Dienstag, 29. März 2011

Nominierung Superblogs 2011 - Kategorie Bücher

Wow, wir - mein Blog und ich - sind mit vielen anderen tollen Blogs zusammen nominiert für die Wahl zum Superblog 2011 - Kategorie Bücher natürlich


Von reellen Chancen sprechen wir hier lieber nicht, viele der anderen nominierten Blogs sind wirklich der helle Wahnsinn.

Dennoch freue ich mich natürlich über jede Stimme, die im Zeitraum vom 01. bis zum 07. April für meinen Blog abgegeben wird. Also geht brav für mich abstimmen *lach*

Hier noch der offizielle Text, nicht dass ich etwas Wichtiges vergessen habe in der Aufregung ;)

Liebe Leser,
mein Blog ist für die Superblogs 2011 in der Kategorie Bücher
nominiert! Zehn verschiedene Kategorien treten bei der Superblogswahl an
und die drei bestplatzierten Blogs werden mit Gold, Silber und Bronze
ausgezeichnet!
Vom 01. - 07. April 2011 ist die Abstimmungsphase in der Ihr fleißig für
mich voten könnt! Ich/Wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung von
euch und freuen auf einen tolle Platzierung!
Votet für mich unter
http://www.hitmeister.de/superblogs/2011/buecher/

Wow, noch ein Award

Eigentlich sollte ich ihn mir erst nach dem Urlaub abholen, da ich aber grade mal Internet habe, nutze ich die Chance ;)
Tausend Dank, liebe Sabrina für diesen wundervollen Award!


Hieran sind keine Bedingungen gebunden und so gebe ich ihn einfach weiter an:
Jasmin
Maria 
und
Jai

Sonntag, 27. März 2011

Buchpost.... und tschüss

Zunächst zwei Neuzugänge:
Endzeit habe ich bei vorablesen gewonnen und bin zugegebenermaßen etwas überrascht. Ich hab es mir... kleiner vorgestellt.
Das andere Buch ist der letzte Teil meiner Medimopsbestellung. Seltsamerweise habe ich nach einem kurzen Durchblättern und einem Blick auf das Vorwort schon eine recht genaue Vorstellung davon, was ich am Ende darüber denken werde.
Ich bin gespannt, ob ich Recht behalte oder ob ich das komplett über den Haufen werfen darf.

Und damit verabschiede ich mich dann erstmal bis Freitag vom Blog und damit von euch Lesern.
Ich fahre spontan auf einen Kurzurlaub. Vielleicht schau ich zwischendurch nochmal rein, das Internet reist ja heutzutage mit, aber dass ich mir die Zeit für Posts nehmen werde, kann und möchte ich nicht versprechen.

Aber ich hoffe, ich bringe ein paar Rezensionen mit :)

Also dann, habt eine schöne Woche - ich werde ;)

Samstag, 26. März 2011

Buchpost und Überraschung

Ich habe diese Woche wieder Post bekommen. Genau gesagt bereits am Dienstag, aber ich hatte etwas wenig Zeit und wollte meine Neuzugänge gebührend vorstellen.
Und hier sind sie:

Die unteren beiden Bücher sind Teil 2 meiner Medimopsbestellung und das obere ist ein Rezensionsexemplar. Hier hat mich die Autorin selber "gefunden" und angeschrieben, was mich sehr gefreut hat.
Ich bin wirklich gespannt auf das Buch, es fässt sich schonmal sehr gut an :)

An dieser Stelle nochmals ganz, ganz herzlichen Dank!

Die Medimopsbestellung ist allerdings immernoch nicht komplett, ein Buch fehlt noch. Macht aber nichts, ich kann sowieso noch nicht sagen, wann ich da zum Lesen komme...

Und dann kam - ebenfalls am Dienstag - Post von einer sehr guten Freundin, die ihr vielleicht auch mal kennenlernen werdet.
Was ist denn das?
????
Das ist doch, das ist doch...........


Jaaaaaaaa, ein iMark.
Womit ich dann auch endlich etwas besitze, was vorne ein kleines "i" hat *lach*
Im Ernst, grad kurz vorher gelesen, wie Anette das Lesezeichen vorgestellt hat und schon kommt Überraschungspost von der Buchmesse und ich habe selber eines *juchu*
Nochmal danke, danke, DANKE!

Freitag, 25. März 2011

Freitags-Füller

Die Vorlage wie immer hier



1.  Tief durchatmen und den Ärger abprallen lassen.
2. Menschen, Meinungen und Umstände ändern sich und darum sagt man : "sag niemals nie"!
3.  Was ist wenn jeder mal ehrlich wäre zum Gegenüber?
4. Im Moment habe ich Schokoladen-Gelüste .
5. Mein Blog muss bald ein paar Tage ohne mich auskommen...
6. ...denn ich fahre in einen wie ein Kurzurlaub.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Beine hochlegen, morgen habe ich wie meistens Arbeit geplant und Sonntag möchte ich meine Sachen packen und mich auf Montag freuen!

Donnerstag, 24. März 2011

Rezension: Erlebnisse einer Landhebamme

Eines dieser Bücher, die man zur Hand nimmt und in einem Rutsch liest. Am Ende bleibt man nachdenklich zurück.

Informationen zum Buch:
Autor: Rosalie Linner
Seiten: 175  Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Ullstein TB (März 2002)
ISBN 10: 3548364853
ISBN 13: 978-3548364858

Rezension:

Rosalie Linner war über viele Jahre Landhebamme in Süddeutschland und teilt in diesem Buch ihre Erlebnisse mit den Lesern.
Geschichten, die das Leben schreibt, in denen Freud und Leid manchmal erschreckend nah beieinander liegen, erzählt aus Erfahrung und Liebe zur Berufung.

Dieses Buch ist wirklich gut und schnell lesbar, die Aufteilung folgt den Geschichten der vorgestellten Familien. Dies führt zum einen dazu, dass man eine deutliche Unterteilung der Geschehnisse hat, aber auch dazu, dass man sich permanent umstellen muss, da keine chronologische Reihenfolge vorliegt und entsprechend auch die äußeren Umstände sich ändern.
Der Erzählstil ist direkt und gut verständlich, eben so, als würde man seiner eigenen Großmutter zuhören, wenn sie Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Vor allem bekommt man einen interessanten Einblick in das Landleben der Vergangenheit.

Irritierend ist es allerdings, mit welchem Gleichmut schlimme Umstände und Misshandlungen beschrieben werden. Sicher handelte es sich um andere Zeiten, Zeiten, in denen beispielsweise mit prügelnden Familienvätern anders umgegangen wurde. Zeiten, in denen es tatsächlich ein Problem war, ein uneheliches Kind zu bekommen. Zeiten, in denen eine Mutterschaft nicht das große Wunder, sondern Alltag war.
Hier wirken die Erzählungen fast kalt und zwar nicht herzlos, aber doch wenig beeindruckt von den schlimmen Dingen, die gesehen wurden.
Das entspringt den äußeren Umständen, sicherlich. Aber für mich als Kind der heutigen Zeit wirkt es befremdlich.

Auch hätte ich mir einfach etwas mehr Persönliches der Autorin in ihren Erzählungen gewünscht, statt einer Aneinanderreihung von Berichten.
Dennoch eine interessante Lektüre

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Rezension: Gone

Der letzte Teil der Trilogie. Es handelt sich bei der Wake-Trilogie um Bücher, deren Sprache so gut verständlich ist, dass sie auch für diejenigen gut zu schaffen sind, die sonst wenig bis gar nicht auf englisch lesen.

