sehr.
3. Schuhe müssen bequem UND hübsch sein.
4. Im Frühjahr ist alles frisch und grün.
5. Eigentlich möchte ich nochmal Urlaub haben, aber daheim.
6. Ich bin kein einfacher Mensch und das ist auch gut so
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nix mehr, morgen habe ich Dienst geplant und Sonntag möchte ich einen stressfreien Arbeitstag!

Statistik März und Ausblick April

So, frisch aus dem Urlaub zurück folgt hier die Monatsstatistik für März.

März 2011:

  1. Teufeskuss (Sarwat Chadda), 320 Seiten, rezensiert
  2. Die Nacht ist dein (Rebecca Maizel), 384 Seiten, rezensiert
  3. Wake (Lisa McMann), 224 Seiten, rezensiert
  4. Seelen (Stephenie Meyer), 864 Seiten
  5. Bei Anruf nackt (Ulrike Bornschein), 304 Seiten, rezensiert
  6. Erlebnisse einer Landhebamme (Rosalie Linner), 175 Seiten, rezensiert
  7. Fade (Lisa McMann), 272 Seiten, rezensiert
  8. Chosen (P.C. + Kristin Cast), 320 Seiten
  9. Gone (Lisa McMann), 240 Seiten, rezensiert
  10. Verwesung (Simon Beckett), 448 Seiten, rezensiert
  11. Und wenn du schon mit 20 stirbst? (Gotthold Beck), 143 Seiten, rezensiert
  12. Grün wie die Hoffnung (Nora Roberts), 416 Seiten 

Gelesene Bücher:12
Davon rezensiert: 9
Gelesene Seiten: 4110
Seiten pro Tag: 132,58

Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt, denke aber, die werde die bisherige Steigerung der Seitenzahl pro Tag nicht mehr beibehalten können, aber wir werden es sehen.

Dann gibt es mehrere Bücher, die ich im April lesen muss/möchte/sollte, weil sie mir als Rezensionsexemplar vorliegen, weil ich an Leserunden teilnehme oder die Bücher bereits angefangen habe zu lesen.
Damit ich das nicht aus den Augen verliere und damit der geneigte Leser (;)) schonmal sehen kann, was noch folgen wird, hier eine kleine Aufstellung:
  • Scherbenmond (LR)
  • Blau wie das Glück (angefangen und Vorgänger gerade ausgelesen)
  • Sommerroulette (RE)
  • Nachtgeboren (RE)
  • Böse Sterne (angefangen)
  • Endzeit (RE)
  • Der siebte Schwan (angefangen)
Was dann noch dazu kommt, werden wir sehen.