Dienstag, 26. Juli 2011

Aktion: Beutewelt - stellt euch vor, heute wäre Montag

Da Sabrina jetzt wieder Zugriff auf einen funktionierenden Computer hat und wir euch nicht noch länger warten lassen wollen, erfolgt heute die gleichzeitige Besprechung der letzten Kapitel des Buches "Beutewelt I", und zwar sowohl von Sabrina als auch von mir.
Aber bevor jetzt alle traurig sind: Noch sind wir nicht am Ende angelangt. In der nächsten Woche erwarten euch unsere Rezensionen zu dem Buch und abschließend dürft ihr euch noch auf ein sehr spannendes und informatives Interview mit dem Autor freuen!

Während Frank und Alf im Untergrund auf den richtigen Moment zur Umsetzung ihres Planes warten, entstehen an der Oberfläche immer mehr Unruhen, es kommt zu Ausschreitungen und Krawallen, weil die Franzosen ihr Land unabhängig von der One World sehen wollen.
Gerade als der Gouverneur  seinen Glauben äußert, dass die Viehherde der Bevölkerung machtlos ist und es immer bleiben wird, aktivieren die beiden Attentäter die Bombe beginnen ihre Flucht. Der Anschlag erfüllt seinen Zweck und tötet den Gouverneur und die umstehenden Personen.
Alf und Frank entkommen hautnah einer Festnahme und können tatsächlich das Flugzeug zurück nach Ivas erreichen. In Paris hingegen nehmen die Menschen die Explosion zum Anlass, ihre Forderungen nach Autonomie mit Gewalt durchzusetzen. Die Proteste werden jedoch auf brutal niedergeschlagen.
Zum Ende findet sich der Leser im Büro des Weltpräsidenten wieder, wo dann doch noch eine erschreckende Wende zu verzeichnen ist.

Besonders erschreckend sind auch hier, im großen Finale wieder die Parallelen, die man unweigerlich zum Weltgeschehen der letzten Jahre und Jahrzehnte zieht. Die Erkenntnis, dass alles in diesem Buch nicht wirklich neu aber damit umso greifbarer und gefährlicher, umso wahrscheinlicher ist, dass eine solche oder ähnliche Zukunft auf uns wartet.
Es wird deutlich, dass der Mensch, obwohl er sich für intelligent hält, am Ende doch erschreckend einfach zu manipulieren ist, denn gerade die Schlussszene kommt einem leider nur zu bekannt vor, diese Argumentation haben wir alle schon gehört.
Zum Ende eines erschreckenden, beeindruckenden, aufwühlenden Buches ein Zitat aus eben jenem:
"Wir sind die Finsternis der Welt, wer uns nachfolgt, wird nie mehr wandeln im Licht“… und wir alle folgen irgendwie – schon jetzt

Kommentare: