Mittwoch, 27. April 2011

Rezension: Black Dagger 3: Ewige Liebe und Black Dagger 4: Bruderkrieg

Aus irgendwelchen Gründen hat der Verlag bei dieser Serie beschlossen, die englischen Originale in jeweils zwei deutsche Bücher aufzuteilen. Ok, die Geldfrage mag eine Rolle spielen, andererseits lassen sich die kurzen Bücher natürlich gut lesen und es sieht schon hübsch aus im Bücherregal, so eine umfangreiche Reihe.
Dennoch bin ich mit der Lösung nicht ganz glücklich, weil ich mir unsicher bin bei der Gestaltung der Rezensionen. Da es sich beim zweiten Teil ja um eine direkt anschließende Fortsetzung handelt, kann man kaum unabhängige Rezensionen für beide Teile schreiben, den gleichen Wortlaut für zwei Bücher gleichzeitig zur Papier zu bringen, fühlt sich aber auch komisch an.
Letztendlich habe ich mich für die zweitgenannte Variante entschieden, weil ich mir einer Inhaltsangabe für Teil 2 zuviel von Teil 1 voraus nehmen würde.

Informationen zum Buch:
Titel: Black Dagger 3: Ewige Liebe
Autor: J.R. Ward
Seiten: 272 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Heyne TB (Oktober 2007)
ISBN 10: 3453523024
ISBN 13: 978-3453523029


Informationen zum Buch:
Titel: Black Dagger 4: Bruderkrieg
Autor: J.R. Ward
Seiten: 304 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Heyne TB (Dezember 2007)
ISBN 10: 9783453565104
ISBN 13: 978-3453565104

 Rezension:

Da diese Bücher im Original ein einziges sind und nur in der deutschen Übersetzung geteilt wurden, bezieht sich die Rezension sowohl auf Black Dagger 3: Ewige Liebe, als auch auf Black Dagger 4: Bruderkrieg.

Rhage, der Schönling, der Weiberheld unter den Brüdern der Black Dagger trägt ein schauriges Schicksal mit sich herum: In ihm wohnt eine Bestie, die hervorbricht, wenn er unausgeglichen, wütend oder frustriert ist.
Und so hangelt er sich von Frau zu Frau, von Kampf zu Kampf, um wenigstens einen körperlichen Ausgleich zu finden, wenn auch sein Inneres davon nicht erfüllt wird.
Umso mehr ist er erstaunt, schockiert, verunsichert, als Mary in sein Leben tritt. Mary, die etwas in ihm zum Klingen bringt. Mary, deren Stimme ihn besänftigt. Mary, die ein Mensch und noch dazu sterbenskrank ist…

J.R. Ward liefert hier wieder solide Arbeit ab. Bücher, die eingängig sind, deren Charaktere alle trotz ihrer augenscheinlichen Probleme auf ihre Weise liebenswert sind.
Und so wundert es dann auch nicht, dass neben Rhage auch Zsadist, dem „Problemkind“ der Bruderschaft mehr Raum und vor allem mehr Persönlichkeit zugeschrieben wird. Der Blick auf die einzelnen Personen wandelt sich von Buch zu Buch, fast möchte man sagen, die Ecken und Kanten weichen etwas auf. Ob dies im weiteren Verlauf auch noch so ist, wird sich zeigen.
Die Geschichte an sich ist – bis auf den Schluss, aber solche Momente braucht es wohl – in sich sehr stimmig und mitreißend. Die Sexszenen sind nicht zu vulgär, aber auch nicht zu prüde beschrieben, so dass die Autorin auch hier das richtige Maß findet.
Ein kleines Manko ist in meinen Augen der Hinweis Rhages zu Beginn des ersten Buches, in dem er zum Ausdruck bringt, sich durchaus EINE Frau an seiner Seite zu wünschen. Somit nimmt er vieles vorweg, ohne diesen einen Satz wäre die Geschichte in sich etwas stimmiger gewesen.

Insgesamt eine kurzweilige Lektüre. Eine interessante Geschichte, gut geschrieben, schöne Bücher!

Bewertung: 4 von 5 Punkten (Ewige Liebe) und 4 von 5 Punkten (Bruderkrieg)

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