Montag, 14. Februar 2011

Rezension: Gilde der Jäger 2: Engelszorn

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Lyx-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank!
Ich persönlich war sehr gespannt auf das Buch, da der erste Band großes Potential hatte, mich aber dennoch nicht so richtig überzeugen konnte, was dem Nachfolger besser gelungen ist:

Informationen zum Buch:
Titel: Gilde der Jäger 2: Engelszorn
Autor: Nalini Singh
Seiten: 400 Seiten (Taschenbuch)
Verlag: Egmont-Lyx (August 2010)
ISBN 10: 3802582756
ISBN 13: 978-3802582752


Rezension:
Elena, die einstige Gildenjägerin, findet sich nach einem langen Koma in der Zufluchtstätte der Engel wieder. Mit dem Erzengel Raphael an ihrer Seite, dem Mann, der ihr Innerstes zu berühren vermag.
Nur zögerlich kommt Elena wieder auf die Beine und versucht, sich mit ihrem neuen Dasein als Engel zu  arrangieren, als eine Einladung des Erzengels Lijuan eintrifft, welche Raphael und Elena zu einem Fest erwartet. Lijuan, die älteste der Erzengel, diejenige, die mit den Toten spielt und der nicht zu trauen ist. Und so muss Elena schneller, als ihr lieb wäre, lernen, Engel und Gegner statt Mensch und Opfer zu sein.

In diesem zweiten Teil der Reihe um die Gilde der Jäger stehen wieder Elena, Raphael sowie mindestens ein geflügelter Gegner im Mittelpunkt.
Die Geschichte ist vielschichtiger und verworrener als im ersten Teil, als Gegner und Ziel bereits von Beginn an bekannt waren. Auch werden die Figuren greifbarer, es kommen immer mehr Details aus Elenas und Raphaels Vergangenheit ans Tageslicht. Details, die es dem Leser erleichtern, zu verstehen und Details, die offene Fragen beantworten, gleichzeitig aber neugierig auf weitere Entwicklungen machen.

Stilistisch bleibt die Autorin sich treu, im positiven wie im negativen Sinne. Auch in diesem Buch herrscht wieder eine eingängige, flüssige Sprache vor, gleichzeitig wird zu häufig darauf hingewiesen, dass Elena eine Jägerin von Geburt an ist, was der halbwegs aufmerksame Leser bereits nach wenigen Seiten des ersten Bandes begriffen haben sollte.
Auch findet man leider recht unglückliche Formulierungen wie „Bei einem Wesen von solch unvorstellbarer Macht, einer Macht, die für Elena unvorstellbar war, ….“

Aber letztendlich sind dies Fehler in der B-Note, während sich dieser Band in der A-Note, dem Inhalt und den Figuren, sehr viel besser schlägt als sein Vorgänger.

Teil zwei der Serie ist in sich stimmiger und wirkt gereifter, interessanter als der Auftakt.
Wieder ein Buch, das neugierig macht auf weitere Bände, wobei der Titel die Gilde der Jäger erwähnt und ich hoffe, dass in den nächsten Bänden dann auch mehr von den anderen Mitgliedern der Gilde berichtet werden wird.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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