Informationen zum Buch:
Titel: Gone
Autor: Lisa McMann
Seiten: 240 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Simon Pulse (Januar 2011)
ISBN 10: 1416979212
ISBN 13: 978-1416979210

Rezension:

Rezension bezieht sich auf die englische Ausgabe

Nach ihrem Undercoverjob für die Polizei und der folgenden Verhandlung wird Janie nun von ihren Mitschülern schief angesehen. Allerdings steuert ihre Beziehung zu Cabel endlich normale Gewässer an, sofern man bei Janies Gabe, in fremde Träume gezogen zu werden, von einer normalen Beziehung sprechen kann. Als sie am wenigsten damit rechnet, wird Janie jedoch ins Krankenhaus gerufen, dort liegt ihr Vater im Koma. Ihr Vater, den sie nie kennengelernt hat, und der doch die Träume ihrer Mutter bestimmt. Der Vater, der scheinbar an der Alkoholsucht ihrer Mutter die Schuld trägt. Der Vater, der ein Geheimnis in sich birgt, das Janie dazu zwingt, immer wieder in seine verstörenden Träume zu tauchen, egal, was für Folgen dies für sie mit sich bringen könnte…

In diesem letzten Teil der Serie erfährt der Leser mehr darüber, wie es ist, sich um die eigene alkoholkrankte Mutter kümmern zu müssen und taucht tiefer in die Hintergründe der Protagonisten ein.
Janies Mitarbeit bei der Polizei ist nicht länger Hauptbestandteil der Handlung, sondern eher Mittel zum Zweck. Dafür hat Janie andere Probleme zu lösen und schwere Entscheidungen zu treffen, die in sich aber sehr nachvollziehbar dargestellt werden und somit sowohl Janie als Person als auch der Geschichte um die Traumfänger mehr Substanz verleihen.

Die übergeordnete Frage wird zufriedenstellend gelöst und somit die Reihe zu einem versöhnlichen Ende geführt. Auch wenn es keinen von Anfang bis Ende erkennbaren Spannungsbogen gibt, so dass die Bücher sich eher wie geschlossene Episoden einer Serie lesen, so fügen sich die einzelnen Teile doch harmonisch zu einem großen Ganzen zusammen.
Sprache und Wortwahl wie gewohnt gut zu verstehen, einfach, jugendlich-lässig, gleichzeitig aber auf den Punkt, sehr präzise und treffend.

Die Beziehungen der Personen untereinander werden auf ein neues, dichter verflochtenes Level gehoben, so dass deren Leben greifbarer wird. Allen ist im Vergleich zu den vorhergehenden Büchern eine deutliche und glaubwürde Entwicklung anzumerken.

Auch wenn die ganze Reihe nicht hoch anspruchsvoll ist, handelt es sich doch um eine angenehme Lektüre, deren Auslegung auf mehrere Bücher sinnvoll erscheint und die mit diesem dritten Band ein stimmiges Ende gefunden hat.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Mittwoch, 23. März 2011

12 Bücherzeiten - März

Hier kommt Teil 3 der Bücherzeiten der Bücherelfe


1. Wie lange hast du dein ältestes Regal?
Öhm... 15 Jahre? Gehört zu einer Schrankserie, die ich irgendwann als Teenie bekommen habe (siehe Foto)
2. Wo kaufst du deine Regale
Total unterschiedlich. Ich habe Regale Marke "Eigenbau" mit Brettern aus dem Baumarkt, ich habe zusammengekaufte Regalbretter, ich habe Schränke aus Möbelhäusern...
3. Wieviele Regale hast du schon?
Viele. 
4. Wie sieht deine Ordnung aus? Hast du z.B. ein bestimmtes System?
Ich wünschte, ich könnte jetzt sagen "Ja, ist geordnet nach...". Kann ich leider nicht. Das Meiste steht mehr oder weniger wie Kraut und Rüben. Habe mir aber vorgenommen, das in absehbarer Zeit zu sortieren.
5. Fotografiere dein Bücherregal. Wenn du mehrere hast, erstelle eine kleine Collage z.B. mit Gimp, Photoshop o.ä. Programmen.
Das ist jetzt nur ein Teil meiner Regalsammlung. Aber meine Unordnung kann man erkennen...

Rezension: Fade

Wieder mal ein  englisches Buch. Diese zu rezensieren fällt mir nach wie vor schwer, man muss doch umdenken.

Informationen zum Buch:
Titel: Fade
Autor: Lisa McMann
Seiten: 272 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Simon Pulse (Januar 2010)
ISBN 10: 9781416974482
ISBN 13: 978-1416974482

Rezension:

Rezension bezieht sich auf die englische Ausgabe


Janie ist eine Traumfängerin. Sie wird in die Träume schlafender Menschen gezogen und hat die Macht, diese zu verändern. Und sie ist als Schülerin  in den Polizeidienst eingetreten, kann doch ein Traum jeden noch so geschickten Verbrecher verraten. Und so erhält sie ihren ersten offiziellen Auftrag: Auf einer Notrufnummer ist ein seltsamer Anruf eingegangen, der vermuten lässt, dass an Janies Schule ein Lehrer sexuelle Übergriffe auf Schülerinnen unternimmt. Diesen Lehrer soll Janie finden, wofür sie ihre eigene Sicherheit aufs Spiel setzt.

War der Vorgänger „wake“ zwar innovativ, insgesamt aber noch sehr verspielt und ein wenig gegenstandslos, so mausert sich „fade“ zu einem richtigen Buch, einer ernstzunehmenden Geschichte.
Die Figuren Janie und Cabel entwickeln sich weiter  und ihre Beziehung zueinander reift und wächst, was liebevoll und anschaulich, nicht aber reißerisch oder belächelnd beschrieben wird.
Janies Einsatz, also die Handlung des Buches mag etwas weit hergeholt sein, aber dafür wird in diesem Buch, wie auch schon im Vorgänger immerhin auf jugendliche Exzesse eingegangen, was in den wenigsten anderen amerikanischen Jugendbüchern der Fall ist. Somit ergibt sich ein sehr viel nachvollziehbareres, realistischeres Bild der Gesellschaft.
Die Entwicklung von Janies Fähigkeiten und ihre neu gewonnenen Erkenntnisse sind interessant und geben dem Ganzen eine gewisse Würze.

Die Sprache schließlich ist einfach, aber nicht mehr ganz so simpel wie im ersten Teil. Sätze erstrecken sich jetzt auch gerne über mehrere Zeilen, Kapitel bestehen aus mehreren Seiten. Die Eigenart, bestimmte Situationen mit Satzfolgen aus einzelnen Wörtern präzise auf den Punkt zu bringen, behält die Autorin allerdings bei, so dass der Leser oftmals das Gefühl hat, direkt mit der Gedanken- und Lebenswelt Janies verbunden zu sein. Es wird hier deutlich, wie genau man sich mit wie wenigen Worten ausdrücken kann, was durchaus faszinierend ist.

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung, die durch komplexere Handlung und Sprache den Anspruch und das Lesevergnügen gegenüber dem Vorgänger erhöht.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Gutscheine für das Volk

Mein Gutscheincode verschenkt heute Gutscheine im Wert von je 50 Euro an Blogger (juchu).

http://www.meingutscheincode.de/gutscheine-fuer-das-volk

Dafür muss man natürlich mitteilen, was man mit seinem Wunschgutschein anstellen würde.
Wunschgutschein... Man darf Prioritäten angeben, bei welchem der Teilnehmer man seinen Gutschein am liebsen einlösen wurde.

Es nehmen Zalando, Otto, Buecher.de, spreadshirt und fotokasten teil und da fällt mir die Wahl schon nicht mehr ganz so leicht.

Natürlich würde ich am liebsten Bücher kaufen. Meine Wunschliste ist so lang, wie ich groß bin.
Ganz oben steht die Millennium-Trilogie, gefolgt von der Panem-Reihe, wobei ich hier vermutlich schon wieder ein Entscheidungsproblem hätte, würde ich wirklich auf einmal 50 Euro ausgeben können.

