Donnerstag, 24. März 2011

Rezension: Gone

Der letzte Teil der Trilogie. Es handelt sich bei der Wake-Trilogie um Bücher, deren Sprache so gut verständlich ist, dass sie auch für diejenigen gut zu schaffen sind, die sonst wenig bis gar nicht auf englisch lesen.

Informationen zum Buch:
Titel: Gone
Autor: Lisa McMann
Seiten: 240 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Simon Pulse (Januar 2011)
ISBN 10: 1416979212
ISBN 13: 978-1416979210

Rezension:

Rezension bezieht sich auf die englische Ausgabe

Nach ihrem Undercoverjob für die Polizei und der folgenden Verhandlung wird Janie nun von ihren Mitschülern schief angesehen. Allerdings steuert ihre Beziehung zu Cabel endlich normale Gewässer an, sofern man bei Janies Gabe, in fremde Träume gezogen zu werden, von einer normalen Beziehung sprechen kann. Als sie am wenigsten damit rechnet, wird Janie jedoch ins Krankenhaus gerufen, dort liegt ihr Vater im Koma. Ihr Vater, den sie nie kennengelernt hat, und der doch die Träume ihrer Mutter bestimmt. Der Vater, der scheinbar an der Alkoholsucht ihrer Mutter die Schuld trägt. Der Vater, der ein Geheimnis in sich birgt, das Janie dazu zwingt, immer wieder in seine verstörenden Träume zu tauchen, egal, was für Folgen dies für sie mit sich bringen könnte…

In diesem letzten Teil der Serie erfährt der Leser mehr darüber, wie es ist, sich um die eigene alkoholkrankte Mutter kümmern zu müssen und taucht tiefer in die Hintergründe der Protagonisten ein.
Janies Mitarbeit bei der Polizei ist nicht länger Hauptbestandteil der Handlung, sondern eher Mittel zum Zweck. Dafür hat Janie andere Probleme zu lösen und schwere Entscheidungen zu treffen, die in sich aber sehr nachvollziehbar dargestellt werden und somit sowohl Janie als Person als auch der Geschichte um die Traumfänger mehr Substanz verleihen.

Die übergeordnete Frage wird zufriedenstellend gelöst und somit die Reihe zu einem versöhnlichen Ende geführt. Auch wenn es keinen von Anfang bis Ende erkennbaren Spannungsbogen gibt, so dass die Bücher sich eher wie geschlossene Episoden einer Serie lesen, so fügen sich die einzelnen Teile doch harmonisch zu einem großen Ganzen zusammen.
Sprache und Wortwahl wie gewohnt gut zu verstehen, einfach, jugendlich-lässig, gleichzeitig aber auf den Punkt, sehr präzise und treffend.

Die Beziehungen der Personen untereinander werden auf ein neues, dichter verflochtenes Level gehoben, so dass deren Leben greifbarer wird. Allen ist im Vergleich zu den vorhergehenden Büchern eine deutliche und glaubwürde Entwicklung anzumerken.

Auch wenn die ganze Reihe nicht hoch anspruchsvoll ist, handelt es sich doch um eine angenehme Lektüre, deren Auslegung auf mehrere Bücher sinnvoll erscheint und die mit diesem dritten Band ein stimmiges Ende gefunden hat.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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