Dienstag, 28. Juni 2011

Rezension: Forbetter your English

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen, an dieser Stelle nochmals ganz, ganz herzlichen Dank! Ich habe mich riesig gefreut und das Buch auch wirklich gern gelesen!

Informationen zum Buch:
Titel: Forbetter your English
Autor: Eric T. Hansen
Seiten: 192 Seiten (broschiert)
Verlag: Landenscheidt (Mai 2011)
ISBN 10: 3468738218
ISBN 13: 978-3468738210

Rezension:
Eric T. Hansen ist Amerikaner, lebt aber seit vielen Jahren in Deutschland. Als native speaker bietet es sich natürlich an, die eigene Muttersprache zu unterrichten und so sind ihm unzählige Deutsche begegnet, die aber immer wieder die gleichen Fehler gemacht haben.
Eben diesen Fehlern geht der Autor auf den Grund.

Der  typische englisch sprechende Deutsche verrät sich zu allererst durch eine Entschuldigung für sein schlechtes Englisch. Dann spricht er zwar trotzdem sehr gut, macht aber ganz typische Fehler. Fehler, die für den native speaker mitunter sehr lustig sein können, aber auch solche, die schlichtweg zu Missverständnissen führen und daher besser vermieden werden sollten.

Diese Fehler, vor allem aber auch ihre Ursprünge und Möglichkeiten zur Vermeidung, sind hier aufgeführt. Es wird ganz deutlich, dass der Autor nicht „einfach nur“ jemand ist, der mit der englischen Sprache aufgewachsen ist, sondern dass es sich hier um einen Sprachwissenschaftler handelt. Seine Ausflüge in die Geschichte einiger Äußerungen erleichtern oftmals das Verständnis, gerade für Menschen wie mich, die weniger nach grammatikalischen Regeln, sondern viel eher nach dem Gefühl sprechen. So begreifen selbst wir „Bauchgeführsprecher“, warum einige Dinge so und nicht anders gemacht werden.

Sicher waren mir viele der aufgeführten typischen Fehler bereits als falsch bekannt, aber das „Warum“ konnte ich nicht benennen. Das ist jetzt anders und allein deswegen ist das Buch schon lesenswert.
Einiges aber war auch mir neu, so dass ich ziemlich froh bin, etwas dazu lernen zu dürfen, mich nicht in das gleiche Fettnäpfen setzen zu müssen, wie so viele andere vor mir.

Darüber hinaus wimmelt es nur so von Anwendungsbeispielen, die ein Gefühl für die Sprache und die Anwendung bestimmter Worte vermitteln.

Die Auflistung der britisch-amerikanischen Stolperfallen schließlich ist durchaus interessant.

So humorvoll schon die Einleitung ist und so unterhaltsam der Autor schreibt, manchmal empfand ich Abschnitte als etwas langatmig, gerade bei Fehlern, die zumindest in meiner Generation kaum noch vorkommen, vermutlich weil wir anders mit der englischen Sprache aufgewachsen sind. Auch hätte nicht jedes Kapitel mit einem Erlebnis mit Jochen oder Charlotte belegt werden müssen, mir hätte da etwas mehr Abwechslung oder aber einfach ein paar Beispiele weniger besser gefallen.

ben, dass diese Einschränkung daraus entsteht, wenn ich dieses Buch nicht zum größten, aber zumindest zu einem großen Teil als Unterhaltung ansehe. In dem Moment, wo ich es als reines Lehrbuch betrachte, ist die Sprache herausragend verständlich und unterhaltsam, die Beispiele lockern das Thema auf und verdeutlichen es.
So kann man es von der einen oder der anderen Seite sehen.

Mir persönlich hat aber die Lektüre unterm Strich sehr gut gefallen, weil einem auf eine sehr nette und verständliche Art und Weise etwas beigebracht wird.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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