Andererseits bräuchte ich auch dringend (!) neue Schuhe. Und das ist jetzt kein Fall von "ich habe gar nichts anzuziehen" oder weiblichem Schuh-Tick (den ich natürlich trotzdem habe), nein, ich brauche sie tatsächlich.

Andererseits könnte ich auch mit den anderen Gutscheinen viel anfangen, so dass ich hier klar sagen muss:
Ich würde mich über jeden freuen.

Aber am liebsten würde ich meinen SuB aufstocken.

edit: Mein Gutschein ist da :) Es werden zwar keine Bücher, aber ich freue mich trotzdem sehr. Außerdem gabs da ja noch einen Spruch mit einem geschenkten Gaul ;)

Schokolade für Japan

Schokolade? Ja, Schokolade.
Von myswisschocolate wurde eine tolle Aktion ins Leben gerufen, die die Seite bekannt machen und gleichzeitig Spenden für die Opfer der Katastrophen in Japan sammeln soll.
Und für uns mitmachende Blogger gibt es dann auch noch etwas, nämlich - klar - Schokolade.

Meine geschenkte Tafel kommt von Jaibibliofila und den Herzbüchern, ganz herzlichen Dank Mädels!


Der offizielle Text zur Aktion:

Wir möchten eine europaweite Blog-Aktion starten und diese aus aktuellem Anlass mit einer Spendenaktion verbinden.
Normalerweise wollen wir mit der Blog-Aktion natürlich die leckere und selbstkreierbare Schweizer Schoggi von mySwissChocolate bekannt machen. In diesem Fall geht es aber um viel mehr. Die unglaublich dramatische Katastrophe in Japan bewegt uns alle. Aus diesem Anlass möchten wir unsere Osterblogaktion mit einer Spende von mySwissChocolate an die Glückskette für die Opfer in Japan verbinden.

Und so gehts:
  1. Wir verschenken mySwissChocolate Gutscheine (1 gratis Tafel inkl. Versand) an 10 Blogger unserer Wahl (dies ist nun bereits geschehen)
  2. Jeder der 10 Blogger kann nun wiederum Gutscheine an max 10 weitere Blogs verschenken. “Weiterschenken”  kann man, indem man in seinem Blog über die Aktion berichtet und 1-10 weitere Blogs benennt. Bitte informiere die von Dir beschenkten Blogs doch auch direkt wenn möglich, damit der Bloglauf nicht stockt.
  3. Ob ein Blog bereits “beschenkt” wurde, erfährt man hier in unserem Blog. Wir aktualisieren die Liste mehrmals täglich. Ein Blog kann nur 1 Gutschein erhalten (aber wie gesagt max. 10 Gutscheine virtuell weiter verschenken an weitere Blogs).
  4. Setzt bitte UNBEDINGT einen Backlink als Kommentar in unserem Blog zu Eurem Bericht – sonst erfahren wir ja nicht, an wen wir nachher all die Gutscheine versenden sollen :-)
Unsere Spende:
  • Es gibt eigentlich keine Limitierung. Jede Art von Blog* kann mitmachen, respektive beschenkt werden.
  • Die internationale Aktion startet JETZT und wird bis zum 31. März 2011 bis 12:00 Uhr mittags laufen.
  • Für jeden beschenkten Blog*, spenden wir 2.00 CHF – mindestens aber 1′000 CHF.  Bei 1‘000 Blogs sind dies also bspw. schon 2‘000 CHF – die maximale Spenden-Grenze wäre 10‘000 CHF. Zusätzlich erhält nachher jeder Beschenkte Blog* per Mail den Gutschein für 1 gratis Tafel inklusive Versandkosten selbstverständlich auch tatsächlich zugesendet. Die Geld-Spende geht an die nationale Glückskette, die derzeit für Japan Spenden sammelt
*der vor Start dieser Aktion bereits aktiv existierte und vor Ablauf der Frist a) tatsächlich beschenkt wurde, b) einen Blogbeitrag verfasst und c) bei uns einen Backlink hier als Kommentar gesetzt hat. Im Streitfall entscheidet alleine mySwissChocolate über die Gutscheinvergabe. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir würden uns sehr freuen wenn sogar mehr als die 1′000 CHF als Spende zusammen kämen.

"Meine" Schokoladen verteile ich an folgende Blogs:

Ich finde, dass das eine ganz, ganz tolle Aktion ist, daher an dieser Stelle tausend Dank an myswisschocolate für die Idee, für die Spenden und sowieso und überhaupt.


Dienstag, 22. März 2011

Rezension: Verwesung

Dieses Buch habe ich bei vorablesen gewonnen. Ich kannte die Vorgängerbücher nicht, kam aber dennoch gut in die Story rein.

Informationen zum Buch:
Titel: Verwesung
Autor: Simon Beckett
Seiten: 448 Seiten (Hardcover)
Verlag: Wunderlich (Februar 2011)
ISBN 10: 9783805208673
ISBN 13: 978-3805208673


Rezension:

Dr. Hunters aktueller Fall beginnt in der Vergangenheit, einer Vergangenheit, bevor sein Leben sich auf den Kopf stellte. Damals wurde er zu einer Untersuchung beordert, bei der eine Leiche geborgen und einem gefassten Serienmörder zugeordnet werden soll.
Acht Jahre später holt ihn eben dieser Fall wieder ein, als der Killer fliehen kann und gleichzeitig eine der damals am Fall Beteiligten ihn um Hilfe bittet, ihm aber nur kryptische Hinweise auf den Grund gibt.
Als Hunter bei ihr eintrifft, findet er sie niedergeschlagen und ihr Haus verwüstet vor…

Bei diesem Buch handelt es sich um den vierten Teil der Reihe um David Hunter, was den Autor in die glückliche Lage versetzt, nicht mehr viel Text in die Charakterisierung des Protagonisten stecken zu müssen. Allerdings versteht er es dennoch, einen Zugang zu Hunters Innerem und seinen Gedankengängen zu bieten, so dass auch Serien-Neulinge gut in das Buch hinein finden. Darüber hinaus wird immer wieder kurz auf vergangene Erlebnisse und Fälle Hunters hingewiesen, so, dass die Neugier angefacht, die eigentliche Handlung aber nicht gestört wird.

Die anderen Figuren allerdings bleiben ähnlich spärlich beschrieben und somit leider sehr blass.
Trotz des flüssigen und somit sehr leicht lesbaren Schreibstils wirkt die Geschichte teilweise wie gebremst. Als Leser hat man manchmal das Gefühl, sich im Kreis zu drehen.
Auch wirkt der Plot als solcher zu konstruiert, ein wenig wie ein schlecht gereimtes Gedicht. Das Finale wirkt fast schon albern, das Ende lässt einen fast schon kopfschüttelnd zurück.

Sicher nicht der beste Thriller, den ich jemals gelesen habe. Leider schmälern Schwächen in Konstruktion und Figurenaufbau das durch den guten Stil ermöglichte Lesevergnügen.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Samstag, 19. März 2011

Buchpost *weia*

Irgendwie dachte ich, bei meinem momentanen Lesetempo könnte ich meinen SuB unbekannter Höhe etwas abbauen.
Falsch gedacht.

Jemand (!) hat mich auf die medimops-Seite gebracht. Und jemand (!) hat äußerst interessante Bücher in der eigenen Bibliothek, die ich eigentlich nur kurz mal suchen wollte.

Also finde ich auch, dass jemand (!) schuld ist, dass hier jetzt noch mehr rumliegt....



