Montag, 5. September 2011

Rezension: Vampire Academy 4: Blutschwur

Achja, es geht weiter mit der VA-Reihe. Ich bin nach wie vor froh, darauf aufmerksam gemacht worden zu sein, sonst hätte ich sie wohl nie gelesen. Und das, obwohl ich auch bei diesem Teil wieder etwas zu meckern gefunden habe. Zunächst aber noch ganz, ganz herzlichen Dank an der Verlag, der mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat!

Informationen zum Buch:
Titel: Vampire Academy 4: Blutschwur
Autor: Richelle Mead
Seiten: 448 Seiten (broschiert)
Verlag: Egmont Lyx (März 2010)
ISBN 10: 3802582047
ISBN 13: 978-3802582042

Rezension:
Rose hat kurz vor ihrem Abschluss als Wächterin die Schule hingeschmissen, um Dimitri suchen zu gehen. Dimitri, den klugen, ruhigen, wundervollen Dimitri. Dimitri, ihren Geliebten, der kurz zuvor in einen bösartigen und blutgierigen Strigoi verwandelt wurde. Und so führt ihre Reise Rose ins tiefste Sibirien, wo sie nicht nur Dimitris Familie, sondern auch ihrem Schicksal begegnet.

Nach dem großen Finale des dritten Bandes ist das Erzähltempo in vierten Teil der Reihe wieder etwas gemäßigt. Das soll nicht heißen, dass Rose nichts erleben würde, nein, aber es geht nicht mehr so actionreich und rasant zu.

Womit wir dann auch gleich bei dem einzigen Manko wären: Die Handlung plätschert einen großen Teil des Buches nur vor sich hin. Es geschehen schon Dinge, aber die können einen nicht wirklich mitreißen, die Geschichte pendelt sich sozusagen auf einem Ereignisniveau ein und bleibt dort, wirklich große Sprünge, Überraschungen gibt es dann erst wieder auf den letzten 100 Seiten. Dafür allerdings musste man schon sehr viel Buch hinter sich bringen.

Andererseits fällt einem durch den wieder sehr eingängigen und natürlichen Erzählstil das Lesen sehr leicht, die Seiten blättern sich fast von allein um und man kann Rose geradezu beim Erwachsenwerden über die Schulter sehen. Diese beständige Weiterentwicklung der Figuren ist überhaupt ein großer Pluspunkt der Reihe. Die Protagonisten bleiben nicht auf einem Level stehen, sondern verändern sich in jedem Band, entwickeln sich weiter, eben so, wie es im wahren Leben auch der Fall ist. Dies führt zu sehr realistischen und lebensnahen Protagonisten, von denen man einfach gerne liest.

Der übliche Wortwitz ist, bedingt durch Roses Erlebnisse, dieses Mal aus verständlichen Gründen nicht mehr so präsent und vordergründig, dafür entschädigen einige neue Personen, die überaus interessant sind und weitere Begegnungen versprechen.

Unterm Strich wieder eine Steigerung zum dritten Band, in dem für meinen Geschmack zu viel wiederholt wurde. Dieses Mal ist das nicht so stark der Fall, dafür wird allerdings vieles sehr gleichmäßig und ohne größere Ausbrüche in der Erzählstruktur berichtet, so dass sich im Mittelteil eine gewisse Eintönigkeit ergibt. Dennoch sehr lesenswert mit Figuren, die überraschenderweise immer noch weiter ausgearbeitet werden und beständig reifen.

Zu guter Letzt noch der für mich persönlich schönste/beste Satz:
„Da kamen ziemlich viele Entschuldigungen zusammen, aber ich begriff, dass das mit Leuten, die einem am Herzen liegen, eben einfach so ist. Man verzeiht einander und blickt nach vorn.“ Seite 421

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Kommentare:

  1. Juhuuu, du hast es geschafft. Beim Anfang geb ich dir recht, das plätschert etwas, so mit Dimitris Familie u. so. Ab da, wo Rose dann Dimitri in der Gasse gegenübersteht u. er sie mitnimmt, konnte ich nicht mehr stoppen! Das war irgendwie so böse (romantisch) genial. Kann es nicht richtig beschreiben ;-)
    LG, Damaris

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  2. Ich sag nur: Dimitriiiiiiiiiiiii *schwärm* :)

    LG
    Sarah

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  3. Damaris, ja du hattest ja gesagt, dass du es so großartig fandest.
    Sarah: *lach*
    Aber war ja irgendwie klar, dass man die Situation nicht so stehenlassen konnte, wa?
    Lg

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