Ok, zwei Bücher davon werden direkt verschenkt, aber das war auch nur ein Teil meiner Bestellung *hust*

Freitag, 18. März 2011

Ausstehende Rezensionen

Nicht, dass ihr denkt "kaum hat sie ihre eigene mehr-Rezensionen-Challenge geschafft, rezensiert sie nicht mehr"...

Nein, ich rezensiere sehr wohl weiter und ich lese sogar weiter (wer hätts gedacht), auch wenn ich grad etwas hinterher hinke.

Derzeit stehen für folgende Bücher Rezensionen aus:
 - Seelen
 - Fade
 - Gone
 - Chosen
 - Erlebnisse einer Landhebamme

Da ich am Wochenende mal wieder arbeiten muss (wo bleibt mein Mitleid? ;) ) kann ich noch nicht sagen, wann ich dazu kommen werde.
Aber früher oder später...

Freitags-Füller

Vorlage wie immer hier.


1. Die Ereignisse in Japan machen mir große Angst und zeigen nur zu deutlich, wie vermessen der Mensch doch ist, mit Dingen zu spielen, die er niemals kontrollieren kann.
2. Mir gehts heute nicht besser als gestern.
3.  Energiesparen  sollte jedem wichtig sein.
4. Nie spielt ist mein aktueller Lieblingssong im Radio .
5. Zur Einstimmung auf den Frühling habe ich noch nichts getan (es hängt sogar noch mein Wintertürkranz aber der ist soooo schön).
6. Ich singe mit Leib und Seele .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Feierabend, morgen habe ich Dienst geplant und Sonntag möchte ich einfach irgendwie den Tag überstehen (Arbeiten und krank sein ist doof)!

Juchu ein Award

Heute bekam ich meinen dritten Award verliehen und zwar von Verena und Jai.
Und mittlerweile auch noch von Maria!

Herzlichen Dank Mädels!!


Aufgaben, die mit dem Award verbunden sind:
1. Erzähle 7 Dinge über dich
2. gib den Award an 7 Blogs weiter

Na denn:

7 Dinge über mich, die ihr noch nicht wisst...
1. Ich bin ein Büchermessi, meine Bücher sind vollkommen unsotiert und ich nehme mir ständig vor, das zu ändern, aber ich komme nie dazu
2. Ich nehme mir ständig ganz Vieles vor, wovon ich dann regelmäßig nicht alles umsetzen kann
3. Ich bin ein absolutes Weichei
4. Meistens habe ich mehr Mitleid mit Tieren als mit Menschen (Karmaabzug!!!), aber ich denke immer, die Tiere haben nie etwas Böses getan und sie haben keine Chance sich zu wehren
5. Ich heule (immernoch und jedes Mal wieder) bei "Die unendliche Geschichte", wenn das Pferd im Sumpf versinkt
6. Ich habe einen mittleren Tick was meine Fingernägel angeht (wehe, die sehen schlimm aus)
7. Ich find hässliche Füße gruselig

7 Blogs, an die ich den Award weitergebe:
1. World of Fantasy
2. Colliding Worlds
3. Dinas Bücheruniversum
4. Herzbücher
5. Katze mit Buch
6. Lesen bildet
7. Nicas Bücherblog

Wie immer ist in der Reihenfolge keine Wertung zu finden ;)

Donnerstag, 17. März 2011

Gewonnen! Danke liebe Anette

Wie ich im Bericht zur Entstehung des Logos bereits berichtet hatte, habe ich bei der lieben Anette das Taschengewinnspiel gewonnen (jaaa ich weiß, ich hab unverschämt viel Glück bei Gewinnspielen dieses Jahr - glaubt mir, ich weiß es zu schätzen!).

Daraufhin ja das Logo erstellt, das auf die Tasche kommen sollte und nach einigen weiteren Überlegungen dann auch er- und be-stellt (wobei Ersteres der... sagen wir... interessante Part war. Die Software von Personello ist zwar total intuitiv, also wirklich einfach zu bedienen, aber irgendwie hatten das Programm und ich unterschiedliche Auffassungen von der Definition der "empfohlenen" Größe des Bildes ;) ).

Gestern kam das gute Stück dann an und heute hat mein Nachbar es vorbeigebracht *g*

*trommelwirbel* Taaadaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Ich habe mich übrigens für die Version "groß mit Innenleben" entschieden, die so aufgebaut ist:



Und weil ich grad so gut dabei war, hatte ich auf eigene Kosten dann noch Einkaufstaschen (kann man nie genug haben, oder?) bestellt, die gestern auch direkt ankamen (ohne Umweg über den Nachbarn, weil sie in den Briefkasten passten).

Ich find sie toll. Also wenn ihr in Zukunft jemandem begegnet, der so eine Tasche dabei hat, bin das entweder ich selber oder zumindest jemand, der die Tasche von mir bekommen hat *strahl*

Hier nochmal beide Schätze zusammen (ich bin so glücklich).



Und da Personello mir jetzt, nachdem meine zweite Bestellung bezahlt war (Timing war noch nie der Bereich, wo ich viel Glück hatte), einen Rabatt für den nächsten Einkauf versprochen hat, wird dieser wohl auch früher oder später erfolgen. Und darauf freue ich mich jetzt schon.

Ach, und der Vollständigkeit halber hier nochmal die beiden, die auf meiner Zeichnung nicht fehlen durften *verliebt guck*


Nochmals tausend Dank Anette und tausend Dank an die Glücksfee!!!

P.S.: Ja, er hat nur ein Auge

Dienstag, 15. März 2011

Buchpost einmal anders herum

Ich mache bei einem Buchwanderpaket mit.
Das heißt, es gehen 10 Bücher auf Reisen und jeder Teilnehmer darf bis zu 3 Bücher aus dem Paket rausnehmen und fügt die entsprechende Anzahl eigener Bücher wieder hinzu.


Naja und irgendwann kommt es wieder bei mir an mit dann vielleicht ganz anderen Büchern.
Ich bin gespannt.

Aber erstmal hieß es "Tschüss, ihr Lieblinge"


 Und das ist drin

Montag, 14. März 2011

Gewonnen! Danke liebe Carol!

Carol Grayson hatte als kleinen Trost für diejenigen, die es nicht zur Buchmesse schaffen, ein wundervolles Gewinnspiel gestartet.
Da ich zu jenen bedauernswerten Leseratten gehöre, die keine Chance auf einen Messebesuch haben, habe ich natürlich mitgemacht.

Zu gewinnen gab es:
1 Buch Band 1 "Im Bann der Lilie"
1 Lipbalm "Vampire´s Rose"
2 Bogen Body-Tattoos "Unsterblich"
1 Druckstempel Lilie
1 Überraschung
Und die Glücksfee meint es gut mit mir und ich habe tatsächlich gewonnen!
Ich freue mich total und heute war mein Gewinn auch schon in der Post.


Bei der angekündigten Überraschung handelt es sich um ein cooles Schlüsselband, an dem sogar noch ein kleiner Schlüssel hängt. Wunderschön!

Liebe Carol, liebe Glücksfee, nochmals tausend Dank, ich freu mich riesig!

Sonntag, 13. März 2011

Rezension: Bei Anruf nackt

Dieses Buch habe ich als Mängelexemplar aus der Grabbelkiste mitgenommen, es klang vielversprechen. Außer einer guten Lesbarkeit gibt es aber leider nichts positives zu berichten.

Informationen zum Buch:
Titel: Bei Anruf nackt
Autor: Ulrike Bornschein
Seiten: 304 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Heyne (November 2008)
ISBN 10: 9783453645219
ISBN 13: 978-3453645219



Rezension:

Nachdem sie ihre letzte Beziehung hinter sich gelassen hat und ihre Tochter sich für ein Austauschjahr in Kanada befindet, ist Ulrike mit über 40 zum ersten Mal seit langer Zeit nur für sich selber verantwortlich. Das „kinderlose Jahr“, das vor ihr liegt, will sie nutzen, um einen Mann zu finden, wofür sie sich einer Partnerbörse im Internet bedient.
Die Suche allerdings hält  die eine oder andere Überraschung bereit.

Als ich das Buch zugeklappt habe, blieb eine Frage bestehen: Was will mir die Autorin sagen?
Der größte Teil des Inhaltes gibt wieder, mit was für Männern sie sich getroffen hat, was für Mails oder SMS dem voraus gingen und wie die Treffen abliefen.
Und, nicht zuletzt, wer sich von wem danach auf Nimmerwiedersehen verabschiedet hat.

Dabei legt die Autorin ein Selbstbild vor, das mich schaudern lässt. Selbstbewusstsein ist eine tolle Eigenschaft, aber man kann es auch übertreiben, und genau das tut die Autorin auf 300 recht ermüdenden Seiten. Nein, ich finde es nicht spannend, immer und immer wieder Emails zu lesen, in denen eine Frau sich so krampfhaft ins rechte Licht zu rücken und als überaus eloquent, witzig und intelligent darzustellen versucht, dass es nur noch angestrengt und albern wirkt.

Frau Bornschein zeichnet hier ein Bild von sich selber, das mich nur hoffen lässt, dass mein weiterer Lebensweg mich möglichst weit weg von Menschen wie ihr bringt.
Nicht nur, dass die Männer, die hier vorgeführt, äh, vorgestellt werden, alle dem gleichen Typus entsprechen, die Autorin aber der Meinung zu sein scheint, ihre Aussagen wären allgemeingültig. Die Entwicklung ist jedes Mal die Gleiche: Einige wenige, pseudo-intellektuelle Emails, in denen jeweils mehr oder weniger deutlich darauf hingewiesen wird, was für ein wundervoller, anbetungswürdiger Mensch sie verfasst hat, und dann recht schnell das Angebot eines Treffens – nicht ohne Hinweis darauf, dass die vielbeschäftigte Dame die meiste Zeit nicht in Berlin ist, der interessierte Herr muss also seine Chance ergreifen.

Die Treffen dann sind mehr oder weniger erfolgreich, wobei Erfolg hier daran gemessen wird, ob und wenn ja wie oft und wie ausdauernd es zum Geschlechtsverkehr kommt.
Später dann das unweigerliche Ende des Kontakts auf mehr oder weniger elegante Weise, wobei die Abgänge der Autorin geradezu nach Applaus zu betteln  scheinen.
Die am Ende angefügte Liste der Hilfen und Fehler bei der Onlinesuche nach einem Partner rufen dann eine Reaktion zwischen entnervtem Kopfschütteln und gequältem Seufzen hervor. Sie basieren weder auf einer allgemeinen Grundlage, noch sind sie wirklich nützlich für jene, die Hilfe suchen.

Insgesamt ein Buch, das ich lieber nicht gelesen hätte. Es mag ungerecht wirken, aber so selbstgefällige Personen wie die Selbstdarstellung der Autorin sind mir lange nicht untergekommen. Und das ist leider etwas, was ich als Leser nur schwer ertragen kann und möchte.

Bewertung: 1 von 5 Punkten

Samstag, 12. März 2011

Buchpost, Buchpost, Buchpost und Zusammenarbeit *g*

In den letzten Tagen war der Postbote wieder fleißig und dann habe ich auch noch selber zugeschlagen, aber seht selbt:

Zunächst kam vom goldenen A folgende Lieferung:
Für englische Bücher ist es doch immer wieder enorm praktisch, online zu bestellen *seufz* Der erste Teil der Reihe hat mich ja mittelmäßig begeistert, aber die Figuren sind gut und vor allem Cabel ist... interessant. Da möchte man direkt wieder 16 sein *lach* Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

 Dieses Buch habe ich im Supermarkt in der "Grabbelkiste" gefunden als Mängelexemplar und mitgenommen. Bisher liest es sich gut weg, aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Abwarten, was noch kommt.

Und dann (denkt euch den Trommelwirbel), kam Scherbenmond bei mir an. Das stammt aus der Blog-Aktion vom script5-Verlag.
An dieser Stelle darf ich dann auch noch ankündigen, dass mit diesem tollen Verlag auch in Zukunft eine Zusammenarbeit bestehen wird, worauf ich mich schon freue. Aber zunächst tausend Dank für das Rezensionsexemplar von Scherbenmond.

Freitag, 11. März 2011

Mein zweiter Award

Juchu!
Die liebe Dina hat mir meinen zweiten Award verliehen. Tausend Dank,  ich freu mich riesig!!!


Hier gibt es keine weiteren Bedingungen zu erfüllen.
Ich verleihe den Award meinerseits an:


Freitags-Füller

Die Vorlage wie immer hier.

1. Beim Aufwachen hatte ich heute schon Schmerzen.
2. Ich sollte konsequenter sein, aber es fällt mir schwer.
3.  Im Kino laufen grad gute Filme, oder?
4. Wenn mans nicht ernst meint, kann man es auch lassen.
5. Fastenzeit läuft auch ohne mich.
6. Nichts geht über eine gute Handcreme.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend, morgen habe ich Dienst bis Nachmittags geplant und Sonntag möchte ich endlich wieder im eigenen Bett schlafen!

Mittwoch, 9. März 2011

Rezension: Wake

Endlich wieder ein englisches Buch gelesen. Mir ist irgendwann das Cover aufgefallen und dann setzte der übliche "haben wollen"-Reflex ein. Glücklicherweise habe ich mich für die englische Ausgabe entschieden.
Was mich allerdings sehr stört ist, dass scheinbar für die Übersetzung sogar Namen geändert wurden. Das ist immer schade...


Informationen zum Buch:
Titel: Wake
Autor: Lisa McMann
Seiten: 224 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Simon Pulse (Dezember 2008)
ISBN 10: 1416974474
ISBN 13: 978-1416974475


Rezension:
 Diese Rezension bezieht sich auf die englische Ausgabe

Janie hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und hauptsächlich desinteressiert, sie selber sieht ihre einzige Chance in einem Collegebesuch, für den sie in jeder freien Minute arbeiten geht.
Nur ist Janies Leben damit nicht kompliziert genug. Seit sie acht Jahre alt war, wird sie immer wieder in die Träume anderer Leute gerissen. Sie erlebt, was andere träumen, ohne sich dagegen wehren zu können. Und so stellen langweilige Unterrichtsstunden, lange Busfahrten und Übernachtungsbesuche eine echte Herausforderung für sie dar.
Dennoch geht alles so lange gut, bis Janie einen Traum betritt, in dem sie nicht länger nur stumme Beobachterin ist…

Ich habe dieses Buch auch englisch gelesen und ich bin froh, mich so entschieden zu haben, denn auf deutsch hätte ich es wohl abgebrochen. Die Sprache ist simpel, die Sätze kurz, stilistisch bewegt sich das Buch deutlich im unteren Bereich.
Wenn mir in einer Fremdsprache schon Sätze negativ aufstoßen, die nur aus Slangbegriffen bestehen oder so stark vereinfacht sind, dass sie kaum mehr als 4 oder 5 Wörter enthalten, möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie das Buch in der Übersetzung zu lesen wäre.
Das Englische bringt da für mich dankenswerterweise ein gewisses Verwischen das dazu führt, dass mir nicht jeder Fehler auffällt, dass mich nicht jede sprachliche Unsauberkeit nervt.

Inhaltlich find ich das Buch besser. Die Idee ist interessant und die Protagonisten trotz einer kaum vorhandenen Charakterisierung sympathisch. Besonders Cable finde ich gut gelungen, wenn auch seine Vergangenheit nebulös bleibt und sein Werdegang recht unglaubwürdig ist.
Die Handlung selbst weist wenige Spannungspunkte auf, allerdings ist dies  eine Trilogie, so dass ich der Autorin eine Auslegung auf drei Bücher von Beginn an unterstellen möchte, wodurch man vielleicht am Ende einen Spannungsbogen erkennen kann, der sich bei einer teilweisen Lektüre noch nicht herausstellt.

Insgesamt aber – zumindest auf englisch – eine kurzweilige und recht interessante Lektüre, wenn man keine große Literatur erwartet.

Bewertung: 3 von 5 Punkten mit Tendenz nach unten

Ein Logo? Na logo!

Nachdem ich bei der lieben Anette ein nahezu unverschämtes Glück hatte, die tolle Umhängetasche zu gewinnen (beziehungsweise den Gutschein dafür), befand ich mich in einer Zwickmühle.

Auf so ein Schmuckstück muss ja etwas Besonderes  aufgedruckt werden.
Was nun?
Erstmal nachdenken.
Klar nutze ich die Tasche gerne und laufe Werbung für mich. Aber nur die URL? Das ist doch laaaaaaaangweilig. Also ein Logo.
Nur: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Meine eigene Kreativität ist eher nur rudimentär vorhanden, kreative Freunde habe ich kaum (ja die anderen sind auch toll, die konnte ich aber in dem Fall nicht brauchen ;) ).
Mir schwebte ja etwas vor. Comicartig sollte es sein. Mich zeigen, Bücher und naja... die Katzen (so ganz ohne gehts dann doch nicht).

Ich habe etwas rumgefragt und nicht wirklich jemanden gefunden, der mir helfen konnte. Beziehungsweise eine junge Dame wollte mir helfen, wurde dann aber leider außer Gefecht gesetzt incl. Krankenhaus und allem Drum und Dran und da soll sie lieber erstmal wieder auf die Beine kommen.

Also doch selber tätig werden.
In einem ersten Versuch kam dann (immerhin) das raus:


Und dann der ultimative Tipp. Jemand, den ich kenne, kannte jemanden *g* die was mit Grafik macht.
Und die liebe Katja Warweg hat sich dann auch sofort bereit erklärt, mir zu helfen. Nochmal tausend Dank!
Dort also meine "Vorlage" hingeschickt.
Und  es kam aufgemotzt zurück.

So aufgemotzt, dass ich es gut finde. Und natürlich endlos stolz bin, weil ich auch etwas dazu beigetragen habe.
Ich haben Logo gemacht *auf die Brust klopf*


Und das vorerst gültige Ergebnis lässt sich doch sehen. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob das alles genau so auf die Tasche kommt (siehe oben, nur mit mehr Freiraum).

Aber keine Sorge, wenn ich mich zu etwas durchgerungen habe und alles fertig und bei mir ist, werde ich meinen neuen Schatz vorstellen.

Sonntag, 6. März 2011

Erste Challenge erfüllt

Ich zitiere mal aus meiner Challenges-Seite:


Challenge "mehr Rezensionen"
Im letzten Jahr war ich faul, das gebe ich offen zu. Ich habe nur die Bücher rezensiert, die ich rezensieren sollte. Die ich also gewonnen habe, oder zu denen sich jemand von mir eine Meinung gewünscht hat. Allerdings macht ja auch das Schreiben einer Rezension Spaß. Zumal ich ohnehin während des Lesens häufig schon mentale Notizen anlege. Und in diesem Jahr soll ich es dann schaffen, auch den größten Teil der "freiwillig" gelesenen Bücher zu rezensieren.

Im Jahr 2010 habe ich genau 20 Rezensionen geschrieben.
In diesem Jahr habe ich bisher 21 Bücher gelesen und alle rezensiert, womit ich meinen Vorsatz, in 2011 mehr zu rezensieren somit bereits Anfang März erfüllt habe.

Somit verkünde ich:
Challenge "mehr Rezensionen" wurde erfüllt!

Und nein, ich höre jetzt nicht auf, Rezis zu schreiben, ich wollte nur den Erfolg festhalten (und stelle wieder fest, dass ich wirklich faul war im letzten Jahr).

Rezension: Bis dass der Tod uns scheidet

Ein Buch, das irgendwo zwischen Sachbuch und Klatschzeitung anzuordnen ist - interessant auf jeden Fall.

Informationen zum Buch:
Titel: Bis dass der Tod uns scheidet
Autor: Guido Knopp
Seiten: 272 Seiten (Hardcover)
Verlag: Econ (2005)
ISBN 10: 3430155193
ISBN 13: 978-3430155199


Rezension:

Berühmte Paare – berühmte Geschichten. Jeder kennt ihre Schicksale – kennt jeder ihre Schicksale?
Bill und Hillary Clinton und der Skandal um Monica Lewinsky. Prinz Charles und Lady Di, Camilla und die Scheidung. Fürst Rainier und Grace Kelly, ihr tragischer Tod. Der Schah und Soraya, eine große Liebe und doch die Trennung. Die Goebbels – ein Leben und der Tod für die Sache.

Guido Knopp stellt hier die Lebens- und Liebesgeschichten bekannter Paare vor – vom Kennenlernen bis zum Ende der Geschichte, der Ehe, des Lebens.
Es ist äußerst interessant, hinter die Kulissen zu sehen. Der Autor zitiert diverse Quellen, fügt sie zu einem Bild zusammen, das teilweise ganz anders ist, als man es aus Medien oder Schulbüchern kennt.  Insbesondere ein Blick ohne die beeinflussenden Emotionen, die gerade die Geschichten von Lady Di und Charles und der Clintons geprägt haben, öffnet ganz neue Sichtweisen.
Erschreckend, was Menschen auf sich nehmen, um ihrer Rolle gerecht zu werden. Beeindruckend, was sie auf sich nehmen, wenn sie ihr eigenes Glück hinter ein anderes Ziel stellen. Traurig, zu sehen, was aus solcher Aufgabe werden kann.
Beeindruckend, ganze Leben auf wenigen Seiten zusammengefasst zu sehen.

Unglücklich fand ich die Herangehensweise an die Geschichte der Familie Goebbels. Ganz bestimmt  keine Sympathieträger, um es vorsichtig auszudrücken. Dennoch versucht der Autor nicht einmal, eine professionelle Distanz zu wahren – im Gegenteil man liest seine Verachtung aus so vielen Formulierungen heraus, dass man sich unweigerlich fragt, warum dieses Ehepaar dann in das Buch aufgenommen wurde, wenn doch eine so deutliche Abneigung besteht .
Nicht, dass diese Haltung nicht absolut verständlich wäre – ein Sachbuch allerdings würde meiner Meinung nach mehr sprachliche Neutralität vertragen können.

Insgesamt aber ein sehr interessantes Buch, das für den durchschnittlich informierten Leser sicherlich einiges Neues bereit hält und einen Blick hinter sonst sorgfältig versteckte Kulissen erlaubt.

Bewertung: 4 von 5 Punkten mit Tendenz nach unten

Rezension: Ruf der Tiefe

Dieses Buch habe ich über die Seiten der Leser-Welt im Rahmen einer Leserunde mit den Autoren bekommen.


Informationen zum Buch:
Titel: Ruf der Tiefe
Autor: Katja Brandis und Hans-Peter Ziemek
Seiten: 414 Seiten (Hardcover)
Verlag: Beltz (Januar 2011)
ISBN 10: 3407810822
ISBN 13: 978-3407810823


Rezension:

Leon und Lucy sind ein Dreamteam, sie arbeiten äußerst erfolgreich zusammen, um für den Konzern ARAC in der Tiefsee nach zu suchen. Bleibt zu erwähnen, dass Leon 16 Jahre jung und Lucy eine Krake ist. Das seltsame Pärchen ist eines von mehreren, denn der Konzern entwickelt und erprobt nicht nur das Flüssigkeitstauchen, bei dem die Taucher mühelos bis in mehr als 1000 Meter Tiefe vordringen können, nein es wird jedem dieser jungen Menschen ein in der Tiefsee beheimatetes Tier zur Seite gestellt, das trainiert und betreut werden muss.
Doch nirgends ist die Verbindung so eng wie zwischen Leon und Lucy, die per Gedankenübertragung miteinander kommunizieren. Als sich seltsame Vorkommnisse häufen und die Gefahr für die Taucher zu groß wird, muss Leon sich entscheiden: Für eine gesicherte Zukunft oder für die Aufklärung der Umstände um das Meer, Lucys Heimat und seine Zuflucht, retten zu können.

Die beiden Autoren legen hier eine sehr gelungene Zusammenarbeit vor. Nicht nur, dass die Figuren ganz wunderbar lebensnah und sympathisch sind, ihre Handlungen wirken echt und nachvollziehbar.
Die Ausflüge in die Tiefsee sind spannend und gleichzeitig lehrreich. Es wurde eine Menge Wissenswertes in die Geschichte eingeflochten ohne dass dies störend, aufdringlich oder langweilig wirken würde – man bildet sich also ganz nebenbei weiter.
Auch muten einige der genannten Erfindungen utopisch an, bis man im Anhang lernt, dass sie gar nicht so weit weg von der Realität sind.

Interessant fand ich die Lösung, Lucys Gedankengänge in eine „reale“ Geschichte einzubauen, ohne albern oder unglaubwürdig zu werden. Diese Krake ist so liebenswert und ihre teilweise nur bildhafte Sprache ist so wunderbar liebenswert umgesetzt, dass es absolut normal wirkt, dass hier eine intelligente, mit einem Menschen sprechende, Krake eine Hauptrolle spielt. Man muss Lucy einfach von der ersten Seite an lieben.
Gut gelöst finde ich das Ende des Buches, denn das Finale wirkt nicht zu konstruiert, es zeugt davon, dass im Leben zwar vieles gut endet, hierfür aber Opfer zu bringen sind, das ist etwas, das in Jugendbüchern gerne zu kurz kommt, in diesem Falle aber sehr überzeugend ausgearbeitet wurde.

Schade fand ich die Umsetzung des Epiloges. Natürlich ist der Leser gespannt, was aus allen geworden ist, DASS der Epilog kommt, war also unausweichlich. Nur das WIE fand ich unpassend und störend. Die ganze Situation wirkt wie ein Fremdkörper, was doppelt schade ist, da es sich um die letzte Szene im Buch handelt, um das, was man mitnimmt, wenn man es zuklappt.

Insgesamt ein wunderbares, lehrreiches, spannendes und mitreißendes Buch mit liebenswerten Charakteren, von denen wir hoffentlich einige in weiteren Büchern noch näher kennenlernen dürfen mit einem kleinen Wermutstropfen am Ende.

Bewertung: 4 von 5 Punkten mit leichter Tendenz nach unten

Rezension: Die Nacht ist dein

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!

Informationen zum Buch:
Titel: Die Nacht ist dein
Autor: Rebecca Maizel
Seiten: 380 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Goldmann (Februar 2011)
ISBN 10: 3442474299
ISBN 13: 978-3442474295


Rezension:

Lenah ist ein Vampir. Ein mächtiger Vampir, eine Herrscherin. Und doch wünscht sie sich nichts sehnlicher, als wieder sterblich zu sein.
Als ihr jedoch dieser Wunsch erfüllt wird, muss sie erkennen, dass sie zwar ihren toten Körper wieder zum Leben erwecken, nicht jedoch ihre Vergangenheit abschütteln kann: Ihr Coven, ihr Vampirclan, ist auf der Suche nach ihr, denn niemand verlässt den Coven einfach so.

Endlich mal eine neue Idee in der Masse der Teenie-Vampirromane! Ein Vampir möchte wieder Mensch sein.
Eine tolle Idee! Leider ist die Umsetzung etwas gewöhnungsbedürftig geraten.
So wird Lenah als Vampirin als durchweg grausam und böse beschrieben. In den zahlreichen Rückblenden merkt man davon sehr wenig, nur eine einzige Szene lässt erahnen, welche Grausamkeit gemeint sein könnte.
Lenah als Mensch hingegen passt sich der für sie vollkommen neuen Welt erstaunlich schnell an. Zwar kommen immer wieder Fragen ihrerseits, die beweisen sollen, dass sie aus einer anderen Zeit stammt, ihr restliches Verhalten und ihre Wortwahl jedoch sind kaum von der ihrer Mitschüler zu unterscheiden, was für meinen Geschmack doch sehr schnell ging.

Ebenfalls unglücklich fand ich die Liebesgeschichte. Man hat sich ja fast daran gewöhnt, dass das Konfliktpotential von Dreier- oder Vierer-Liebesgeschichten in Jugendbüchern so gut wie nie ausgeschöpft wird und am Ende doch irgendwie alle glücklich sind.
Aber dass die „romantische Seite“ dieses Buches so sehr mit rosa Zuckerguss überzogen sein muss, war dann etwas zuviel des Guten. Darüber hinaus fand ich Justin in der Rolle, die er im Buch übernimmt, relativ unglaubwürdig, das passte nach meinem Empfinden nicht zusammen mit seinem Image und Verhalten als allseits beliebter Sunnyboy.
Tony war als Person wesentlich besser ausgearbeitet und insgesamt sympathischer - dass er eine andere Rolle zugeteilt bekam, als (beeinflusst durch viele solcher Geschichten) zu vermuten gewesen wäre, war überraschend, aber in Ordnung.
Die restlichen menschlichen Figuren bleiben Statisten, in ihre Charakterisierung wurde scheinbar wenig Zeit und Mühe investiert. Selbst Lenah wirkt farblos, was der ganzen Geschichte jede Menge Intensität raubt.

Der Stil der Autorin ist seltsam anstrengend zu lesen, obwohl sie eine einfache Sprache verwendet. Es wirkt fast ein wenig schleppend, was sich erst im weiteren Verlauf des Buches relativiert.
Auch wird zu oft und zu viel erklärt, hingewiesen und wiederholt. Dass die Vampir-Sehkraft was Besonderes und Tolles ist und Lenah noch als Mensch über sie verfügt, durfte man ungezählte Male lesen, ebenso wurden die Handlungen der anderen Mädels, Lenahs  Verhalten in der Sonne, ihre frühere Grausamkeit, ihre veränderten Bedürfnisse und noch weitere Kleinigkeiten einfach viel zu oft thematisiert.

Obwohl also die Idee toll und das Buch zum Ende hin recht gut lesbar und insgesamt interessant war, wurde hier viel Potential verschenkt. Ich hoffe, dass die Autorin sich in diesen Punkten weiter entwickelt , denn Geschichten erdenken – das kann sie.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Verspätete Freitags-Füller

Diesmal mit Verspätung, aber wenigstens überhaupt ;)
Die Vorlage wie immer hier.


1. Es riecht nach Frühling .
2. Die Zeit rennt - ich kann das nicht ausstehen !
3.  Wie habe ich es geschafft so viele  Stunden zu verbummeln?
4. Dass unser Trockner so unkompliziert zu reparieren ist, hätte ich mir nicht träumen lassen.
5. Ich freu mich auf  die nächsten Wochen.
6. Meine Motivation geht rauf und runter.
7. Was das Wochenende angeht, Freitag Abend freute ich mich aufs Tanzen gehen, Samstag habe ich einen Fernsehabend geplant und Sonntag möchte ich ein bisschen was schaffen!

Donnerstag, 3. März 2011

Rezension: Teufelskuss

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Penhaligon-Verlag zur Verfügung gestellt, nochmals herzlichen Dank!

Informationen zum Buch:
Titel: Teufelskuss
Autor: Sarwat Chadda
Seiten: 320 Seiten (broschiert)
Verlag: Penhaligon (Januar 2010)
ISBN 10: 3764530316
ISBN 13: 978-3764530310


Rezension:

Billi ist am Ende ihrer Kräfte. Ihr Vater ist Meister der Templer und sie befindet sich in ihrer Ausbildung, um dem Orden beizutreten, ob sie will oder nicht. Dies bedeutet aber auch, dass sie ihre Nächte mit Kampfausbildung und Dämonenjagd verbringen und ihre Tage mehr oder weniger wie ein normaler Teenager verbringen soll. Dieser Drahtseilakt geht aber nicht lange gut und so ist Billi nur allzu bereit, sich Michael zu öffnen, dem ersten außerhalb des Ordens, der sie versteht.
Der sie besser versteht, als jeder andere. Der alles über sie weiß. Denn Michael ist nicht, wer zu sein er vorgibt….

Sarwat Chadda legt hier mit seinem Debüt einen Roman vor, der sich sehr schnell lesen lässt, was zum einen an der schnörkellosen, direkten Sprache und der guten Lesbarkeit liegt, zum anderen daran, dass die Geschichte einen nahezu einsaugt.
Allerdings ist es auch so, dass das Buch wahnsinnig viel Tempo aufnimmt, dabei aber zu wenig Substanz aufweist, so dass die Handlung am Leser vorbeirauscht wie die Landschaft am Fenster eines Expresszuges und man Mühe hat, noch Einzelheiten wahrzunehmen.


Positiv herauszustellen ist die Sprache, die die Protagonisten anwenden, diese ist dem Alter angemessen salopp, aber nicht rotzfrech oder abfällig, so dass die Gespräche glaubhaft sind, ohne Erwachsenen die Schamesröte ins Gesicht zu treiben.
Schade ist, dass die Figuren etwas farblos bleiben. Hier hat Chadda scheinbar mehr Wert auf Fortgang der Handlung als auf Entwicklung der Charaktere gelegt, so dass man letztendlich nur ein schemenhaftes Bild der Personen erhält.
Billis Handlungen werden durch ihre eingefügten Gedankengänge zwar nachvollziehbar, so gut es Gedanken und Gefühle eines Teenagers sind, andere Personen und ihre Antriebsgründe, bleiben aber rätselhaft, gerade was die anderen Mitglieder des Ordens angeht.
Auch Arthurs Sinneswandel kommt sehr plötzlich und meiner Meinung nach zu heftig und zu uneingeschränkt, um glaubhaft zu wirken. Zu wenig weiß der Leser vorher über sein Inneres und zu viel Schauspielvermögen wird ihm hier unterstellt, um es wirklich nachvollziehen zu können.


Nicht so spannend fand ich die kleine Waffenkunde, durch die Chadda seine Leser führt. Am Ende des Buches hat man das Gefühl, mit mindestens 50% aller weltweit verfügbaren Hieb-und Stichwaffen in Berührung gekommen zu sein, so viele unterschiedliche Gerätschaften wurden erwähnt, beschrieben, benutzt. Da ich selber davon wenig Ahnung habe, empfand ich diese Darstellungen als etwas übertrieben und ermüdend.


Insgesamt aber ist die Handlung sehr rasant, die Wendungen geschehen recht spontan, wobei der Leser immer schneller auf ein Ende zugetrieben wird, für das „heftig“ vielleicht die richtige Umschreibung ist. Der Showdown ist meiner Meinung nach gut aufgezogen und vor allem sehr gut gelöst. Hier bleiben keine unangenehmen Fragen offen, wie sie andere Teile des Buches hervorrufen, so dass dies endlich mal ein Finale ist, dem dieses Wort gerecht wird.

Um auch auf die Optik des Buches zu sprechen zu kommen: Das Cover ist wirklich ein Blickfang mit der weißen, blutbefleckten Feder, auf der Wassertropfen sowie das Blut mit Spotlack hervorgehoben sind.
Irritiert hat mich die Anordnung des Textes auf den Seiten – mir kommt es so vor, als wäre der obere Rand zu schmal, der Untere zu breit geraten, das nur als Anmerkung.

Ich kann mir vorstellen, dass die Lektüre dieses Buches sehr zwiegespaltene Reaktionen hervorruft, ist der Inhalt doch recht düster und grausam, teilweise mag er als gewaltverherrlichend angesehen werden. Andererseits jedoch ist dieses ein Buch abseits des literarischen Mainstreams. Eines, in dem viel Potential steckt und das, abgesehen von einigen Schwächen durchaus lesenswert ist.

Bewertung: 4 von 5 Punkten mit leichter Tendenz nach unten

Dienstag, 1. März 2011

Statistik Februar 2011

Auch für diesen Monat wieder eine kleine Aufstellung:

Februar 2011:

  1. Oksa Pollock. Die Unverhoffte ( Anne Plichota und Cendrine Wolf), 592 Seiten, rezensiert
  2. Das Lied der Banshee (Janika Nowak), 480 Seiten, rezensiert
  3. Gilde der Jäger 2: Engelszorn (Nalini Singh), 400 Seiten, rezensiert
  4. Götterdämmerung (Nicole Döhling), 273 Seiten, rezensiert
  5. Schimmer (Ingrid Law), 240 Seiten, rezensiert
  6. Silence: Das Lied der Wölfe (Nicole Döhling), 285 Seiten, rezensiert
  7. Die irische Geliebte (Gabriel Loidolt), 125 Seiten, rezensiert
  8. Phoenixfluch (Jennifer Benkau), 220 Seiten, rezensiert
  9. Ruf der Tiefe (Katja Brandis und Hans-Peter Ziemek), 414 Seiten (Rezension folgt)
  10. Grimm (Christoph Marzi), 560 Seiten, rezensiert

Gelesene Bücher:10
Davon rezensiert: 9 (bisher)
Gelesene Seiten:3589
Seiten pro Tag: 128,18

Zusammenarbeit mit Goldmann / Buchpost

Nachdem ich in der letzten Woche Kontakt mit der Randomhouse-Gruppe hatte, kann ich die nächste Zusammenarbeit bekannt geben:
Der Goldmann-Verlag stellt mir ein Rezensionsexemplar von "Die Nacht ist dein" von Rebecca Maizel zur Verfügung.
Ganz, ganz herzlichen Dank dafür.
Ich freue mich auf eine interessante und fruchtbare Zusammenarbeit!

Das Buch ist dann auch gleich am Montag in der Post gewesen und das, obwohl wir Montags normalerweise  nichts bekommen - ich werte das als ein äußerst gutes Zeichen ;)

Lenah Beaudonte ist unsterblich. Sie ist ein Vampir und führt einen der mächtigsten Vampirclans an. Aber es gibt nur eines, was sie sich wirklich wünscht: sterblich zu sein. Ausgerechnet ihr ehemaliger Geliebter Rhode schenkt ihr schließlich, was er ihr einst genommen hat. Das Opfer dafür ist seine eigene Existenz. Doch schon bald muss Lenah ihr neu gewonnenes Leben verteidigen und zwar gegen ihre Vergangenheit. Ihr Vampirclan hat nämlich beschlossen, sie nicht so einfach gehen zu lassen...


Ich bin sehr gespannt auf die Lektüre, zumal mir das Buch bisher unbekannt war und ich somit noch keine "hausgemachten Vorstellungen" darüber habe.